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GAMAX-Fonds: Anleger reiten auf der K-Pop-Welle - Milliardenmarkt aus Fernost
16.10.19 13:00
GAMAX Management AG
Luxemburg (www.fondscheck.de) - Egal ob Asien, Nord- und Südamerika, Europa oder der mittlere Osten - Millennials und Teenager der Generation Z weltweit sind von der "Hallyu" erfasst, so die Experten der GAMAX Management AG.
Die so genannte "Koreanische Welle" beschreibe die seit den 1990er Jahren wachsende Popularität der südkoreanischen Kulturwirtschaft, die Popkultur, Unterhaltung, Musik, Fernsehdramen und Filme exportierw. Befeuert werde der Trend besonders durch die koreanische Popmusik (K-Pop) und Boy- und Girlbands wie BTS, Blackpink, Twice und Big Bang, die für Südkorea längst zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden seien.
Allein BTS habe 2018 3,6 Milliarden US-Dollar zur koreanischen Wirtschaft beigetragen. Der Erfolg der siebenköpfigen Boyband sei exemplarisch für den K-Pop-Trend: 2018 habe sie mehr als fünf Millionen Platten verkauft, innerhalb von elf Monaten habe sie es dreimal an die Spitze der US Billboard Charts geschafft, auf Instagram würden der Band 20,5 Millionen Menschen folgen und die 35.000 Tickets für ihr letztes Konzert in Berlin seien trotz Ticketpreisen von bis zu 240 Euro innerhalb von Minuten ausverkauft worden.
Dabei gehe es längst nicht mehr nur um die Musik. K-Pop beeinflusse inzwischen die Konsumgewohnheiten von jungen Zielgruppen weltweit, egal ob Mode, Kosmetik oder Luxusgüter. "Daraus ergeben sich enorme Absatzpotenziale für Unternehmen", sage Tommaso Tabacchi, Fondsexperte bei GAMAX Funds. "Internationale Konzerne und ihre Marken haben das erkannt und das Hallyu-Phänomen in ihren Marketingstrategien- und Maßnahmen berücksichtigt. Das bemerkenswerte am K-Pop-Trend ist dabei, dass die Kooperationen mit Bands als Testimonials, für Mode-Kollektionen oder für Merchandise-Artikel so erfolgreich sind, dass sie innerhalb kürzester Zeit messbare Auswirkungen haben."
Nachdem beispielsweise Hyundai Ende 2018 BTS als Testimonials für den SUV Hyundai "Palisade" verpflichtet habe, habe der koreanische Automobilhersteller aufgrund der großen Nachfrage sogar mit Lieferengpässen zu kämpfen gehabt. Laut der Tageszeitung "Joongang Ilbo" seien in Südkorea bis zum 18. Februar 2019 insgesamt 59.000 Bestellungen für den "Palisade" eingegangen - ursprünglich habe Hyundai mit einer Absatzmenge von 25.000 Stück kalkuliert. "Der Erfolg dieser Kampagne zeigt, dass die Hallyu nicht nur Teenager erfasst hat. Das sind ja eigentlich die klassischen Fans von Boy- und Girlbands. K-Pop spricht aber auch ein kaufkräftigeres Publikum, nämlich junge Berufstätige in den 20er und 30ern, an", so Tabacchi.
Im Falle Mattel habe BTS sogar für einen kleinen Höhenflug des Aktienkurses gesorgt: Nachdem der US-amerikanische Spielzeughersteller Anfang Januar 2019 eine Merchandise-Kooperation mit BTS verkündet habe, habe die Aktie ein Plus von 8,5 Prozent verzeichnet. Im Rahmen der Partnerschaft, zu der auch das BTS-Label Big Hit Entertainment gehöre, entwickle Mattel unter anderem Puppen und Spiele rund um die koreanischen Superstars. Auf Twitter sei die Zusammenarbeit mit dem Hashtag #BTSDollsOfficial publik gemacht worden, woraufhin der Twitter Account von Mattel mehr als 25.000 neue Follower verzeichnet habe.
Den größten Einfluss habe Hallyu zurzeit jedoch auf den Luxus-, Mode- und Kosmetiksektor. K-Pop Stars würden inzwischen zu den wichtigsten globalen Mode-Influencern gehören. Auch hier sei der Einfluss messbar: In ihrem "Year in Fashion" Report 2018 habe die Mode-Suchplattform Lyst berichtet, dass die Suchanfragen für Marken wie Moschino oder Crome Hearts stark angestiegen seien, nachdem sie von einem K-Pop-Star getragen worden seien. Als der Sänger RM in einem pinken adidas Fußball-Shirt fotografiert worden sei, seien die Suchanfragen nach pinken T-Shirts zum Beispiel um 97 Prozent gestiegen.
