... durch die radikal evangelikalen Sekte (christliche Zionisten), sei es durch Bücher oder Links, ändern nichts an der Tatsache:
Palästina heute wie vor 3000 Jahren
Palästina war in ihrer ganzen Geschichte nie jüdisch. König David eroberte einen Teil dieses Gebietes, wie seine Vorgänger, die Kanaaniter, Philister, Pharaonen, Griechen, Perser und die Byzantinern. Palästina war durch seine strategische Lage zwischen Ägypten, dem Jordan und dem Mittelmeer immer ein umkämpftes Gebiet. Palästina ist das Tor zwischen Ost und West.
Bibelzitate: Damit Davids Sauls Tochter Michal zur Braut erhielt, musste er als Mitgift "hundert Vorhäute von Philistern" mitbringen.
1. Samuel 18:25-27
27: Er hatte die Bedingung erfüllt. Er brach mit seinen Leuten auf, erschlug zweihundert Philister, brachte ihre Vorhäute dem König und legte sie ihm in voller Zahl vor. Da gab Saul ihm seine Tochter Michal zur Frau.
2.Samuel 12: 26-31
31: Die Einwohner von Rabba verschleppte David und verurteilte sie zur Zwangsarbeit mit Steinsägen, eisernen Pickeln und Äxten; außerdem mussten sie Ziegel brennen. Ebenso erging es den Einwohnern der anderen ammonitischen Städte.. http://www.bibleserver.com/text/GNB/1.Samuel18,25
Was vor 3000 Jahren durch König David mit den Palästinensern geschah, geschieht heute durch die zionistischen Machthaber in Israel. Die Zionisten nehmen die grausamen Bibelzitate ernst und handeln danach, wie Ben Gurion im Unabhängigkeitskrieg sagte (siehe unten: Unabhängigkeitskrieg) Wenn man der Geschichte im Laufe der vergangenen 4000 Jahre auch heute ihre Gültigkeit lässt, dann hätten die Ägypter (Nachfahren der Pharaonen) und die Perser Anspruch auf den ganzen Orient, die Griechen (mit Alexander der Großen) auf den Orient und einen Teil Europas und die Römer hätten Anspruch auf den Orient und fast ganz Europa.
Die Araber besetzten fast 800 Jahre lang Spanien, einen Teil Italiens und einen Teil Frankreichs. Sollten sie jetzt einen Anspruch auf diese Gebiete haben? Das wäre absurd.
Fest steht, dass die Palästinenser (Muslime, Christen und orientalische Juden) seit 1400 Jahren in Palästina friedlich miteinander leben. Die europäischen konvertierten Juden (meist Zionisten) können und dürfen niemals einen Anspruch auf dieses Gebiet erheben. Eine Bestätigung dafür ist die Aussage des israelischen Historikern Sand: Nach dem israelischen Historiker Sand ist die Entstehungsgeschichte der Juden nicht mit Dokumenten zu belegen. Das fängt für ihn mit der biblischen Geschichte vom Auszug aus Ägypten an. Dieser im 13. Jahrhundert vor Christus angesiedelte Exodus sei durch keinerlei ägyptische Chroniken belegt. Palästina gehörte damals zum Verwaltungsgebiet Ägyptens.
Die anschließende Vertreibung und Verstreuung der Juden in alle Himmelsrichtungen ist für ihn ebenfalls eine reine Erfindung.
Die Römer hätten keine Völker ins Exil getrieben – und seien dazu logistisch gar nicht in der Lage gewesen.
Die meisten Juden seien als Bauern unter fremder Oberherrschaft im Lande geblieben. Später hätten sie den islamischen Glauben angenommen und sich mit anderen Völkern vermischt.
Die Nachkommen dieser Juden sind heute somit jene Palästinenser, die von den Einwanderern und ihrer mächtigen Armee blutig unterdrückt werden.
http://www.kreuz.net/article.8089.html |