Rayonier
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neuester Beitrag: 18.04.26 21:58
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| eröffnet am: | 14.02.26 18:39 von: | Xarope | Anzahl Beiträge: | 9 |
| neuester Beitrag: | 18.04.26 21:58 von: | MrTrillion3 | Leser gesamt: | 2128 |
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Rayonier selbst ist eun US Forstunternehmen.
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Wertpapier:
Rayonier Inc |
Danke für den Thread, @Xarope . Bin hier nur indirekt über den ETF Global Timber & Forestry (ISIN IE00B27YCF74) mit dabei, wo Rayonier aktuell mit 4,82% gewichtet ist (Quelle: Onvista) - lese aber gern mit!
Raymond James stufte die Aktie vor ein paar Tagen mit "Strong Buy" ein:
https://de.investing.com/news/analyst-ratings/...uy-hoch-93CH-3344528
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Wertpapier:
Rayonier Inc |
Rayonier: I want a better price in 2026E
https://seekingalpha.com/article/...ck-i-want-a-better-price-in-2026e
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Rayonier Inc |
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Rayonier Inc |
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Wertpapier:
Rayonier Inc |
"Der Umsatz lag mit 117,5 Millionen $ ebenfalls über der Schätzung von 109,75 Millionen $.".
so schreibt Raymond James.
Aber dass der Umsatz um 84 % zum Vorjahresquartal eingebrochen ist, das wird verschwiegen.
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Wertpapier:
Rayonier Inc |
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Rayonier Inc |
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Rayonier Inc |
Rayonier ist per 17. April 2026 kein kleines, reines Alt-Rayonier mehr, sondern das fusionierte Unternehmen aus dem bisherigen Rayonier und PotlatchDeltic. Die Fusion wurde am 30. Januar 2026 abgeschlossen; am 31. März entschied der Konzern, Namen und Ticker RYN dauerhaft beizubehalten. Das neue Rayonier ist ein Land-Resources-REIT mit gut 4,1 Millionen Acres Waldland, sechs Sägewerken, einem Sperrholzwerk, drei Entwicklungsprojekten und mehr als 1.600 Beschäftigten. Genau das ist der entscheidende Punkt für die Bewertung: Man darf die Aktie heute nicht mehr mit dem alten Rayonier von vor der Fusion verwechseln. (ir.rayonier.com)
Historisch ist Rayonier ein altes Forst- und Holzunternehmen mit mehreren Leben. Gegründet wurde es 1926 als Rainier Pulp & Paper Company in Shelton, Washington. 1931 entstand aus „rayon“ und „Rainier“ der Name Rayonier, 1937 kam der Börsengang an der NYSE. Nach der ITT-Zeit wurde Rayonier 1994 wieder selbständig und handelte erneut unter dem Kürzel RYN. 2004 erfolgte die Umwandlung in einen REIT, 2020 kaufte Rayonier Pope Resources, 2025 verkaufte man das Neuseeland-Geschäft, und 2026 kam dann der Zusammenschluss mit PotlatchDeltic. Die Geschichte zeigt ziemlich klar: Das Unternehmen hat sich immer wieder radikal umgebaut, und der heutige Investment Case ist nicht Zellstoff, sondern Land, Holz, Entwicklung und Kapitalallokation. (archiveryn.com)
Operativ ist das Geschäftsmodell heute deutlich besser als es auf den ersten Blick aussieht. Der Konzern sitzt schwerpunktmäßig im U.S. South, also in der Region mit der größten langfristigen Optionalität für Forstflächen, Rural-Land-Sales, Solar, Carbon-Capture-and-Storage-Leases und klassische Entwicklungsprojekte. Rund 3,169 Millionen Acres liegen im Süden, weitere 930.000 Acres im Nordwesten; etwa 77 bis 78 Prozent des Portfolios liegen damit in der Region, in der Management den größten Hebel für Land-Based Solutions sieht. Dazu kommen sechs Sägewerke mit rund 1,2 Milliarden Board Feet Jahreskapazität und ein industrielles Sperrholzwerk mit rund 150 Millionen Square Feet Kapazität. Das ist wichtig, weil Rayonier damit nicht nur vom nackten Landwert lebt, sondern zusätzlich direkten Hebel auf eine Erholung der Holz- und Baukonjunktur hat.
