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Fondshandel: Interesse an asiatischen Werten
25.05.21 13:00
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Ein Blick auf die Fonds-Umsätze der vergangenen Wochen legt nahe, dass Anleger zurückhaltender geworden sind, so die Deutsche Börse AG.
Neben Inflationssorgen und Corona würden nach Meinung von Anja Deisenroth-Boström von der Baader Bank nun wieder mit der Pandemie einhergehende konjunkturelle Probleme stärker in den Vordergrund treten.
Die höchsten Umsätze mit einem ausgewogenen Verhältnis von Käufen und Verkäufen sehe Deisenroth-Boström im Handel mit asiatisch geprägten Portfolios. Investoren engagierten sich beispielsweise im Schroder Asian Dividend Maximiser, der mindesten zwei Drittel des Fondsvermögens in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere von Unternehmen aus Asien-Pazifik ohne Japan investiere. Auch der JPM Pacific Equity mit Schwerpunkt auf Unternehmen, die in Japan und der Pazifikregion ihren Sitz hätten oder dort gehandelt würden, käme gut an. Überwiegend abgegeben worden seien der Allianz Global Investors Fund - Allianz Oriental Income Ertrag Asien Pazifik und Robeco Asia-Pacific Equities.
In den aktiven Fonds mit chinesischen Werten gehe es nach turbulenten Wochen wieder etwas ruhiger zu. "Die Umsätze befinden sich nach wie vor auf hohem Niveau, aber Anlegern fehlt derzeit wohl ein neuer Impuls, um in den Markt einzusteigen." Das spiegele sich im seitwärts tendierenden Leitindex CSI300 wider.
Trotz amtlich bestätigter Rezession in Deutschland und im gesamten Euroraum positionierten sich Anleger unterm Strich in hiesigen Standardwerten. Zu den meist gekauften Produkten würden Deisenroth-Boström zufolge der SEB Aktienfonds, Basler Aktienfonds DWS und Cominvest Fondak gehören. Letzterer berücksichtige laut Fondsmanagement bei der Auswahl von Unternehmen ökologische und soziale Merkmale. Das Bewusstsein für Klimaschutz solle durch Engagements insbesondere bei CO2-ausstoßenden Gesellschaften gestärkt werden. Zumeist Rückflüsse sehe die Händlerin beim Comgest Growth Greater Europe Opportunities.
Die Statistik über den Handel mit global investierten Fonds bleibe eine Tendenz schuldig. Käufer des GLS Bank Aktienfonds entschieden sich für Gesellschaften, die soziale und ökologische Gesichtspunkte in ihrer Unternehmenskultur und in ihren Produkten oder Dienstleistungen verankert hätten. Die Nachfrage nach dem Mischfonds Arero Der Weltfonds bewege sich wie in den vergangenen Monaten auf erhöhtem Niveau. Vom Morgan Stanley Global Opportunities Fund und DWS Top Dividende verabschiedeten sich Anleger hingegen unterm Strich.
Der Markt für nachhaltige Investments boome. In Deutschland stünden Anlegern laut Scope mittlerweile über 1.500 ESG-Fonds zur Auswahl. Mehr als die Hälfte der durch die Ratingagentur erfassten ESG-Produkte seien Aktienfonds.
Mit dem rasanten Wachstum des Segments steige die Gefahr von Green-Washing. Um diese Art von Etikettenschwindel künftig zu erschweren, arbeitee die deutsche BaFin an einer strengeren Regulierung. Unter anderem solle die Namensgebung nachhaltiger Anlagen bestimmte Kriterien erfüllen. Zudem reiche es in Zukunft nicht, den grünen Anstrich in Marketingmaterialen zu unterstreichen. Nachhaltigkeitskriterien sollten nach dem Willen der Behörde verpflichtend in die Anlagebedingungen mit aufgenommen werden. Ein Entwurf dies bezüglich werde noch im zweiten Quartal vorgelegt.