Der Luxusgüterkonzern LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton SE (LVMH) habe das Monetarisierungspotenzial von K-Pop bereits vor Jahren erkannt und die einzelnen Marken des Konzerns hätten die Popularität der Bands in ihre Strategien integriert: Fendi habe 2017 eine spezielle Kollektion mit Big-Bang-Sänger Tae Yang gelauncht und die Kosmetikkette Sephora arbeite seit 2018 mit der K-Beauty-Plattform Memebox zusammen, um koreanisch-inspirierte Kosmetikprodukte für US-Kunden anzubieten. Die Strategie des Konzerns scheine aufzugehen: Im ersten Halbjahr 2019 habe LMVH seinen Umsatz um 15 Prozent auf 25,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. Erfolgstreiber sei laut Aussage des Unternehmens unter anderem die steigende Nachfrage auf asiatischen Märkten.
Ein Abebben der Hallyu sei aktuell nicht in Sicht - im Gegenteil. 2019 sei die Girlband Blackpink als erster K-Pop-Act überhaupt auf dem kalifornischen Kult-Festival Coachella aufgetreten. Weltweit würden spezielle K-Pop Festivals organisiert, in Deutschland zuletzt Ende Oktober 2019 in Mannheim. Und laut den koreanischen Medien würden koreanische Universitäten sogar einen neuen Höhepunkt an internationalen Studenten verzeichnen. Der genannte Grund: K-Pop. "K-Pop ist mehr als nur ein kurzer Hype. Der Trend ist über viele Jahre weltweit gewachsen und für viele junge Konsumenten vermittelt Hallyu eine Art Lebensgefühl", so Tabacchi. "Profitieren können Anleger davon, wenn sie Ausschau nach Unternehmen halten, die diesen Milliardenmarkt strategisch für sich zu nutzen wissen."
Die Fondsboutique GAMAX Funds sei 1992 gegründet worden und gehöre seit 2001 zum italienischen Finanzdienstleistungskonzern Mediolanum Banking Group. Aktuell verwalte GAMAX in drei Fonds ein Vermögen von rund 1 Milliarden Euro (Stand: 28.02.2019). Mit dem GAMAX Funds Junior und dem GAMAX Funds Asia Pacific biete die Boutique zwei aktiv gemanagte Aktienfonds für ein gezieltes Investment in starke Marken sowie in den wachstumsstarken asiatisch-pazifischen Raum. (16.10.2019/fc/a/f)
Die so genannte "Koreanische Welle" beschreibe die seit den 1990er Jahren wachsende Popularität der südkoreanischen Kulturwirtschaft, die Popkultur, Unterhaltung, Musik, Fernsehdramen und Filme exportierw. Befeuert werde der Trend besonders durch die koreanische Popmusik (K-Pop) und Boy- und Girlbands wie BTS, Blackpink, Twice und Big Bang, die für Südkorea längst zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden seien.
Allein BTS habe 2018 3,6 Milliarden US-Dollar zur koreanischen Wirtschaft beigetragen. Der Erfolg der siebenköpfigen Boyband sei exemplarisch für den K-Pop-Trend: 2018 habe sie mehr als fünf Millionen Platten verkauft, innerhalb von elf Monaten habe sie es dreimal an die Spitze der US Billboard Charts geschafft, auf Instagram würden der Band 20,5 Millionen Menschen folgen und die 35.000 Tickets für ihr letztes Konzert in Berlin seien trotz Ticketpreisen von bis zu 240 Euro innerhalb von Minuten ausverkauft worden.
Dabei gehe es längst nicht mehr nur um die Musik. K-Pop beeinflusse inzwischen die Konsumgewohnheiten von jungen Zielgruppen weltweit, egal ob Mode, Kosmetik oder Luxusgüter. "Daraus ergeben sich enorme Absatzpotenziale für Unternehmen", sage Tommaso Tabacchi, Fondsexperte bei GAMAX Funds. "Internationale Konzerne und ihre Marken haben das erkannt und das Hallyu-Phänomen in ihren Marketingstrategien- und Maßnahmen berücksichtigt. Das bemerkenswerte am K-Pop-Trend ist dabei, dass die Kooperationen mit Bands als Testimonials, für Mode-Kollektionen oder für Merchandise-Artikel so erfolgreich sind, dass sie innerhalb kürzester Zeit messbare Auswirkungen haben."
