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ETFs: "Festhalten an Tech-Aktien"
03.07.24 10:06
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Trotz Kursrücksetzer bei NVIDIA und Meldungen über Tech-Aktien-Verkäufe von Hedgefonds im großen Stil: Die Zuflüsse in Tech-ETF halten an, so die Deutsche Börse AG.
Bei Frankreichs Aktien zeige sich vor und nach der Wahl hingegen ein gemischtes Bild. "Wir sehen insgesamt viele Käufe, bei französischen Aktien jetzt aber Käufe und Verkäufe", erkläre Fabian Wörndl von Lang & Schwarz. Holger Heinrich von der Baader Bank melde ebenfalls einen klaren Kaufüberhang - bei erneut nachgebenden Umsätzen.
Der DAX sei nach der ersten Runde der Frankreich-Wahl am Sonntag mit deutlichen Gewinnen in die neue Woche gestartet. Später sei es aber wieder abwärts gegangen. Am Dienstagmittag stehe der DAX wieder nur bei 18.133 Punkten, deutlich unter dem Allzeithoch von 18.895 Zählern Mitte Mai. Weiterhin stark zeige sich die Tech-Branche: Der NASDAQ 100 sei gestern mit 19.812 Punkten aus dem Handel gegangen, zum jüngsten Allzeithoch fehle nicht mehr viel. Beim S&P 500 sehe es ähnlich aus.
Das Interesse an US-Aktien bleibe hoch. Heinrich sehe weiter viel Zuspruch für NASDAQ 100-Tracker von Amundi oder Invesco (ISIN LU1681038243 / WKN A2H577, ISIN IE000RUF4QN8 / WKN A3CPL4), aber auch für S&P 500- und MSCI USA-ETFs. Bei Lang & Schwarz kämen vor allem Klassiker wie die iShares Core-Produkte auf S&P 500 und MSCI World (ISIN IE00B5BMR087 / WKN A0YEDG, ISIN IE00B4L5Y983 / WKN A0RPWH) gut an.
Nach dem Abverkauf in den Vorwochenn stünden CAC 40-ETFs jetzt auch wieder auf den Einkaufslisten. Auch viele kurzfristig orientierte Trader scheinen unterwegs zu sein: Beliebt sei Wörndl zufolge der WisdomTree CAC 40 3x Daily Leveraged, der den Frankreich-Index mit Hebel 3 abbilde. Der CAC 40 habe sich etwas gefangen, liege aber immer noch rund 9 Prozent unter dem Niveau vor Ankündigung der Neuwahlen.
Auch Heinrich sehe Frankreich weiter im Fokus, etwa mit dem iShares MSCI France, daneben werde aber auch auf andere Länder gesetzt, etwa die Niederlande und Großbritannien. Ebenfalls gesucht: STOXX Europe-Tracker wie der Amundi Stoxx Europe 600 ESG. "Beim EURO STOXX 50 waren sich die Anleger uneins", erkläre Heinrich. Hier würden sowohl ein gehebelter Long- (ISIN FR0010468983 / WKN LYX0BZ) als auch ein Short-ETF vermehrt gehandelt.
Im Geschäft mit Branchen-ETFs gehe es weiter fast nur um Tech-Werte, wie Wörndl feststelle. Daran ändere auch die Meldung nichts, dass Goldman Sachs zufolge globale Hedgefonds im Juni US-Tech-Aktien "aggressiv" verkauft hätten. Die Nettoabflüsse seien so hoch wie zuletzt 2016, habe es geheißen. Zudem habe die NVIDIA-Aktie seit ihrem Hoch rund 12 Prozent verloren. Dennoch weiter sehr beliebt: der iShares S&P 500 Information Technology Sector. Seit einem Jahr habe der Kurs um 46 Prozent zugelegt, seit zwei Jahren um 96 Prozent.
Laut Heinrich würden außerdem die Windenergie- und die Gesundheitsbranche auffallen, konkret mit dem Global X Wind Energy und dem SPDR MSCI World Health Care. "Außerdem war erneut der Sektor Raumfahrt und Verteidigung von Interesse."