Der Anfang des Monats vorgestellte Entwurf für die Sustainable Finance-Strategie der Bundesregierung umfasse unter dem Überbegriff Transparenz ergänzend dazu die Stärkung der nichtfinanziellen Unternehmensberichterstattung und die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsampel. Dadurch würde Anlegern künftig die Einordnung nachhaltiger Investments erleichtert. (Ausgabe vom 20.05.2021) (25.05.2021/fc/a/f)
Neben Inflationssorgen und Corona würden nach Meinung von Anja Deisenroth-Boström von der Baader Bank nun wieder mit der Pandemie einhergehende konjunkturelle Probleme stärker in den Vordergrund treten.
Die höchsten Umsätze mit einem ausgewogenen Verhältnis von Käufen und Verkäufen sehe Deisenroth-Boström im Handel mit asiatisch geprägten Portfolios. Investoren engagierten sich beispielsweise im Schroder Asian Dividend Maximiser, der mindesten zwei Drittel des Fondsvermögens in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere von Unternehmen aus Asien-Pazifik ohne Japan investiere. Auch der JPM Pacific Equity mit Schwerpunkt auf Unternehmen, die in Japan und der Pazifikregion ihren Sitz hätten oder dort gehandelt würden, käme gut an. Überwiegend abgegeben worden seien der Allianz Global Investors Fund - Allianz Oriental Income Ertrag Asien Pazifik und Robeco Asia-Pacific Equities.
In den aktiven Fonds mit chinesischen Werten gehe es nach turbulenten Wochen wieder etwas ruhiger zu. "Die Umsätze befinden sich nach wie vor auf hohem Niveau, aber Anlegern fehlt derzeit wohl ein neuer Impuls, um in den Markt einzusteigen." Das spiegele sich im seitwärts tendierenden Leitindex CSI300 wider.
Die Statistik über den Handel mit global investierten Fonds bleibe eine Tendenz schuldig. Käufer des GLS Bank Aktienfonds entschieden sich für Gesellschaften, die soziale und ökologische Gesichtspunkte in ihrer Unternehmenskultur und in ihren Produkten oder Dienstleistungen verankert hätten. Die Nachfrage nach dem Mischfonds Arero Der Weltfonds bewege sich wie in den vergangenen Monaten auf erhöhtem Niveau. Vom Morgan Stanley Global Opportunities Fund und DWS Top Dividende verabschiedeten sich Anleger hingegen unterm Strich.
Der Markt für nachhaltige Investments boome. In Deutschland stünden Anlegern laut Scope mittlerweile über 1.500 ESG-Fonds zur Auswahl. Mehr als die Hälfte der durch die Ratingagentur erfassten ESG-Produkte seien Aktienfonds.
Mit dem rasanten Wachstum des Segments steige die Gefahr von Green-Washing. Um diese Art von Etikettenschwindel künftig zu erschweren, arbeitee die deutsche BaFin an einer strengeren Regulierung. Unter anderem solle die Namensgebung nachhaltiger Anlagen bestimmte Kriterien erfüllen. Zudem reiche es in Zukunft nicht, den grünen Anstrich in Marketingmaterialen zu unterstreichen. Nachhaltigkeitskriterien sollten nach dem Willen der Behörde verpflichtend in die Anlagebedingungen mit aufgenommen werden. Ein Entwurf dies bezüglich werde noch im zweiten Quartal vorgelegt.
Der Anfang des Monats vorgestellte Entwurf für die Sustainable Finance-Strategie der Bundesregierung umfasse unter dem Überbegriff Transparenz ergänzend dazu die Stärkung der nichtfinanziellen Unternehmensberichterstattung und die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsampel. Dadurch würde Anlegern künftig die Einordnung nachhaltiger Investments erleichtert. (Ausgabe vom 20.05.2021) (25.05.2021/fc/a/f)
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| 100,57 € | 99,735 € | 0,835 € | +0,84% | 17.04./11:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0955663751 | A1W3C3 | 104,14 € | 69,65 € | |
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