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Offene Immobilienfonds ältere Gebäude könnten zum Problem werden
26.07.11 09:22
Scope Analysis
Berlin (aktiencheck.de AG) - Ältere Gebäude in den Portfolios Offener Immobilienfonds könnten in Zukunft zum Problem werden, da sie häufig schwerer zu vermarkten und nur mit Preisabschlägen zu veräußern sind, so die Analysten von Scope Analysis.
Scope habe die Altersstruktur der Gebäude analysiert.
Insbesondere in energetischer Hinsicht würden ältere Gebäude häufig nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen. Neben energetischen Aspekten stünden vor allem auch die technische Qualität und eine flexible Raumaufteilung im Fokus. Da Mieter immer stärker auf geringe Nebenkosten achten würden, werde die Nachfrage nach älteren, in dieser Hinsicht problematischen Objekten künftig noch stärker nachlassen. Alternativ müssten die Eigentümer dieser Objekte hohe Summen in die Modernisierung investieren.
Fonds mit dem höchsten Anteil an Immobilien älter als 20 Jahre seien folgende: der HANSAimmobilia (Anteil am Verkehrswert: 29,9), der UniImmo: Deutschland (26,5 Prozent), der Deka-ImmobilienGlobal (ISIN DE0009809566 / WKN 980956) (23,4 Prozent), der INTER ImmoProfil (21,8 Prozent) sowie der Morgan Stanley P2 Value (20,8 Prozent) (Quelle: Letzte Veröffentlichungen der KAGen; Stand: 21.07.2011).
In Bezug auf die Altersstruktur steche der UniImmo: Deutschland der Union Investment hervor. Gemessen am Verkehrswert der Gebäude seien 26,5 Prozent der Immobilien älter als 20 Jahre. Allerdings gleiche der Fonds das durch zahlreiche junge Gebäude aus - fast 30 Prozent der Objekte seien jünger als fünf Jahre. Viele Gebäude mit wirtschaftlich hohem Alter seien auch im Morgan Stanley P2 Value enthalten - ein Grund dafür, dass der Verkauf von Immobilien, im Zuge der Abwicklung des Fonds nur schleppend gelinge.
Fonds mit dem höchsten Anteil an Immobilien jünger als fünf Jahre seien folgende: der DEGI INTERNATIONAL (Anteil am Verkehrswert: 51,6 Prozent), der UniImmo: Global (45,2 Prozent), der TMW Immobilien Weltfonds, (43,6 Prozent), der hausInvest (41,4 Prozent) sowie der AXA Immoselect (40,1 Prozent) (Quelle: Letzte Veröffentlichungen der KAGen; Stand: 21.07.2011).
Bei vielen Fonds, die auf Portfolioebene einen hohen Anteil an jungen Immobilien aufweisen würden, liege das Auflagedatum in der jüngeren Vergangenheit. Dies lasse sich daraus begründen, dass vorwiegend junge Immobilien angekauft worden seien.
Zusammenfassend sei zu sagen, dass alte Immobilien immer dann zum Problem würden, wenn sie nicht mehr marktgerecht seien und daher keinen Mieter und in der Konsequenz auch keinen Käufer zu adäquaten Preisen finden würden. Ein gutes Asset Management Konzept und das Vorhandensein ausreichender Mittel zu Weiterentwicklung solcher Immobilien würden damit immer entscheidender. (Ausgabe vom 25.07.2011) (26.07.2011/fc/a/f)
Scope habe die Altersstruktur der Gebäude analysiert.
Insbesondere in energetischer Hinsicht würden ältere Gebäude häufig nicht mehr dem neuesten Stand entsprechen. Neben energetischen Aspekten stünden vor allem auch die technische Qualität und eine flexible Raumaufteilung im Fokus. Da Mieter immer stärker auf geringe Nebenkosten achten würden, werde die Nachfrage nach älteren, in dieser Hinsicht problematischen Objekten künftig noch stärker nachlassen. Alternativ müssten die Eigentümer dieser Objekte hohe Summen in die Modernisierung investieren.
In Bezug auf die Altersstruktur steche der UniImmo: Deutschland der Union Investment hervor. Gemessen am Verkehrswert der Gebäude seien 26,5 Prozent der Immobilien älter als 20 Jahre. Allerdings gleiche der Fonds das durch zahlreiche junge Gebäude aus - fast 30 Prozent der Objekte seien jünger als fünf Jahre. Viele Gebäude mit wirtschaftlich hohem Alter seien auch im Morgan Stanley P2 Value enthalten - ein Grund dafür, dass der Verkauf von Immobilien, im Zuge der Abwicklung des Fonds nur schleppend gelinge.
Fonds mit dem höchsten Anteil an Immobilien jünger als fünf Jahre seien folgende: der DEGI INTERNATIONAL (Anteil am Verkehrswert: 51,6 Prozent), der UniImmo: Global (45,2 Prozent), der TMW Immobilien Weltfonds, (43,6 Prozent), der hausInvest (41,4 Prozent) sowie der AXA Immoselect (40,1 Prozent) (Quelle: Letzte Veröffentlichungen der KAGen; Stand: 21.07.2011).
Bei vielen Fonds, die auf Portfolioebene einen hohen Anteil an jungen Immobilien aufweisen würden, liege das Auflagedatum in der jüngeren Vergangenheit. Dies lasse sich daraus begründen, dass vorwiegend junge Immobilien angekauft worden seien.
Zusammenfassend sei zu sagen, dass alte Immobilien immer dann zum Problem würden, wenn sie nicht mehr marktgerecht seien und daher keinen Mieter und in der Konsequenz auch keinen Käufer zu adäquaten Preisen finden würden. Ein gutes Asset Management Konzept und das Vorhandensein ausreichender Mittel zu Weiterentwicklung solcher Immobilien würden damit immer entscheidender. (Ausgabe vom 25.07.2011) (26.07.2011/fc/a/f)
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