mbb
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neuester Beitrag: 22.04.26 18:11
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| eröffnet am: | 11.10.12 17:28 von: | asdf | Anzahl Beiträge: | 1011 |
| neuester Beitrag: | 22.04.26 18:11 von: | MrTrillion3 | Leser gesamt: | 776160 |
| davon Heute: | 294 | |||
| bewertet mit 10 Sternen |
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witzig
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gut analysiert
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informativ
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In einem der letzten ARP wurde schon mal die Obergrenze angehoben... dazu noch eine schöne Dividendenerhöhung verkünden... so könnte man den angehäuften Cashüberschuss sinnvoll reduzieren.
221
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| Boardmail an "ExcessCash" |
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Wertpapier:
MBB SE |
223 :-))
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| Boardmail an "ExcessCash" |
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Wertpapier:
MBB SE |
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| Boardmail an "SGE Tjöme" |
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Wertpapier:
MBB SE |
erstmal abwarten ob noch ein paar schwächere Tage kommen.
ggf. zu Ende des Jahrs kann man ein neues ARP auflegen,
und die Grenze neu festlegen.
Zukäufe wäre vor Vorwerk, ggf. in Frankreich oder
im Softwarebereich täte dem Kurs auch gut
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| Boardmail an "Smyl" |
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MBB SE |
https://www.dts.de/de/dts-group/historie
Ich wusste gar nicht, dass DTS in 2025 so stark abgeliefert hat.
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| Boardmail an "Nicolas95" |
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Wertpapier:
MBB SE |
MBB drittelt.
173 :-(
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| Boardmail an "ExcessCash" |
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Wertpapier:
MBB SE |
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| Boardmail an "Nicolas95" |
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Wertpapier:
MBB SE |
https://www.it-times.de/news/...io-e-und-verlaengert-laufzeit-180066/
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| Boardmail an "Highländer49" |
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Wertpapier:
MBB SE |
Da ist zu lesen unter Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres / Seite 13:
„Im ersten Quartal 2026 haben sich die Anteile der MBB SE an der Friedrich Vorwerk Group SE auf
39,26 % verringert …“. D.h. seit Jahresende wurden weitere 1 Mio Vorwerk-Aktien ( 5 %) abgegeben. Damit steigt die Liquidität in der Holding und Gruppe um weitere 80 -90 Mio. €. Bin gespannt, ob und wie sich das auszahlt bzw. was da dahinter stecken könnte. Vllt. soll die „Kriegskasse“ für alle Eventualitäten maximal gefüllt sein.
Der reduzierte Anteil an der sehr erfolg- und ertragreichen Vorwerk geht natürlich zu Lasten des EPS bei der MBB SE.
Kurs aktuell: 195,50 € (+ 2,09 %, L&S)
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| Boardmail an "Campari Orange" |
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Wertpapier:
MBB SE |
MBB SE (ISIN DE000A0ETBQ4, WKN A0ETBQ, Börsenkürzel MBB, Reuters MBBG.DE) ist keine klassische Industrieaktie, sondern eine mittelständische, familiengeprägte Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Berlin. Das operative Geschäft steckt in den Tochtergesellschaften. Heute gehören dazu vor allem Friedrich Vorwerk im Energieinfrastrukturbau, Aumann in E-Mobility-, Wickel- und Automatisierungstechnik, DTS im Bereich Cyber Security, Software und Cloud, Delignit mit ökologischen Werkstoff- und Systemlösungen, dazu Hanke Tissue und CT Formpolster. MBB wurde im November 1995 gegründet, ging am 9. Mai 2006 zu 9,50 Euro je Aktie an die Börse und wird seit 2008 im Prime Standard gehandelt. Charakterprägend ist bis heute die Gründerkontrolle: Laut Gesellschaft werden rund 71 % der Aktien indirekt von den Gründern Dr. Christof Nesemeier und Gert-Maria Freimuth gehalten. (MBB SE)
Historisch ist MBB ein ziemlich seltenes deutsches Börsenvehikel: eine Holding mit langfristigem Eigentümerdenken, hoher Kapitaldisziplin und echter Bereitschaft, Töchter lange zu halten statt sie schnell weiterzureichen. Genau das macht den Fall spannend. Das Unternehmen hat sich aus kleinen und mittelgroßen Industrie- und Technologiebeteiligungen Stück für Stück zu einer deutlich größeren Plattform entwickelt. Heute kommt der größte Werttreiber aber sehr klar aus Friedrich Vorwerk. Im Geschäftsbericht 2025 entfielen von 1,170 Mrd. Euro Konzernumsatz allein 704,3 Mio. Euro auf Friedrich Vorwerk; Aumann kam auf 204,0 Mio. Euro, DTS auf 115,2 Mio. Euro und Delignit auf 64,5 Mio. Euro. Das ist wichtig, weil MBB damit zwar formal diversifiziert ist, wirtschaftlich aber inzwischen stark von der Entwicklung Vorwerks abhängt. (MBB SE)
