Irgendwie scheint der Mensch ein Gen dafür zu besitzen, an der Börse eher Geld zu verlieren als zu gewinnen. Auf was wartet der Privatanleger jetzt eigentlich? Überall wird von Tages- und Festgeld gelabert, eine abwartende Haltung propagiert (warum? -weil die Institutionellen selbst kaum engagiert sind! Die geben erst dann teure Kaufempfehlungen, nachdem sie sich selbst eingedeckt haben). Auf was warten? Auf die neue Steuer? Oder darauf, dass Aktien noch 50 Prozent zulegen, um dann viel teurer einzusteigen? Heute ist die Gefahr viel größer, Gewinne zu versäumen, als Verluste zu erleiden. Festgeld hätte man vor einem Jahr machen sollen. Aber so ist das halt: Der Mensch macht in der Gegenwart das, was er in der Vergangenheit gerne gemacht hätte. Kauft, wenn Aktien teuer sind und traut sich nicht, wenn sie billig sind. Geht ins Festgeld, wenn sich an der Börse die besten Chancen des Jahrhunderts bieten. Also Porsche jetzt kaufen und nicht erst bei 60 oder dann bei 100 oder in ein paar Jahren bei 400 und 800. Billig kaufen, nicht teuer! Bei 50 kaufen, bei 800 verkaufen, nicht umgekehrt! P.S. Ich empfehle das Buch "Börsenpsychologie - wie Anleger auf Verluste reagieren". |