Kommentar Von Jan-Eric Lindner
Hamburg ist Vorreiter beim Erfinden von Maßnahmen gegen Jugendkriminalität. Die Konzepte tragen blumige Namen wie "FIT", "Protäkt" und "Cop4You", von weither kommen Fachleute, um die hiesigen Initiativen zu studieren. Das schmückt die Hansestadt. Eigentlich.
Dann kommt ein Fall daher, wie der des 17-jährigen Sascha R. aus Niendorf, dessen Vater sagt, er komme mit dem Jungen nicht klar. Der jahrelang Ärger mit der Polizei hatte, wegen Körperverletzungen aller Art auffällig wurde. Der noch keine echte Konsequenz hat spüren müssen, vor keinem Richter stand, einfach immer weitermachen konnte. Sogar, als es einen Haftbefehl gegen ihn gab, der nicht vollstreckt wurde.
Ob die Tat vom Neujahrsmorgen bei früherem, hartem Eingreifen hätte verhindert werden können, lässt sich nicht seriös beantworten. Sascha R. galt nicht einmal als besonders problematisch, er stand nicht in der Intensivtäterdatei.
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erschienen am 16. Januar 2008
http://www.abendblatt.de/daten/2008/01/16/837517.html
P.S. Es waren 3 Täter. Alter: 17, 16 und 15.
Der link gilt auch für #126
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