In Krisenzeiten schützt

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neuester Beitrag:  24.04.21 13:01
eröffnet am: 30.04.15 22:56 von: kuras15 Anzahl Beiträge: 947
neuester Beitrag: 24.04.21 13:01 von: Utersnma Leser gesamt: 169272
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15.05.15 23:16 #51 Unerwartet schlechte
Daten zur Konsumstimmung in den USA haben den Dax zum Wochenausklang ins Minus gezerrt. Der Leitindex schloss am Freitagabend 0,98 Prozent schwächer bei 11.447,03 Zählern, nachdem er zeitweise im Plus notiert hatte.  
15.05.15 23:20 #52 Überraschend ist
die US-Industrieproduktion schon den fünften Monat in Folge gefallen. Im Vergleich zum Vormonat ist die Produktion im April um 0,3 Prozent gesunken, dies gab die US-Notenbank Fed am Freitag bekannt. Bankvolkswirte hatten im Vorhinein eine Stagnation pronostiziert.  
15.05.15 23:21 #53 Als Folge des
andauernden Konfliktes in der Ost-Ukraine, bricht die Wirtschaft des europäischen Landes immer weiter ein. Die Inflationsrate ist bei über 60 Prozent angekommen.  
15.05.15 23:27 #54 China hat
in den vergangenen Jahren etliches unternommen, um Gold jene Bedeutung zukommen zu lassen, die es in einer Welt voller Schulden und Papiergeld verdient. Inzwischen schickt sich das Edelmetall an, aus dem Seitwärtstrend der vergangenen Monate nachhaltig nach oben auszubrechen. In den nächsten Monaten sollte die Bedeutung Chinas für den Goldmarkt noch größer werden.  
15.05.15 23:33 #55 Wie drückt man den Goldpreis:
ein Mittel heißt beispielsweise „Spoofing“. Dabei stellt ein Computer-Algorithmus – 80 Prozent des Handels an der Börsen läuft inzwischen über Computerprogramme – einen großen Verkaufsauftrag für Gold-Futures. Dieser eine Algorithmus hat allerdings gar nicht die Absicht, ausgeführt zu werden. Er will nur einen zweiten Algorithmus, der den ersten Verkaufsauftrag sieht, dazu bewegen, selbst Gold zu verkaufen. Millisekunden bevor der erste Verkaufsauftrag ausgeführt wird, wird er storniert. Dennoch hat er sein Ziel erreicht und so den Goldpreis nach unten gedrückt. Wegen des Verdachts des „Spoofings“ hat die US-Aufsichtsbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zuletzt Anklage gegen sieben Personen erhoben. Wenngleich sie verurteilt werden sollten, wird das „Spoofing“ weitergehen. Denn die Regierung hat kein Interesse daran, dass gegen eine Manipulation des Goldpreises nach unten etwas getan wird. Denn ein steigender Goldpreis würde signalisieren, dass der Wert des Dollar sinkt. Das möchte die US-Regierung und die Notenbank so offensichtlich dann doch nicht signalisieren, wenngleich deren Politik auf nichts anderes hinausläuft.  
15.05.15 23:39 #56 China hat in
den vergangenen Jahren zahlreiche Schritte unternommen, um den Renminbi zu einem ernsthaften Wettbewerber des Dollar aufzubauen. Gold kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Wenn China eines Tages bekannt gibt, wie hoch die Goldbestände des Landes sind, dürften Gold-Fans rund um den Globus allen Grund zum Jubeln haben.  
16.05.15 23:59 #57 Großspekulanten
sind bezüglich Gold wieder etwas optimistischer geworden. Dies belegte der am Freitagabend veröffentlichte wöchentliche Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde.  
17.05.15 00:20 #58 Palladium:
Wichtiges Weißmetall.