Im Falle Mattel habe BTS sogar für einen kleinen Höhenflug des Aktienkurses gesorgt: Nachdem der US-amerikanische Spielzeughersteller Anfang Januar 2019 eine Merchandise-Kooperation mit BTS verkündet habe, habe die Aktie ein Plus von 8,5 Prozent verzeichnet. Im Rahmen der Partnerschaft, zu der auch das BTS-Label Big Hit Entertainment gehöre, entwickle Mattel unter anderem Puppen und Spiele rund um die koreanischen Superstars. Auf Twitter sei die Zusammenarbeit mit dem Hashtag #BTSDollsOfficial publik gemacht worden, woraufhin der Twitter Account von Mattel mehr als 25.000 neue Follower verzeichnet habe.
Den größten Einfluss habe Hallyu zurzeit jedoch auf den Luxus-, Mode- und Kosmetiksektor. K-Pop Stars würden inzwischen zu den wichtigsten globalen Mode-Influencern gehören. Auch hier sei der Einfluss messbar: In ihrem "Year in Fashion" Report 2018 habe die Mode-Suchplattform Lyst berichtet, dass die Suchanfragen für Marken wie Moschino oder Crome Hearts stark angestiegen seien, nachdem sie von einem K-Pop-Star getragen worden seien. Als der Sänger RM in einem pinken adidas Fußball-Shirt fotografiert worden sei, seien die Suchanfragen nach pinken T-Shirts zum Beispiel um 97 Prozent gestiegen.
Der Luxusgüterkonzern LVMH Moët Hennessy - Louis Vuitton SE (LVMH) habe das Monetarisierungspotenzial von K-Pop bereits vor Jahren erkannt und die einzelnen Marken des Konzerns hätten die Popularität der Bands in ihre Strategien integriert: Fendi habe 2017 eine spezielle Kollektion mit Big-Bang-Sänger Tae Yang gelauncht und die Kosmetikkette Sephora arbeite seit 2018 mit der K-Beauty-Plattform Memebox zusammen, um koreanisch-inspirierte Kosmetikprodukte für US-Kunden anzubieten. Die Strategie des Konzerns scheine aufzugehen: Im ersten Halbjahr 2019 habe LMVH seinen Umsatz um 15 Prozent auf 25,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. Erfolgstreiber sei laut Aussage des Unternehmens unter anderem die steigende Nachfrage auf asiatischen Märkten.
Ein Abebben der Hallyu sei aktuell nicht in Sicht - im Gegenteil. 2019 sei die Girlband Blackpink als erster K-Pop-Act überhaupt auf dem kalifornischen Kult-Festival Coachella aufgetreten. Weltweit würden spezielle K-Pop Festivals organisiert, in Deutschland zuletzt Ende Oktober 2019 in Mannheim. Und laut den koreanischen Medien würden koreanische Universitäten sogar einen neuen Höhepunkt an internationalen Studenten verzeichnen. Der genannte Grund: K-Pop. "K-Pop ist mehr als nur ein kurzer Hype. Der Trend ist über viele Jahre weltweit gewachsen und für viele junge Konsumenten vermittelt Hallyu eine Art Lebensgefühl", so Tabacchi. "Profitieren können Anleger davon, wenn sie Ausschau nach Unternehmen halten, die diesen Milliardenmarkt strategisch für sich zu nutzen wissen."
Die Fondsboutique GAMAX Funds sei 1992 gegründet worden und gehöre seit 2001 zum italienischen Finanzdienstleistungskonzern Mediolanum Banking Group. Aktuell verwalte GAMAX in drei Fonds ein Vermögen von rund 1 Milliarden Euro (Stand: 28.02.2019). Mit dem GAMAX Funds Junior und dem GAMAX Funds Asia Pacific biete die Boutique zwei aktiv gemanagte Aktienfonds für ein gezieltes Investment in starke Marken sowie in den wachstumsstarken asiatisch-pazifischen Raum. (16.10.2019/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 21,233 € | 21,685 € | - € | 0,00% | 17.04./15:25 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0073103748 | 986703 | 23,19 € | 19,76 € | |
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