Aus Alt mach Neu: Ökoworld krempelt zwei Fonds um - Fondsnews


21.04.26 12:17
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Ökoworld verpasst zwei zuletzt wenig erfolgreichen Publikumsfonds eine neue Anlagestrategie und modernisiert damit ihr Produktportfolio, so die Experten von "FONDS professionell".

Auch die Namen seien geändert worden: Der 2008 aufgelegte Ökoworld Rock 'n' Roll Fonds heiße seit wenigen Tagen Ökoworld Smart Portfolio 70 (ISIN LU0380798750/ WKN A0Q8NL), der im gleichen Jahr lancierte Ökoworld Water for Life nun Ökoworld Global Transition (ISIN LU0332822492/ WKN A0NBKM). "Damit greift die Fondsgesellschaft Anregungen aus dem Markt auf und macht die Fonds für Anlegerinnen und Anleger attraktiver", teile der auf nachhaltige Investments spezialisierte Asset Manager mit.

Beide Investmentprodukte seien in den vergangenen Jahren teils deutlich hinter ihren Vergleichsgruppen bei den relevanten Ratingagenturen zurückgeblieben, was auch zu Mittelabflüssen geführt habe. Der Ökoworld Rock 'n' Roll Fonds habe Ende 2021 mehr als 300 Millionen Euro verwaltet, zuletzt seien es nur noch knapp 160 Millionen Euro gewesen. Der Ökoworld Water for Life sei im gleichen Zeitraum von rund 70 auf gut 50 Millionen Euro geschrumpft.

Nachhaltiges Multi-Asset-Portfolio

Der Ökoworld Smart Portfolio 70 sei laut Anbieter "ein aktiv gemanagter Multi-Asset-Fonds, der angemessene Renditeerwartungen mit aktivem Risikomanagement verbindet". Das Zielportfolio bestehe zu etwa zwei Dritteln aus Aktien aus dem Ökoworld-Anlageuniversum. Bei den Anleihen, die rund ein Drittel ausmachen würden, setze Fondsmanager Michael Gram-Madsen auf Green Bonds und nachhaltige Emittenten.

"Ziel des Portfoliomanagements ist die Maximierung der risikoadjustierten Rendite", erläutert das Unternehmen. Bei der Auswahl der investierbaren Assets würden "weiterhin die gewohnt hohen Nachhaltigkeitsstandards der Ökoworld gelten", betone der Anbieter. Der Fonds sei nach Artikel 9 der Offenlegungsverordnung eingestuft.

Dekarbonisierung als "zentraler ökonomischer Wettbewerbsfaktor"

Das gelte auch für den von Enrico Schön verantworteten Ökoworld Global Transition. Der Aktienfonds setze gezielt auf "Unternehmen, die durch Portfoliobereinigung oder Investitionen in emissionsarme Aktivitäten eine nachhaltige Verbesserung von Ertragskraft und Risikoprofil erreichen", so der Asset Manager. Dekarbonisierung sei ein "zentraler ökonomischer Wettbewerbsfaktor".

"Unternehmen, die ihre Emissionen systematisch senken, ihre Energieeffizienz steigern oder CO₂-intensive Geschäftsbereiche abspalten, sind gleich doppelt attraktiv: Sie verbessern nicht nur ihr Nachhaltigkeitsprofil, sondern reduzieren oft auch ihre Kapitalkosten und regulatorischen Risiken", werbe Stefan Höhne, der seit Jahresbeginn das Wholesale-Geschäft der Ökoworld leite, für den neu aufgestellten Fonds. (News vom 20.04.2026) (21.04.2026/fc/n/s)





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