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Die Großbank bedauert es - dennoch wird sie einem Zeitungsbericht zufolge ihre Facebook-Anteile nicht an Amerikaner verkaufen. Das liege am starken Medieninteresse für die Anlage, aber auch an amerikanischen Gesetzen.
18. Januar 2011
Die Investmentbank Goldman Sachs will einem Zeitungsbericht zufolge amerikanischen Investoren keine Anteile am sozialen Netzwerk Facebook verkaufen. Als Grund habe die Bank das intensive Medieninteresse genannt, berichtete die Zeitung „Wall Street Journal“ am Montag. Dies könnte dazu führen, dass Privatplatzierungen nicht im Einklang mit Amerikas Gesetzen stünden.
Die Entscheidung, nur noch Investoren aus Übersee zu beteiligen, sei von keiner der beteiligten Parteien verlangt worden, auch nicht von der amerikanischen Börsenaufsicht SEC, berichtete das Blatt unter Berufung auf eine Mitteilung der Bank. Erste Kunden seien bereits am Sonntag informiert worden. Anzeige Die Bank bedauert ihren Schritt
Ingesamt seien Anfragen für Beteiligungen im Wert von sieben Milliarden Dollar eingegangen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Goldman habe dem „Wall Street Journal“ mitgeteilt, die Konsequenzen der Entscheidung zu bedauern. Man ginge aber davon aus, dass dies derzeit der klügste Weg sei.
Die Investmentbank investiert 450 Millionen Dollar in das mit 50 Milliarden Dollar bewertete Unternehmen und sammelt derzeit Geld von Kunden ein, die mitziehen wollen (siehe Facebook mit 50 Milliarden Dollar bewertet und Millionäre reißen sich um Facebook). Sollte die Zahl der Kapitalanleger 500 erreichen, müsste Facebook Bilanzzahlen veröffentlichen wie ein börsennotiertes Unternehmen. Dies gilt als ein erster Schritt auf dem Weg zu einem Börsengang, dem die Branche entgegenfiebert (siehe Wall Street: Internetboom hinter den Kulissen). |