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Werden ETFs 2014 größer als Hedgefonds?
03.01.14 14:35
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Hedgefonds galten lange Zeit trotz mangelnder Transparenz als die "Stars" der Investmentbranche, so die Experten von "FONDS professionell".
Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) könnten Hedgefonds 2014 im Bezug auf das verwaltete Vermögen den Rang ablaufen. Das Volumen der passiven Indexfonds habe das von Hedgefonds fast erreicht, wie Tim Edwards, Director, Index Investment Strategy des Indexanbieters S&P Dow Jones Indices in einer kurzen Mitteilung schreibe.
Basierend auf Daten des US-amerikanischen Vermögensverwalters BlackRock und des auf alternative Investments spezialisierten amerikanischen Dienstleisters BarclayHedge zeige eine von S&P Dow Jones Indices erstellte Graphik, dass ETFs Ende November vergangenen Jahres rund 2.400 Milliarden US-Dollar (1.750 Milliarden Euro) verwaltet hätten. Hedgefonds hätten dagegen Ende Q3 2013 auch nur knapp 2.500 Milliarden US-Dollar (1.822 Milliarden Euro) "Assets under Management" gehabt.
Ein Grund dafür, sei vermutlich die Performance von Hedgefonds. So seien Hedgefonds nach Bloomberg-Daten Ende November 2013 auf einen Ertrag von 7,1 Prozent gekommen. Die US-Aktienbenchmark Standard & Poor's 500 - in die Anleger über ETFs investieren könnten - habe hingegen einschließlich wieder investierter Dividenden einen Ertrag von 29,1 Prozent erzielt - ein Abstand von 22 Prozentpunkten. Damit habe die 2,5 Billionen US-Dollar (1,8 Billionen Euro) schwere Hedgefondsbranche auf die schlechteste Performance im Vergleich mit US-Aktien seit mindestens 2005 zugesteuert.
Zudem scheinen Anleger die geringen Kosten sowie die hohe Transparenz und Liquidität von ETFs immer mehr zu schätzen, so die Experten von "FONDS professionell". Hedgefonds dagegen seien bekannt für ihre hohen Verwaltungsgebühren und ebenso hohe Intransparenz.
Aufgrund dieses letzteren Aspektes mahne Edwards auch selber an, dass die Volumenzahlen von Hedgefonds mit Vorsicht zu interpretieren seien. Das Vermögen der alternativen Investments sei nicht exakt zu beziffern. Daher könnte der Vorsprung von Hedgefonds tatsächlich immer noch größer sein. Andererseits könnten ETFs bereits an John Paulson & Co vorbeigezogen sein. (03.01.2014/fc/n/e)
Börsengehandelte Indexfonds (ETFs) könnten Hedgefonds 2014 im Bezug auf das verwaltete Vermögen den Rang ablaufen. Das Volumen der passiven Indexfonds habe das von Hedgefonds fast erreicht, wie Tim Edwards, Director, Index Investment Strategy des Indexanbieters S&P Dow Jones Indices in einer kurzen Mitteilung schreibe.
Ein Grund dafür, sei vermutlich die Performance von Hedgefonds. So seien Hedgefonds nach Bloomberg-Daten Ende November 2013 auf einen Ertrag von 7,1 Prozent gekommen. Die US-Aktienbenchmark Standard & Poor's 500 - in die Anleger über ETFs investieren könnten - habe hingegen einschließlich wieder investierter Dividenden einen Ertrag von 29,1 Prozent erzielt - ein Abstand von 22 Prozentpunkten. Damit habe die 2,5 Billionen US-Dollar (1,8 Billionen Euro) schwere Hedgefondsbranche auf die schlechteste Performance im Vergleich mit US-Aktien seit mindestens 2005 zugesteuert.
Zudem scheinen Anleger die geringen Kosten sowie die hohe Transparenz und Liquidität von ETFs immer mehr zu schätzen, so die Experten von "FONDS professionell". Hedgefonds dagegen seien bekannt für ihre hohen Verwaltungsgebühren und ebenso hohe Intransparenz.
Aufgrund dieses letzteren Aspektes mahne Edwards auch selber an, dass die Volumenzahlen von Hedgefonds mit Vorsicht zu interpretieren seien. Das Vermögen der alternativen Investments sei nicht exakt zu beziffern. Daher könnte der Vorsprung von Hedgefonds tatsächlich immer noch größer sein. Andererseits könnten ETFs bereits an John Paulson & Co vorbeigezogen sein. (03.01.2014/fc/n/e)


