Scope stuft viele Fondsflaggschiffe herauf - Fondsnews


18.01.18 14:45
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Marktbeobachter von Scope haben die Ratings von mehr als 5.900 Investmentfonds aktualisiert, so die Experten von "FONDS professionell".

Viele Portfolios hätten sich im neuen Leistungstest verbessern können, darunter zahlreiche Fondsklassiker und Vertriebs-Bestseller. Und 261 vergleichsweise junge Produkte hätten erstmalig ein Scope-Rating erhalten.

Neues Jahr, neue Noten: Mehr als 5.900 Investmentfonds hätten die Spezialisten der Berliner Ratingsagentur unter die Lupe genommen - und zahlreichen Portfolios bessere Leistungswerte bescheinigt, darunter auch einigen Klassikern. So habe etwa das Fidelity-Flaggschiff, das Aktienportfolio European Growth, zum ersten Mal seit 2010 wieder ein Top-Rating erhalten. Der Fonds habe sich von einem C- auf ein B-Rating verbessern können, was nach Scope-Lesart ein ausgezeichnetes Resultat sei. Insgesamt würden derzeit exakt 2.007 Portfolios oder umgerechnet 34 Prozent aller untersuchten Fonds entweder ein A- oder ein B-Rating tragen.

Neben dem von Matthew Siddle verantworteten Fidelity-Prestigeprodukt hätten sich auch zwei weitere Fondsklassiker verbessern können: Der DWS Deutschland trage nun ein A-Rating, der DWS Vermögensbildungsfonds I habe sich auf B verbessert.

Einige Fonds-Giganten hätten im aktuellen Leitsungsvergleich sogar die Scope-Spitzennote einheimsen können. Zu den nun mit "A" bewerten Milliardenportfolios zähle unter anderem der bereits erwähnte DWS Deutschland, darüber hinaus der Global Macro Opportunities von J.P. Morgan AM, der European Equity Income von BlackRock, der Fondak von Allianz Global Investors sowie das India Equity Portfolio von Goldman Sachs Asset Management.

Doch wo viel Licht sei, gebe es natürlich auch Schatten. Einige Fondskolosse hätten Downgrades hinnehmen müssen. Größter heruntergestufter Fonds sei der von Franklin-Templeton-Spitzenmanager Michael Hasenstab gesteuerte Global Bond Fund. Für ihn sei es von C herabgegangen auf D. Dies sei wesentlich auf die schwache Performance zurückzuführen, so Scope. "Im vierten Quartal war die relative Underperformance des Fonds überwiegend den Währungspositionen zuzuschreiben", erkläre Fondsanalyst Alexander Geschwindner.

Darüber hinaus hätten 261 Fonds erstmalig ein Rating von Scope erhalten - 21 davon hätten auf Anhieb das höchstmögliche Rating (A) geschafft. Der größte der in Deutschland sowie in Österreich zum Vertrieb zugelassene, steuertransparente Publikumsfonds, die laut Scope zur Spitzenklasse zählen würden, sei der 1,6 Milliarden Euro schwere Equity Fund Feeder der britischen Fondsboutique Fundsmith. (18.01.2018/fc/n/s)





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