Robuste Nachfrage der Auto­industrie und Probleme beim Angebot. Der Preis des Weißmetalls Palladium sollte weiter zulegen können.  
18.05.15 16:28 #59 Ohne eine Einigung
im Schuldenstreit droht sowohl der griechischen Regierung als auch den Banken endgültig das Geld auszugehen. Athen bleibt nicht mehr viel Zeit und nicht mehr viele Optionen, den Karren doch noch aus dem Dreck zu ziehen.  
19.05.15 21:41 #60 Der Euro hat am Dienstag
mit deutlichen Verlusten auf Äußerungen aus den Reihen der Europäischen Zentralbank (EZB) reagiert. Außerdem setzten besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten die Gemeinschaftswährung zusätzlich unter Druck.  
19.05.15 21:50 #61 Nach fünf Tagen
mit einem Kurssprung von in der Spitze insgesamt 54 Dollar hat das gelbe Edelmetall mittlerweile einen Gang zurückgeschaltet und weist negative Vorzeichen auf.  
19.05.15 21:51 #62 Nun warten
die Akteure an den Goldmärkten auf die Bekanntgabe des Fed-Protokolls (Mittwochabend), um sich ein besseres Bild über die Stimmung unter den US-Notenbankern zu machen. Was dabei aber vergessen wird: Dieses Bild ist bereits zwei Wochen alt und eignet sich allenfalls als kleiner Wink. In den vergangenen Tagen fielen die veröffentlichten US-Konjunkturindikatoren eher bescheiden aus.  
19.05.15 21:54 #63 Unser System
von Papiergeld und gigantischen Schuldenbergen beruht nur auf einem Prinzip: dem Vertrauen in die Notenbanken und dass sie im Krisenfall schon alles richten werden. Offenbar bezweifeln aber etliche ausländische Notenbanken zusehends, dass ihr Gold bei der Fed in sicheren Händen ist. Bemerkenswert ist, wie der Gold-Bestand, den die Fed für andere Notenbanken aufbewahrt, immer weiter schwindet.  
19.05.15 21:56 #64 Langsam aber sicher
will der Goldpreis nach oben: Mit 1225 Dollar je Unze notiert er in der Nähe des Drei-Monats-Hochs. Grund für den Aufwärtstrend ist die Serie miserabler US-Konjunkturdaten. Damit wird es immer unwahrscheinlicher, dass die Fed im Herbst die Zinsen anheben wird. Vielmehr dürfte die Fed ein neues Gelddruckprogramm auflegen. So war am vergangenen Freitag bekanntgegeben worden, dass die Industrieproduktion im April um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken war, statt wie von Volkswirten vorhergesagt, um 0,1 Prozent zu steigen. Das war der fünfte Rückgang in Folge und damit die längste Serie mit Minuszeichen seit der 2008er-Schuldenkrise. Die Industrieproduktion liegt damit um nur noch zwei Prozent über dem Vorjahresniveau – das ist der niedrigste Wert seit Februar 2010.  
19.05.15 22:04 #65 Die spannende Frage
ist nur, flossen die bislang letzten zehn Tonnen nach Deutschland, oder hat die Notenbank eines anderen Landes ihr Gold repatriiert. Bemerkenswert ist zudem, dass während der jüngsten Schuldenkrise insgesamt 230 Tonnen Gold aus den USA abgezogen worden waren, weil die Notenbanken in Krisenzeiten auf etwas Handfestes zurückgreifen wollten.

In den nächsten Quartalen dürften die Abflüsse von der US-Notenbank weitergehen. Sei es weil Deutschland oder andere Länder ihr Gold weiter repatriieren. Derweil dürfte der Preis des Edelmetalls weiter nach oben tendieren. Denn allmählich sollten die Investoren merken, dass jahrelanges Gelddrucken nicht zu einem nachhaltigen Konjunkturaufschwung führen kann, sondern die Wirtschaft nur abhängig macht von den dauernden Geldspritzen. Und wenn sie einmal verringert werden oder ganz ausbleiben, dann kollabiert die US-Wirtschaft. Hingegen können Gold-Besitzer der Zukunft gelassen entgegensehen.  
19.05.15 22:10 #66 Der deutsche Leitindex
befindet sich im Höhenrausch. Die erwartete Geldflut durch das QE-Programm der EZB hat die Anleger am Dienstag an den Aktienmarkt getrieben. Auch die schlechte ZEW-Konjunkturprognose konnte das Ergebnis nicht trüben. Der Dax schloss bei 11.853,33 Punkten mit einem deutlichen Plus von 2,23 Prozent.  
20.05.15 16:07 #67 Sollte das
für den Abend angekündigte Fed-Protokoll nicht nach dem Geschmack der Goldfans sein, droht ein Rutsch unter die Marke von 1.200 Dollarden Abend angekündigte Fed-Protokoll nicht nach dem Geschmack der Goldfans sein, droht ein Rutsch unter die Marke von 1.200 Dollar.  
20.05.15 17:42 #68 Großbanken zahlen 5,6-Milliarden-Strafe
Die US-Institute JPMorgan Chase und Citigroup sowie die britischen Geldhäuser Barclays und Royal Bank of Scotland (RBS) und die schweizerische UBS müssen insgesamt Strafen in Höhe von 5,6 Milliarden US-Dollar (5,0 Mrd Euro) zahlen, wie die US-Justizministerin Loretta Lynch am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Washington bekanntgab.
Alle Banken mussten sich zudem krimineller Vergehen schuldig bekennen, weil Angestellte die Finanzmärkte manipulierten. Devisenhändler der Institute sollen durch gemeinsame Tricksereien Wechselkursentwicklungen zu ihrem Vorteil gesteuert haben. Im Fall der UBS bezieht sich das Schuldbekenntnis allerdings auf illegale Preisabsprachen bei der Festsetzung des Referenzzinses Libor, der weltweit Finanzgeschäfte in Billionenwert beeinflusst.
 