Operativ war 2025 sehr stark. MBB steigerte den Konzernumsatz auf 1,170 Mrd. Euro und das bereinigte EBITDA auf 216,9 Mio. Euro; die bereinigte EBITDA-Marge sprang damit auf 18,6 % nach 14,0 % im Vorjahr. Gleichzeitig wuchs die Nettoliquidität des Konzerns auf den Rekordwert von 763,8 Mio. Euro, davon 373,6 Mio. Euro direkt in der Holding MBB SE. Das ist ein massiver strategischer Vorteil: MBB kann Akquisitionen stemmen, Krisen aushalten, eigene Aktien zurückkaufen und Dividenden zahlen, ohne bilanziell unter Druck zu geraten. Das Unternehmen selbst erwartet für 2026 einen Umsatz von 1,1 bis 1,2 Mrd. Euro bei einer EBITDA-Marge von 15 bis 18 %. Diese Prognose ist solide, aber nicht aggressiv; nach dem Ausnahmejahr 2025 ist das eher ein Zeichen konservativer Steuerung als von Schwäche. (MBB SE)
Die Qualität von MBB hängt vor allem an der Qualität der Töchter. Friedrich Vorwerk sitzt mitten in einem strukturell starken Markt: Netzausbau, Energietransport, Wasserstoff- und Strominfrastruktur. Genau dort ist in Deutschland und Europa über Jahre Investitionsbedarf. DTS profitiert vom ebenfalls langfristigen Trend zu IT-Sicherheit und Cloud. Das sind gute, langlebige Themen. Aumann ist dagegen zyklischer und hängt stärker an Investitionslaune und Kapitalausgaben der Industrie, insbesondere rund um Automatisierung und E-Mobility. Delignit ist kleiner, aber als Nischenanbieter nicht uninteressant. Für die nächsten 5 bis 15 Jahre ist die Investmentthese daher klar: Wenn MBB das Vorwerk-Wachstum vernünftig kapitalisiert, DTS weiter skaliert und mit der großen Kasse noch ein oder zwei gute Zukäufe macht, kann der innere Wert weiter deutlich steigen. Wenn Vorwerk dagegen an Dynamik verliert oder der Großteil des Konzernwerts zu einseitig an einer Tochter hängt, wird genau diese Konzentration zum Risiko. (MBB SE)
Zur Aktie selbst: Am 21.04.2026 lag der Xetra-Schlusskurs bei 192,00 Euro. Bei 5.436.169 Aktien ergibt das grob eine Börsenbewertung von rund 1,04 Mrd. Euro. Für das Geschäftsjahr 2025 wollen Vorstand und Verwaltungsrat eine Basisdividende von 1,21 Euro je dividendenberechtigter Aktie ausschütten; auf Basis des Schlusskurses vom 21.04.2026 entspricht das nur etwa 0,6 % Dividendenrendite. MBB ist also keine Einkommensaktie, sondern eine Kapitalallokations- und Substanzaktie. Positiv ist, dass MBB seine Basisdividende laut Gesellschaft seit Jahren kontinuierlich erhöht hat und zusätzlich immer wieder über Rückkäufe Kapital an Aktionäre zurückgibt. Erst am 13.04.2026 wurde das laufende Aktienrückkaufprogramm von 22 auf 25 Mio. Euro erhöht und bis 22.05.2026 verlängert. Das ist ein klares Signal, dass das Management die eigene Aktie auf dem damaligen Niveau als attraktiv bewertet hat. (StockAnalysis)
Bei den Kurszielen gibt es zum Stand 21.04.2026 nur eine schmale Analystenabdeckung. Marketscreener weist drei Analysten aus, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 240,63 Euro, einer Spanne von 210,00 bis 285,90 Euro und einer durchschnittlichen Empfehlung „Kaufen“. Solche Ziele sollte man hier aber nicht überbewerten; bei Holdings mit börsennotierten und nicht börsennotierten Beteiligungen ist der innere Wert oft aussagekräftiger als klassische Multiples. MBB selbst hat in seiner FY-2025-Präsentation einen Sum-of-the-Parts/NAV von rund 1,4 Mrd. Euro bzw. etwa 260 Euro je Aktie dargestellt; dem stand dort ein damaliger Aktienkurs von 173 Euro und ein ausgewiesener NAV von 202 Euro je Aktie gegenüber. Das ist keine neutrale Drittmeinung, sondern eine Managementdarstellung. Trotzdem zeigt sie den Kernpunkt: Die Aktie notierte aus Sicht des Unternehmens klar unter dem inneren Wert. Dass parallel Rückkäufe laufen, passt dazu. (MarketScreener Deutschland)
Mein Urteil ist deshalb eindeutig: MBB SE ist für Langfristaktionäre eine der interessanteren deutschen Beteiligungsgesellschaften, weil hier drei Dinge zusammenkommen, die selten gleichzeitig auftreten: erstens starke Eigentümerkontrolle mit hohem Eigeninteresse, zweitens eine außergewöhnlich starke Bilanz, drittens reale operative Wachstumsfelder in Energieinfrastruktur und Cyber Security. Die Schwäche der Story ist ebenso klar: MBB ist heute weniger breit diversifiziert, als es der Holdingcharakter zunächst vermuten lässt. Wer MBB kauft, kauft zu einem großen Teil Friedrich Vorwerk mit Holdingabschlag und Kapitalallokationsoption oben drauf. Genau das macht die Aktie attraktiv, aber eben auch abhängiger von einem dominanten Asset. Für die nächsten 5 bis 15 Jahre halte ich MBB deshalb für überdurchschnittlich interessant, sofern das Management diszipliniert bleibt und die hohe Liquidität nicht in mittelmäßige Zukäufe steckt. Auf dem Kursniveau vom 21.04.2026 wirkt die Aktie für mich eher unterbewertet als teuer, aber sie ist kein defensiver Langweiler, sondern eine konzentrierte Mittelstands-Holding mit klaren Chancen und ebenso klaren Klumpenrisiken. (MBB SE)
Autor: ChatGPT
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| Boardmail an "MrTrillion3" |
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Wertpapier:
MBB SE |
Ein ausführlicher Beitrag zu Friedrich Vorwerk steht jetzt im betreffenden Unterforum, s. Link hierunter.
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| Boardmail an "MrTrillion3" |
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