Deutlich ruhiger geworden sei es im Handel mit Krypto-ETNs. "Wir sehen viel weniger Umsatz", erkläre Wörndl von Lang & Schwarz. ICF-Händler Wöllnitz bestätige das. Einiges um gehe bei der ICF im DDA Physical Ethereum. Die Einführung von Ethereum-Spot-ETFs in den USA, die für den heutigen Tag erwartet worden sei, sei von der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC nun verschoben worden. Immer relativ umsatzstark zeige sich laut Wöllnitz der VanEck Bitcoin. Ethereum koste aktuell 3.446 US-Dollar nach 4.088 US-Dollar im Hoch im März, der Bitcoin 62.585 nach über 73.000 US-Dollar. "Wir sehen dennoch fast immer nur Käufe", stelle Wöllnitz fest. (Ausgabe vom 02.07.2024) (03.07.2024/fc/a/e)
Bei Frankreichs Aktien zeige sich vor und nach der Wahl hingegen ein gemischtes Bild. "Wir sehen insgesamt viele Käufe, bei französischen Aktien jetzt aber Käufe und Verkäufe", erkläre Fabian Wörndl von Lang & Schwarz. Holger Heinrich von der Baader Bank melde ebenfalls einen klaren Kaufüberhang - bei erneut nachgebenden Umsätzen.
Der DAX sei nach der ersten Runde der Frankreich-Wahl am Sonntag mit deutlichen Gewinnen in die neue Woche gestartet. Später sei es aber wieder abwärts gegangen. Am Dienstagmittag stehe der DAX wieder nur bei 18.133 Punkten, deutlich unter dem Allzeithoch von 18.895 Zählern Mitte Mai. Weiterhin stark zeige sich die Tech-Branche: Der NASDAQ 100 sei gestern mit 19.812 Punkten aus dem Handel gegangen, zum jüngsten Allzeithoch fehle nicht mehr viel. Beim S&P 500 sehe es ähnlich aus.
Das Interesse an US-Aktien bleibe hoch. Heinrich sehe weiter viel Zuspruch für NASDAQ 100-Tracker von Amundi oder Invesco (ISIN LU1681038243 / WKN A2H577, ISIN IE000RUF4QN8 / WKN A3CPL4), aber auch für S&P 500- und MSCI USA-ETFs. Bei Lang & Schwarz kämen vor allem Klassiker wie die iShares Core-Produkte auf S&P 500 und MSCI World (ISIN IE00B5BMR087 / WKN A0YEDG, ISIN IE00B4L5Y983 / WKN A0RPWH) gut an.
Auch Heinrich sehe Frankreich weiter im Fokus, etwa mit dem iShares MSCI France, daneben werde aber auch auf andere Länder gesetzt, etwa die Niederlande und Großbritannien. Ebenfalls gesucht: STOXX Europe-Tracker wie der Amundi Stoxx Europe 600 ESG. "Beim EURO STOXX 50 waren sich die Anleger uneins", erkläre Heinrich. Hier würden sowohl ein gehebelter Long- (ISIN FR0010468983 / WKN LYX0BZ) als auch ein Short-ETF vermehrt gehandelt.
Im Geschäft mit Branchen-ETFs gehe es weiter fast nur um Tech-Werte, wie Wörndl feststelle. Daran ändere auch die Meldung nichts, dass Goldman Sachs zufolge globale Hedgefonds im Juni US-Tech-Aktien "aggressiv" verkauft hätten. Die Nettoabflüsse seien so hoch wie zuletzt 2016, habe es geheißen. Zudem habe die NVIDIA-Aktie seit ihrem Hoch rund 12 Prozent verloren. Dennoch weiter sehr beliebt: der iShares S&P 500 Information Technology Sector. Seit einem Jahr habe der Kurs um 46 Prozent zugelegt, seit zwei Jahren um 96 Prozent.
Laut Heinrich würden außerdem die Windenergie- und die Gesundheitsbranche auffallen, konkret mit dem Global X Wind Energy und dem SPDR MSCI World Health Care. "Außerdem war erneut der Sektor Raumfahrt und Verteidigung von Interesse."
Deutlich ruhiger geworden sei es im Handel mit Krypto-ETNs. "Wir sehen viel weniger Umsatz", erkläre Wörndl von Lang & Schwarz. ICF-Händler Wöllnitz bestätige das. Einiges um gehe bei der ICF im DDA Physical Ethereum. Die Einführung von Ethereum-Spot-ETFs in den USA, die für den heutigen Tag erwartet worden sei, sei von der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC nun verschoben worden. Immer relativ umsatzstark zeige sich laut Wöllnitz der VanEck Bitcoin. Ethereum koste aktuell 3.446 US-Dollar nach 4.088 US-Dollar im Hoch im März, der Bitcoin 62.585 nach über 73.000 US-Dollar. "Wir sehen dennoch fast immer nur Käufe", stelle Wöllnitz fest. (Ausgabe vom 02.07.2024) (03.07.2024/fc/a/e)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 255,95 € | 255,85 € | 0,10 € | +0,04% | 17.04./10:56 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU1681038243 | A2H577 | 259,35 € | 175,98 € | |
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