20.05.15 23:26 #69 Die US-Notenbank
Fed hat ihre Pläne, die Leitzinsen in der weltgrößten Volkswirtschaft im Juni anzuheben, wohl endgültig aufgegeben. Das ging am Mittwochabend aus den jüngsten Sitzungsprotokollen der Fed hervor. Damit sollten die Zinsen noch für einige Monate mehr an der Nulllinie bleiben.  
21.05.15 15:37 #70 Auf die am Nachmittag
gemeldeten wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe reagierte der Goldpreis mit einem Kursrutsch in Richtung 1.200 Dollar.  
21.05.15 15:39 #71 Bei der Zahl neuer
Arbeitsloser wurden statt eines prognostizierten Anstiegs von 264.000 auf 270.000 mit 274.000 etwas mehr Erstanträge gemeldet. Damit entwickelte sich der US-Arbeitsmarkt schwächer als erwartet. Amerikanische ETF-Investoren scheinen derzeit wenig beunruhigt zu sein. Seit Wochen kommt es nämlich beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares zu erheblichen Abflüssen. Mittlerweile ist dessen gehaltene Goldmenge bei 715,26 Tonnen angelangt, dem niedrigsten Niveau seit über vier Monaten  
22.05.15 22:46 #72 Der Oktober könnte
der Beginn des Endes des US-Dollars als Weltreservewährung sein“, heißt es in dem Beitrag. Der Grund: China könnte mit dem Yuan den Dollar ablösen. Dazu könnte China im Vorfeld der Sitzung des IMF seine offiziellen Goldbestände offenlegen. Offiziell liegen die Goldbestände Chinas seit Jahren unverändert bei 1.054,1 Tonnen. Doch die meisten Experten gehen davon aus, dass die Zentralbank Chinas über die vergangenen Jahren Gold gekauft hat – um sich unabhängiger von den Devisen, allen voran dem Dollar, zu machen.  
22.05.15 22:47 #73 Dabei soll China
nicht nur physisches Gold kaufen. Bloomberg-Daten belegten demnach, dass China allein im Jahr 2013 die chinesischen Minenbetreiber Assets im Wert von 2,2 Milliarden Dollar gekauft hätten. Mit anderen Worten: Die Chinesen kaufen nicht nur physisches Gold, sie kaufen auch Goldminen, um so die Versorgung mit Gold zu sichern. Dieser Umstand werde von den gesamten Investoren derzeit verkannt.  
22.05.15 23:14 #74 Insolvenz von Ölförderern
trifft texanische Landbesitzer hart.

Die Ölpumpen stehen bei vielen Förderern still, sie können sich das Pumpen einfach nicht mehr leisten.
Es ist ein Win-Win-Abkommen: texanische Landbesitzer erlauben verschiedenen Ölbohrfirmen auf ihrem Land zu bohren und kassieren dafür kräftig mit. Seit dem Verfall des Ölpreises macht das Abkommen aber keiner der beiden Seiten Spaß.  
26.05.15 20:27 #75 Deutschland verdient mehr Geld
an der Euro-Krise als jedes andere EU-Land. Im April flossen mehr als 530 Milliarden Euro in unser Land - andere Länder dürren hingegen langsam aus.
                              §
Deutschland ist der größte Profiteur der Euro-Krise. Allein im April flossen unserem Land 532,2 Milliarden Euro aus der Eurozone zu. Das ist fünfmal so viel wie das zweitplatzierte Luxemburg kassierte.

Die Zahlen stammen aus dem aktuellen Target2-Report der Europäischen Zentralbank. Über Target2 werden Geldströme zwischen EU-Staaten abgerechnet: Überweisen Sie etwa Geld an einen Freund in Frankreich, fließt nicht wirklich Geld von hier nach Paris. Stattdessen zahlt die französische Notenbank ihrem Freund den Betrag auf sein Konto. Umgekehrt wird bei der deutschen Bundesbank ein negatives Saldo erstellt, dass die Notenbank ausgleicht, indem es Geld von ihrem Konto abzieht.  
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