Bei FIAT-Geld glaubt man an eine Regierung oder Zentralbank (und man kann zumindest seiner Steuern damit zahlen).
Bei Gold glaubt man daran, daß es morgen eine Nachfrage danach geben wird (teschnische Verwendung und Schmuck), essen kann man es jedoch nicht. Also man kann es essen aber es hat absolut keinen Närhwert.
Bei Ackerflächen kann man etwas anbauen und das essen, bis Feinde von außen kommen und einem das Land wegnehmen (oder jemand anders weil man seine Schulden nicht bezahlt hat).
Bei Aktien hält man Anteile eines Unternehmens, und dieses Unternehmen kann Gewinn (in FIAT-Geld) erwirtschaften an dem man teilhaben kann.
Bei Kryptowährungen hat man die (verschlüsselte) Lösung eines etwas komplexeren Sudokus und man weiß, daß die Zahl aller möglichen Sudokus endlich ist und vertraut darauf, daß morgen irgendjemand anderes einem diese eine (einmalige aber ansonsten völlig nutzlose) Lösung auch wieder abkaufen werde. Mit der Lösung selbst kann man nicht viel anfangen. Man könnte wohl bestenfalls den Zahlencode ausdrucken und damit die Gästetoilette tapezieren.
Im Mittelteil sieht also das Modell mit Kryptowährungen in etwa so aus ("Prove me wrong!"): |
Angehängte Grafik:
greater-fool-theory.jpg (verkleinert auf 58%)

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