BHP Billiton: So groß wie ein kleiner Staat
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neuester Beitrag: 12.04.26 23:33
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| eröffnet am: | 27.11.05 20:06 von: | xpfuture | Anzahl Beiträge: | 143 |
| neuester Beitrag: | 12.04.26 23:33 von: | MrTrillion3 | Leser gesamt: | 147489 |
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Das sollte sich auch negativ auf den Kurs auswirken, meine Meinung.
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https://www.finanznachrichten.de/...er-richtige-kaufzeitpunkt-486.htm
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https://www.finanznachrichten.de/...noch-eine-dividendenperle-486.htm
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https://www.bhp.com/news/media-centre/releases/...ed-31-december-2024
Wie ist Eure Meinung zu dem Ergebnis für das Jahr 2024?
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BHP besitzt in Australien Uran Vorkommen - "Mine Olympic Dam" (Gold & Kupfer) . In Aust. ist die Nuklearenergie per Gesetz verboten. Mögliche Änderung könnten Wahlen am 17 Mai 2025 bei der Parlamentswahl bringen. Cameco wäre ein weiterer Gewinner durch Besitz des Uran Projektes YEELIRRIE in Westaustralien.
gruss
BoD
https://www.finanznachrichten.de/...ie-endlich-ein-kaufsignal-486.htm
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Die Kupferpreise steigen auf Rekordniveau, während die weltweite Produktion stagniert. In den argentinischen Anden soll die Mine „Los Azules“ Abhilfe schaffen – trotz immenser Hürden.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Kupfer-Goldrausch in den Anden: Das Megaprojekt, das Argentinien verändern könnte
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Kupfer verzeichnete 2025 den stärksten Preisanstieg seit der Finanzkrise – getrieben von KI-Investitionen, Minenproblemen und globalen Spannungen. Auch 2026 könnte die Rally weitergehen, denn strukturelle Angebotsrisiken und geopolitische Unsicherheiten bleiben bestehen.
Lesen Sie den ganzen Artikel: Kupfer-Rally auch 2026? Wie KI, Minenkrisen und geopolitische Spannungen die nächste Preiswelle auslösen
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In einer 60 kWh Batterie der neueren Generation sind etwa 39 - 49 kg Nickel enthalten.
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https://www.ariva.de/aktien/bhp-group-ltd-aktie/...-deutlich-11910649
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BHP Group Ltd |
BHP Group ist für mich am 12. April 2026 eine der qualitativ besten Rohstoffaktien der Welt, aber eben auch genau das: eine Rohstoffaktie. Wer hier ein lineares, planbares Wachstum wie bei einem Software- oder Konsumgüterkonzern erwartet, liegt falsch. Wer dagegen einen finanzstarken, sehr diszipliniert geführten Diversified Miner mit erstklassigen Lagerstätten, niedrigen Kosten und einem inzwischen sehr attraktiven Kupfer-Schwerpunkt sucht, der findet in BHP ein außergewöhnlich starkes Unternehmen. Auf ADR-Basis notierte die Aktie zuletzt bei 76,81 US-Dollar; ein ADR entspricht zwei BHP-Stammaktien, also rund 38,41 US-Dollar je Ordinary Share. Daraus ergibt sich grob eine Börsenbewertung von knapp 195 Milliarden US-Dollar.
