Die Mega-Fusion von Holcim (Schweiz) und Lafarge (Frankreich) zum mit Abstand weltgrößten Baustoffkonzern wird nun immer konkreter. Der Streit um das Aktien-Tauschverhältnis ist beigelegt und die Einigung auf einen neuen Chef ist erfolgt.
HeidelbergCement hat jetzt etwas mehr Klarheit darüber, wie die Konkurrenzsituation aussehen wird. Den fusionierten Konzern wird Eric Olsen CEO leiten, seit 2007 Teil der Lafarge-Konzernleitung.
Dieser Deal kann für HeidelbergCement auch Vorteile mit sich bringen. Der größere Konkurrent bedeutet allerdings auch weniger Mitbewerber und damit weniger wehtun in Sachen Preiswettbewerb. Während die Anstrengungen der Integration bei Holcim und Lafarge noch eine Weile beschäftigen werden, kann HeidelbergCement die Gunst der Stunde nutzen. Desweiteren profititiert HeidelbergCement auch vom schwachen Euro und einer Konjunkturerholung. Quelle: Die Börsenblogger 9. April 2015 | Von Redaktion | Kategorie: Grüezi Zürich
Der Aktienkurs dürfte - aus charttechnischer Sicht - durchaus wieder anspringen.
Schau´n mer mal.
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