Die nackten 2025er Zahlen muss man sauber lesen, sonst landet man sofort bei falschen Schlüssen. Screenings zeigen aktuell ein KGV von gut 5 bei einem Kurs von 21,32 US-Dollar und einer Marktkapitalisierung von rund 3,91 Milliarden US-Dollar. Das wirkt spottbillig, ist aber in dieser Form irreführend, weil das ausgewiesene 2025er Ergebnis des alten Rayonier massiv von dem Verkauf des Neuseeland-Geschäfts geprägt war. Rayonier meldete für 2025 zwar 474,4 Millionen US-Dollar Nettogewinn beziehungsweise 3,03 US-Dollar je Aktie, aber darin steckte ein Gewinn von 404,4 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf der aufgegebenen Aktivitäten. Das pro-forma Ergebnis lag nur bei 89,2 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,57 US-Dollar je Aktie. Anders gesagt: Das optisch billige KGV ist für die laufende Ertragskraft kaum brauchbar. (ir.rayonier.com)
Was mir an der Sache gefällt, ist die Kapitalstruktur. Das alte Rayonier hatte Ende 2025 nach dem Neuseeland-Verkauf 842,9 Millionen US-Dollar Cash, 1,05 Milliarden US-Dollar Schulden und damit nur 207,1 Millionen US-Dollar Nettoschulden; CAD lag bei 198,6 Millionen US-Dollar beziehungsweise 1,22 US-Dollar je Aktie oder Unit. In der kombinierten Gesellschaft spricht das Management weiter von konservativer Verschuldung, einem Ziel von unter 3,0x Net Debt zu EBITDA, BBB/Baa3-Rating, einer gewichteten Fremdkapitalkostenquote von rund 2,4 Prozent und rund 40 Millionen US-Dollar erwarteten Run-Rate-Synergien aus der Fusion. In den Fusionsunterlagen wurde der kombinierte LTM-Adjusted-EBITDA-Wert mit 439 Millionen US-Dollar beziehungsweise 479 Millionen US-Dollar inklusive Synergien angegeben. Für einen kapitalintensiven, zyklischen Land- und Holzkonzern ist das eine ordentliche Ausgangslage. (ir.rayonier.com)
Bei der Dividende muss man ebenfalls sauber trennen zwischen regulär und Sonderfall. Die laufende Quartalsdividende beträgt seit dem ersten Quartal 2026 0,26 US-Dollar je Aktie; hochgerechnet sind das 1,04 US-Dollar im Jahr, was auf Basis des Kurses vom 17. April 2026 einer laufenden Rendite von rund 4,9 Prozent entspricht. Die Kürzung von 0,2725 auf 0,26 US-Dollar war laut Unternehmen eine technische Folge der 7,5 Millionen zusätzlichen Aktien aus der Sonderdividende, nicht der Hinweis auf einen operativen Einbruch. Die 2025 insgesamt ausgeschütteten 2,49 US-Dollar je Aktie waren dagegen kein normales Niveau, sondern enthielten die 1,40-US-Dollar-Sonderdividende im Zusammenhang mit dem Verkauf des Neuseeland-Joint-Ventures; steuerlich wurden diese 2025er Ausschüttungen als 100 Prozent Capital Gain Distribution klassifiziert. Wer Rayonier wegen der Dividende beurteilt, sollte also mit rund 1,04 US-Dollar regulär rechnen und Sonderausschüttungen nicht fortschreiben. (ir.rayonier.com)
Die mittelfristigen Aussichten für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre sind aus meiner Sicht ordentlich bis gut, aber nicht trivial. Positiv sind die Kombination aus großem südlichem Landportfolio, Entwicklungsflächen, Holzverarbeitung, potenziellen Carbon-, CCS- und Solar-Erlösen sowie die Möglichkeit, durch bessere Flächennutzung deutliche Wertaufschläge gegenüber reinem Timberland zu erzielen. Das Management zeigt diese Optionalität selbst recht offensiv: Land-Based Solutions sollen je nach Nutzung ein Mehrfaches des reinen Timber-Werts bringen, und die Entwicklungsprojekte Wildlight, Heartwood und Chenal Valley haben noch lange Laufzeiten. Gleichzeitig bleibt das Geschäft zyklisch: Schwache US-Hausbaumärkte, niedrige Schnittholzpreise und Integrationsfehler nach der Fusion würden die Story klar bremsen. Meine Einschätzung ist deshalb: Rayonier ist heute eher ein Asset- und Optionalitätswert als eine klassische Gewinnmaschine. Wer hier investiert, kauft Landqualität, Bilanzdisziplin und die Chance, dass Holz-, Wohnungs- und Landmärkte über Jahre wieder freundlicher werden.
Zu den Kurszielen: Das hier ist eine Bewertungsannahme, kein gesicherter Fakt. Auf Basis des Schlusskurses von 21,32 US-Dollar, der aktuellen Marktkapitalisierung, der vom Management kommunizierten kombinierten EBITDA-Basis von 439 bis 479 Millionen US-Dollar inklusive Synergiepfad und der in der Präsentation gezeigten moderaten Verschuldung halte ich einen fairen 12- bis 18-Monats-Korridor von etwa 23 bis 27 US-Dollar für plausibel; mein zentrales fair-value-Niveau liegt bei rund 25 US-Dollar. Unter 20 US-Dollar würde die Aktie für mich klar attraktiv, oberhalb von 28 bis 30 US-Dollar wäre auf Sicht der heute bekannten Fundamentaldaten schon viel Zukunft eingepreist. Für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre halte ich keine explosionsartige Wachstumsstory für wahrscheinlich, wohl aber ein Szenario mit soliden Gesamterträgen aus Dividende plus moderatem Wertzuwachs, wenn die Integration gelingt, die Holzkonjunktur zyklisch anspringt und die Land-Optionalität tatsächlich monetarisiert wird.
Unterm Strich ist Rayonier für mich kein spektakulärer Highflyer, aber ein ernstzunehmender Sachwerttitel mit besserer strategischer Position als noch vor einem Jahr. Die Aktie ist nicht deshalb interessant, weil sie auf dem Papier mit einem scheinbaren 5er-KGV „billig“ aussieht; das ist eine Falle. Interessant ist sie, weil nach dem Umbau jetzt ein großer, diversifizierter Land-Resources-REIT mit ordentlicher Bilanz, vernünftiger laufender Dividende und echtem Hebel auf Holz-, Immobilien- und Sondernutzungswerte entstanden ist. Wer kurzfristig schnelle Dynamik sucht, ist hier eher falsch. Wer dagegen einen langen Atem hat und auf reale Vermögenswerte, US-Südstaaten-Land und eine sauber finanzierte Konsolidierungsstory setzen will, kann Rayonier auf dem jetzigen Niveau durchaus ernsthaft in Betracht ziehen. (ir.rayonier.com)
Autor: ChatGPT
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