Die Geschichte des Konzerns ist lang und wichtig, weil sie zeigt, warum BHP heute so robust ist. BHP geht auf die 1885 gegründete Broken Hill Proprietary Company zurück und begann mit Silber- und Bleivorkommen in Broken Hill in New South Wales. 2001 wurde die Fusion mit Billiton vollzogen; daraus entstand BHP Billiton als weltweit führender diversifizierter Rohstoffkonzern. Später wurde das Portfolio immer weiter vereinfacht, 2022 die Konzernstruktur unter BHP Group Limited vereinheitlicht und der frühere Petroleum-Bereich mit Woodside zusammengeführt. Das war keine Kosmetik, sondern strategisch sinnvoll: weg von einem zu breiten Rohstoffmix, hin zu großen, langlebigen, kostengünstigen Assets in Eisenerz, Kupfer, metallurgischer Kohle und künftig Kali. (bhp.com)
Genau darin liegt heute die Investmentthese. BHP ist operativ breit genug aufgestellt, um Zyklen besser auszuhalten als ein reiner Kupfer- oder Eisenerzförderer, aber zugleich fokussiert genug, um Kapital nicht zu verzetteln. Das Unternehmen beschreibt sich inzwischen als weltweit größten Kupferproduzenten; in den vier Jahren bis 2025 ist die Kupferproduktion um rund 30 Prozent gestiegen. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 kam Kupfer erstmals auf mehr als die Hälfte des zugrunde liegenden Ergebnisses. Gleichzeitig bleibt WAIO in Western Australia das Rückgrat des Konzerns: BHP war dort laut eigenen Angaben sechs Jahre in Folge der kostengünstigste große Eisenerzproduzent weltweit und will die nachhaltige Produktion mittelfristig auf mehr als 305 Millionen Tonnen pro Jahr steigern. (bhp.com)
Die Fundamentals sind stark. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte BHP 51,262 Milliarden US-Dollar Umsatz, 26 Milliarden US-Dollar Underlying EBITDA und 10,2 Milliarden US-Dollar Underlying Attributable Profit. Der operative Cashflow lag bei 18,7 Milliarden US-Dollar, die Kapital- und Explorationausgaben bei 9,8 Milliarden US-Dollar und die Nettoverschuldung zum 30. Juni 2025 bei 12,9 Milliarden US-Dollar. Im Halbjahr bis zum 31. Dezember 2025 legte BHP noch einmal nach: 27,9 Milliarden US-Dollar Umsatz, 15,5 Milliarden US-Dollar Underlying EBITDA, 6,2 Milliarden US-Dollar Underlying Profit, 9,4 Milliarden US-Dollar operativer Cashflow und 14,7 Milliarden US-Dollar Nettoverschuldung. Das ist für einen Konzern dieser Größe eine sehr solide Bilanz. Zugleich muss man nüchtern sagen: Die starke Halbjahresentwicklung war nicht nur operativ, sondern auch vom Preisumfeld begünstigt; BHP selbst nennt gegenüber dem Vorjahr um 32 Prozent höhere Kupferpreise und um 4 Prozent höhere Eisenerzpreise. (bhp.com)
Auch die Ausschüttungspolitik ist attraktiv, aber sie ist nicht so defensiv, wie viele Einkommensinvestoren glauben. BHP hat eine Mindest-Ausschüttungsquote von 50 Prozent des Underlying Attributable Profit je Berichtsperiode. Für FY2025 wurde eine Schlussdividende von 60 US-Cent je Aktie beschlossen, für das Halbjahr FY2026 eine Zwischendividende von 73 US-Cent je Aktie. Auf Basis dieser letzten beiden Ausschüttungen ergibt sich beim aktuellen ADR-Kurs grob eine laufende Bardividendenrendite von rund 3,5 Prozent. Das ist ordentlich, aber keine Anleihe. Bei fallenden Rohstoffpreisen kann die Dividende spürbar sinken. Wer BHP wegen einer vermeintlich stabilen Dauerrendite kauft, versteht das Geschäftsmodell nicht. (bhp.com)
Für die nächsten 5 bis 15 Jahre ist der entscheidende Punkt nicht Eisenerz, sondern Kupfer. Die Internationale Energieagentur sieht im Global Critical Minerals Outlook 2025 trotz vieler angekündigter Projekte gerade bei Kupfer ein strukturelles Problem: Bis 2035 könnte eine Angebotslücke von rund 30 Prozent entstehen. Das passt sehr gut zu BHPs Portfolio. Das Unternehmen hat mit Escondida, Spence, Copper South Australia, Antamina, dem Vicuña-Joint-Venture und Resolution Copper eine außergewöhnlich tiefe Kupfer-Pipeline. Dazu kommt, dass BHP im März 2026 für Escondida ein neues Konzentratorprojekt mit 4,4 bis 5,9 Milliarden US-Dollar Investitionsvolumen eingereicht hat, das ab 2031/2032 die Kapazität stützen soll. Das ist genau die Art von Langfristprojekt, die BHP im kommenden Jahrzehnt wertvoll machen kann. (IEA)
