Erweiterte Funktionen
Schroder Real Return u. die Inflation
30.01.04 09:36
FundResearch
Alan Greenspan sorgt sich. Er fürchtet eine Deflation in den USA. Deshalb hat der Chef der US-Notenbank die Leitzinsen auf ein Prozent gesenkt. Ein Rekordtief, meinen die Fondsexperten von "FundResearch".
"Das größte Risiko dieser Politik ist jedoch Inflation", sage Mark Parry. Ein Thema, das ihm besonders am Herzen liegt: Parry manage den Schroder ISF Global Real Return (Euro) (ISIN LU0180781048 / WKN nicht bekannt). Ein Fonds, der Bond-Anleger vor Geldentwertung schütze.
"Zudem kann die US-Wirtschaft nicht mit vier Prozent wachsen, ohne dass die Inflation anzieht", füge Parry an. "Die Anleihe-Renditen sind bereits auf historischen Tiefs. Da können sie nur steigen", sage er. Zum Beispiel durch mehr Inflation. Negativer Effekt für Staatsanleihen: Die Kurse würden fallen und eine steigende Inflation fresse die fixen Zinskupons auf - die reale Verzinsung sinke.
Parry investiere daher mit dem neuen Schroder-Fonds in Inflation Linked Bonds. "Inflationsgeschützte Anleihen bieten nämlich immer reale Renditen", sage Parry. Weil ihre Verzinsung ständig angepasst werde - automatisch. Steige die Inflation, steige der Zins.
Parry gehe meist in Staatspapiere. Derzeit halte er 44 Prozent in US-Anleihen, 30 Prozent in britischen Bonds und 15 Prozent in Bonds aus Euroland. "Unser Performance-Ziel sind 150 Basispunkte plus die jeweils aktuelle Inflation", erkläre er. Das wären derzeit rund drei bis 3,5 Prozent. Währungsrisiken würden Anleger dabei nicht eingehen. Das Portfolio sei stets in Euro abgesichert.
Bei geringer Inflation seien inflationsgeschützte Anleihen indes von Nachteil: Sie böten eine geringere Nominalverzinsung als normale Staatsanleihen. Klaus Papenbrock, Volkswirt bei der Deutschen Bank Research, erwarte jedoch, dass die Inflation im Lauf des Jahres anziehe. Wenn auch nur moderat. Etwa, weil die Löhne erst zeitverzögert auf die bessere Konjunktur steigen würden.
Inflation Linked Bonds würden Anleger gegen Inflation sichern. Ein gutes Investment seien sie aber zu jeder Zeit. Denn sie böten immer reale Renditen. Dadurch steige das Vermögen stetig an.
"Das größte Risiko dieser Politik ist jedoch Inflation", sage Mark Parry. Ein Thema, das ihm besonders am Herzen liegt: Parry manage den Schroder ISF Global Real Return (Euro) (ISIN LU0180781048 / WKN nicht bekannt). Ein Fonds, der Bond-Anleger vor Geldentwertung schütze.
"Zudem kann die US-Wirtschaft nicht mit vier Prozent wachsen, ohne dass die Inflation anzieht", füge Parry an. "Die Anleihe-Renditen sind bereits auf historischen Tiefs. Da können sie nur steigen", sage er. Zum Beispiel durch mehr Inflation. Negativer Effekt für Staatsanleihen: Die Kurse würden fallen und eine steigende Inflation fresse die fixen Zinskupons auf - die reale Verzinsung sinke.
Parry gehe meist in Staatspapiere. Derzeit halte er 44 Prozent in US-Anleihen, 30 Prozent in britischen Bonds und 15 Prozent in Bonds aus Euroland. "Unser Performance-Ziel sind 150 Basispunkte plus die jeweils aktuelle Inflation", erkläre er. Das wären derzeit rund drei bis 3,5 Prozent. Währungsrisiken würden Anleger dabei nicht eingehen. Das Portfolio sei stets in Euro abgesichert.
Bei geringer Inflation seien inflationsgeschützte Anleihen indes von Nachteil: Sie böten eine geringere Nominalverzinsung als normale Staatsanleihen. Klaus Papenbrock, Volkswirt bei der Deutschen Bank Research, erwarte jedoch, dass die Inflation im Lauf des Jahres anziehe. Wenn auch nur moderat. Etwa, weil die Löhne erst zeitverzögert auf die bessere Konjunktur steigen würden.
Inflation Linked Bonds würden Anleger gegen Inflation sichern. Ein gutes Investment seien sie aber zu jeder Zeit. Denn sie böten immer reale Renditen. Dadurch steige das Vermögen stetig an.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 28,584 € | 28,47 € | 0,114 € | +0,40% | 17.04./20:45 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0180781048 | A0BLJB | 28,91 € | 27,48 € | |


