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Warburg startet aktiven Fonds für europäische Verteidigungswerte - Fondsnews
16.07.25 12:00
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Die unabhängige Privatbank M.M. Warburg & CO bringt einen neuen Themenfonds an den Markt: Der European Defence Equity Fund ermöglicht es Anlegern, in europäische Unternehmen aus der Verteidigungsindustrie sowie in verwandte Sektoren wie Logistik und Infrastruktur zu investieren, so die Experten von "FONDS professionell".
Das Fondsportfolio solle etwa 40 bis 50 Titel umfassen und werde nach klar definierten Auswahlkriterien aktiv gemanagt.
Geopolitik als Investmenttreiber
Die wachsenden geopolitischen Spannungen, etwa durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, Cyberangriffe und Angriffe auf kritische Infrastrukturen, würden die weltweite Sicherheitslage grundlegend verändern. Damit steige auch das Interesse institutioneller und privater Anleger an Unternehmen, die zur europäischen Verteidigungsfähigkeit beitragen würden.
"Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit mehr", betone Stephan Schrameier, Vorstand von M.M. Warburg & CO. "Mit dem Fonds möchten wir Investoren Zugang zu einem strukturellen Wachstumsmarkt bieten - unabhängig davon, ob sie Kunde unserer Bank sind."
Politischer Rückenwind für europäische Sicherheitsinvestments
Die Bundesregierung sowie die EU würden Investitionen in die Verteidigung gezielt vorantreiben. Deutschland lockere die Schuldenbremse für verteidigungsrelevante Ausgaben, und die EU mobilisiere unter dem Titel "Re-Arm Europe" mehr als 800 Milliarden Euro. Ziel sei die Reduktion strategischer Abhängigkeiten und die Stärkung demokratischer Werte in Europa.
Für Fondsmanager Michel Hoffmann stehe fest: "Die politische Unterstützung schafft planbare Rahmenbedingungen und langfristige Wachstumschancen für unsere Zielfirmen."
Diversifiziert und aktiv gemanagt
In den vergangenen Monaten hätten zahlreiche Anbieter passiver Fonds Produkte auf europäische Verteidigung aufgelegt. Wisdom Tree habe mit dem Wisdom Tree Europe Defence ETF im März den ersten Verteidigungs-ETF mit Fokus auf Europa gestartet. Bald darauf seien Han-ETF mit dem Future of European Defence ETF, der Global X Europe Focused Defence Tech ETF und der Amundi Stoxx Europe Defense UCITS ETF gefolgt.
Im Gegensatz zu vielen bestehenden Produkten setze der Fonds auf aktives Management, eine breite Diversifikation und ein mehrstufiges Auswahlverfahren, betone M.M. Warburg & CO. Rund die Hälfte der Titel entfalle auf klassische Rüstungsunternehmen, etwa 30 Prozent würden auf Zulieferer sowie 20 Prozent auf Infrastruktur- und Logistikunternehmen entfallen.
"Viele Technologien haben zivilen Nutzen. Gleichzeitig schließen wir strikt Unternehmen aus, die mit international geächteten Waffen in Verbindung stehen", so Hoffmann. Der Auswahlprozess umfasse Marktanalysen, Fundamentaldaten, Wettbewerbspositionen sowie qualitative Kriterien wie Managementqualität und Cashflows. (16.07.2025/fc/n/n)
Das Fondsportfolio solle etwa 40 bis 50 Titel umfassen und werde nach klar definierten Auswahlkriterien aktiv gemanagt.
Geopolitik als Investmenttreiber
Die wachsenden geopolitischen Spannungen, etwa durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, Cyberangriffe und Angriffe auf kritische Infrastrukturen, würden die weltweite Sicherheitslage grundlegend verändern. Damit steige auch das Interesse institutioneller und privater Anleger an Unternehmen, die zur europäischen Verteidigungsfähigkeit beitragen würden.
"Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit mehr", betone Stephan Schrameier, Vorstand von M.M. Warburg & CO. "Mit dem Fonds möchten wir Investoren Zugang zu einem strukturellen Wachstumsmarkt bieten - unabhängig davon, ob sie Kunde unserer Bank sind."
Die Bundesregierung sowie die EU würden Investitionen in die Verteidigung gezielt vorantreiben. Deutschland lockere die Schuldenbremse für verteidigungsrelevante Ausgaben, und die EU mobilisiere unter dem Titel "Re-Arm Europe" mehr als 800 Milliarden Euro. Ziel sei die Reduktion strategischer Abhängigkeiten und die Stärkung demokratischer Werte in Europa.
Für Fondsmanager Michel Hoffmann stehe fest: "Die politische Unterstützung schafft planbare Rahmenbedingungen und langfristige Wachstumschancen für unsere Zielfirmen."
Diversifiziert und aktiv gemanagt
In den vergangenen Monaten hätten zahlreiche Anbieter passiver Fonds Produkte auf europäische Verteidigung aufgelegt. Wisdom Tree habe mit dem Wisdom Tree Europe Defence ETF im März den ersten Verteidigungs-ETF mit Fokus auf Europa gestartet. Bald darauf seien Han-ETF mit dem Future of European Defence ETF, der Global X Europe Focused Defence Tech ETF und der Amundi Stoxx Europe Defense UCITS ETF gefolgt.
Im Gegensatz zu vielen bestehenden Produkten setze der Fonds auf aktives Management, eine breite Diversifikation und ein mehrstufiges Auswahlverfahren, betone M.M. Warburg & CO. Rund die Hälfte der Titel entfalle auf klassische Rüstungsunternehmen, etwa 30 Prozent würden auf Zulieferer sowie 20 Prozent auf Infrastruktur- und Logistikunternehmen entfallen.
"Viele Technologien haben zivilen Nutzen. Gleichzeitig schließen wir strikt Unternehmen aus, die mit international geächteten Waffen in Verbindung stehen", so Hoffmann. Der Auswahlprozess umfasse Marktanalysen, Fundamentaldaten, Wettbewerbspositionen sowie qualitative Kriterien wie Managementqualität und Cashflows. (16.07.2025/fc/n/n)
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