ums kurz zu machen und dennoch autobiographisches einfließen zu lassen. Ich habe früher viel Kontakt mit Asylbewerbern gehabt (das war der Terminus, bzw. der der BILD war "Asylanten" - von Flüchtlingen war nicht die Rede).
Tamilen,Punjab,Iran,arabische Länder,Kurden,Jugos etc. Ich hab viele interessante Leute gesehen und ich hab die mediale Hetze hierzulande erlebt.
Meine Position damals war auf den Nenner gebracht: Grenzen auf für Alle.
Dafür hab ich gestriten und auch damals schon Kritik geerntet. Menschen entwicklen sich und man ändert auch so manche Ansicht.
Tatsächlich bin ich heute einerseits für eine geregelte und gesteuerte Einwanderungspolitik,die nicht alleine der Humanität geschuldet ist,sondern sich auch an den Interessen dieses Landes orientiert. Das ist nur pragmatisch und bewegt sich im Rahmen kapitalistischer Verwertungslogik, aber wenn man von einer Multikulturellen Gesellschaft überzeugt ist wie ich,dann bedarf es eben auch Regeln damit es funktioniert und die aufnehmende Gesellschaft muß für sich definieren wohin sie sich entwicklen will und wer ihr dabei helfen kann und wer nicht.
Und was den Ansatz, Grenzen auf für Alle angeht,da muß ich Irrtümer eingestehen. Nein,ich will nicht jeden hier haben,der aus welchen Gründen auch immer woanders,aus anderen Ländern weg will.
Warum Asyl für türkische Faschisten wurde ich früher gefragt und das stimmt,die Frage ist berechtigt. Dasgleiche gilt für Islamisten und andere Extremisten,deren Ansichten mit einer freien,demokratischen und eben auch multikulturellen Gesellschaft gar nicht vereinbar sind. ----------- Proletarier Aller Länder vereinigt Euch !
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