Update der hier geposteten Chartanalyse. Ich habe alle technischen Linien so gelassen wie rd. vor einem Jahr, als wir hier über die verdeckten Finanzierungen und die Überproduktion gesprochen haben. Konsens war, dass die Überproduktion nicht in China sondern durch die Eroberung neuer Märkte insbesondere Europa abgebaut werden und die Kapazitätsauslastung angepasst werden sollte. Die Absatzzahlen sind am Jahresanfang immer schlecht, das betrifft lediglich nur den heimischen Markt. Heißt übersetzt das Weitererzählen dieser Strategie wird die Aktionäre nicht mehr beruhigen. Ich denke, es wird eine weitere Diskussion aufgemacht und davon geredet, dass BYD ja auch noch in Bereichen der Stacks, als Zulieferer und bei den Robots toll ist, um Kursanstiege zu triggern.
Ich werde noch ein Quartal abwarten und entscheiden, wie viel ich noch drin lasse. In dieser Minute liegt mein über Jahre kumulierter ttwor bei 393,62% und mein IZF bei 35,84%. Der hat sich weitestgehend halbiert, wenn ich die Spitzen mal rausnehme. Wenn der Kurs auf die Stützlinien im Chart, d. h. die aufsteigenden Trendlinie, den strichelten Korridor oder sogar die Retracekante runterdippte, macht mir das keine Sorgen, ich sehe nur für die Zukunft den typischen Chinachart, so Musterwiederholungen mit Volatilität wie bei Jinko. Ich würde daher bei den darauffolgenden Upmoves weiter abbauen. Swingtrades würde ich davon abhängig machen, wie der Kurs sich an den Linien verhält aber jetzt noch nicht. Die Priorität ist ist, dass der (eigene) Handel mit BYD stressfrei funktionieren muss (!), folgende Faktoren erschweren das für den Kleinanleger: die Fundamentaldaten, die black boxes in der Unternehmensstrategie und vor allen Dingen mehrere Marktplätze. Um das erfolgreich zu handeln, darf die Aktie weder viel Zeit noch viel Parkplatzgebühren fressen.
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Angehängte Grafik:
byd_02-02-2026.jpg (verkleinert auf 35%)

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