So schlugen sich große VV-Fonds im Zoll-Chaos - Fondsnews


11.06.25 13:10
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Anfang April erwischte Donald Trump viele Börsianer augenscheinlich auf dem falschen Fuß, so die Experten von "FONDS professionell".

Mit der Verkündung höherer Zölle für praktisch alle Länder der Welt habe der US-Präsident die Finanzmärkte in einen Abwärtsstrudel geschickt. Die Panik habe sich mittlerweile gelegt. Die meisten Aktienindizes hätten wieder das Niveau von vor dem Zoll-Drama erreicht oder hätten gar auf neue Höchststände zugesteuert.

Doch wie hätten sich die Manager vermögensverwaltender Fonds (VV-Fonds) inmitten der Börsenturbulenzen geschlagen? Immerhin ringe das Feld seit Russlands Einmarsch in die Ukraine, der Zinswende und dem gleichzeitigen Einbruch bei Aktien und Anleihen mit herben Rückschlägen. Anleger hätten in der Folge Milliarden aus Mischfonds abgezogen. FONDS professionell habe daher die Ratinggesellschaft Scope gebeten, das Abschneiden einiger volumenstarker und im freien Vertrieb relevanter Mischfonds in den ersten April-Tagen auszuwerten.

Konkret in den Blick sei dabei der maximale Verlust der Fonds in der Phase vom 2. bis 10. April gerückt. Hinzu kämen historische Krisenphasen, die Scope für frühere Börsenturbulenzen definiert habe. Die Ratingagentur weise den maximalen Verlust für den jeweiligen Fonds sowie die entsprechende Vergleichsgruppe aus, und zwar für sechs Zeiträume: die "Finanzkrise" von August 2008 bis März 2009, die "Europäische Kreditkrise" von Februar bis September 2011 und "Weltweite Rezessionsängste" von November 2015 bis Dezember 2016, außerdem die zu Trumps erster Amtszeit herrschende Phase "Zinsängste & Handelskonflikt" von September bis Dezember 2018 sowie "Covid-19" von Februar bis August 2020 und die "Ukraine-Krise" von Januar bis Juni 2022.

In die Auswahl seien Vertreter aus den Euro-Mischfondskategorien von Scope aufgenommen worden, die eine größere Bedeutung im freien Finanzvertrieb haben oder in der Vergangenheit gehabt hätten. Zudem sollten sie möglichst sechs der sieben Zeiträume durchstanden haben. Eine Ausnahme würden der DWS Concept Kaldemorgen (ISIN LU0599946893/ WKN DWSK00) sowie der DJE Zins & Dividende (ISIN LU0553164731/ WKN A1C7Y8) bilden, deren hier betrachtete Anteilsklassen im ersten Halbjahr 2011 aufgelegt worden seien. Sie seien somit in die Euro-Krise hinein gestartet, seien aber nicht mehr in die Auswertung dieser Phase gelangt. Aufgrund ihres Volumens und ihrer Bekanntheit seien sie dennoch in die Auswahl aufgenommen worden, die ohnehin nur einen kleinen Ausschnitt des Marktes zeigen könne. (News vom 10.06.2025) (11.06.2025/fc/n/s)






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