Hinzu kommt Jansen. Das Kali-Projekt in Kanada ist strategisch wichtig, weil es BHP einen vierten großen Ergebnispfeiler außerhalb von Eisenerz, Kupfer und Kohle liefern soll. Das Problem ist, dass Jansen bereits teurer geworden ist: Stage 1 soll nun 8,4 Milliarden US-Dollar kosten und erst Mitte 2027 erstmals produzieren. Stage 2 läuft parallel weiter. Das Projekt kann langfristig erheblichen Wert schaffen, aber es zeigt auch, dass selbst BHP nicht immun gegen Baukosteninflation, Produktivitätsprobleme und Projektrisiken ist. Dasselbe gilt für die gesamte Wachstumsagenda: Sie ist stark, aber kapitalintensiv. BHP plant in FY2026 und FY2027 jeweils rund 11 Milliarden US-Dollar an Kapital- und Explorationsausgaben, erst danach soll das Niveau im Schnitt auf etwa 10 Milliarden US-Dollar sinken. (bhp.com)
Die Schattenseite der Aktie bleibt die Zyklik und das rechtliche Altlastenrisiko. Eisenerz ist trotz des Kupferschwenks weiterhin ein zentraler Gewinnbringer, und dieser Markt hängt stark an China. BHP selbst schreibt, dass die Stahlproduktion in China plateauiert hat. Das heißt: Die Fantasie auf der Eisenerzseite liegt weniger in stark wachsender Nachfrage als in Kostenführerschaft, Marktanteilen und robusten Margen. Dazu kommt Samarco. Die Fundão-Katastrophe von 2015 ist bilanziell und rechtlich noch immer nicht ganz erledigt; BHP verwies im November 2025 auf erwartete Cash-Abflüsse von im Wesentlichen 2,2 Milliarden US-Dollar für FY2026 und 0,5 Milliarden US-Dollar für FY2027 sowie auf fortbestehende Verfahren. Das ist beherrschbar, aber kein Nullrisiko. (bhp.com)
Bewertung und Kursziele: Rein auf Basis der zuletzt ausgewiesenen FY2025-Gewinne ist BHP mit einem groben KGV von rund 21 bis 22 auf ADR-Basis nicht billig. Für einen Bergbaukonzern ist das eher ambitioniert. Allerdings ist dieses einfache KGV nur begrenzt aussagekräftig, weil BHP mitten in einer Verschiebung des Ergebnisprofils hin zu Kupfer steckt und gleichzeitig erhebliche Wachstumsoptionen besitzt. Meine Einschätzung ist deshalb: Im Bärenfall, also bei schwächerem Kupfer, fallendem Eisenerz und höherem Projektdruck, liegt ein fairer ADR-Wert eher bei 60 bis 65 US-Dollar. Im Basisszenario, also bei weiterhin robustem Kupfer, ordentlichem Eisenerz und sauberer Projektumsetzung, halte ich 82 bis 88 US-Dollar für plausibel. Im Bullenfall, also bei anhaltend engem Kupfermarkt, weiter starker operativer Ausführung und wachsender Bewertungsprämie für die Kupferpipeline, sind 98 bis 105 US-Dollar möglich. Das sind keine punktgenauen Prognosen, sondern Bewertungsbänder. (bhp.com)
Unterm Strich ist BHP für mich kein billiger Schnäppchenkauf, aber ein sehr hochwertiger Zykliker. Die Aktie ist vor allem dann interessant, wenn man drei Dinge gleichzeitig akzeptiert: erstens schwankende Gewinne und Dividenden, zweitens hohe Kapitalintensität, drittens Phasen deutlicher Kursrückgänge trotz guter Unternehmensqualität. Dafür bekommt man einen Konzern mit Weltklasse-Assets, niedrigen Kosten, starker Bilanz, Kapitaldisziplin und einer der besten Kupfer-Optionen im globalen Bergbausektor. Für die nächsten 5 bis 15 Jahre halte ich BHP daher für einen der überzeugendsten großen Rohstoffwerte überhaupt. Nicht, weil das Geschäft stabil wäre, sondern weil BHP innerhalb eines instabilen Sektors ungewöhnlich stark positioniert ist. Genau das ist hier der Punkt. (bhp.com)
Autor: ChatGPT
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