Erweiterte Funktionen
Schroders lanciert Fonds-Anteilsklassen mit Kohlenstoffkompensation - Fondsnews
21.06.23 11:00
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Die Fondsgesellschaft Schroders hat angekündigt, beim Schroder International Selection Fund (SISF) Global Climate Leaders Anteilsklassen mit Kohlenstoffkompensation einzuführen, so die Experten von "FONDS professionell".
Diese Innovation solle sowohl professionellen als auch privaten Anlegern die Möglichkeit geben, die mit ihren Fondsbeteiligungen verbundenen Kohlenstoffemissionen zu kompensieren. Der 2021 lancierte und knapp 40 Millionen Euro schwere Fonds werde von Simon Webber und Isabella Hervey-Bathurst verwaltet und konzentriere sich auf Unternehmen, die eine Vorreiterrolle in Sachen Klimawandel einnehmen würden.
Einer Pressemitteilung zufolge sei der britische Asset Manager bestrebt, sicherzustellen, dass die erworbenen Kompensationen den Scope-1- und Scope-2-Emissionen der Portfoliounternehmen entsprechen würden, die der Anteilsklasse zuzuordnen seien. Zur Erklärung: Scope-1-Emissionen seien direkte Emissionen aus Quellen, die dem Unternehmen gehören oder von ihm kontrolliert würden, während Scope-2-Emissionen indirekte Emissionen aus dem Verbrauch von eingekauftem Strom, Wärme oder Dampf seien.
Wenn die Anteilsklasse beispielsweise ein Prozent eines Unternehmens halte, berechne Schroders nach eigenen Angaben ein Hundertstel der Scope-1- und Scope-2-Emissionen dieses Unternehmens. Die Summe aller äquivalenten Engagements in Bezug auf Kohlenstoffemissionen ergebe eine Schätzung der gesamten Kohlenstoffemissionen, die der Anteilsklasse zuzurechnen seien. Als Kompensation kaufe der Fonds CO2-Zertifikate, die Projekte zur Eindämmung von CO2 finanzieren würden.
"Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, muss die Emissionsreduzierung weltweit massiv beschleunigt werden. Dieser Fonds zielt darauf ab, in jene Unternehmen zu investieren, die bei der notwendigen Emissionsreduzierung an vorderster Front stehen. Es war daher eine naheliegende Konsequenz für uns, diesen Fokus durch diese zukunftsweisenden Anteilsklassen direkt auf unsere Investoren in der Strategie auszuweiten", so Fondsmanager Webber. (21.06.2023/fc/n/s)
Diese Innovation solle sowohl professionellen als auch privaten Anlegern die Möglichkeit geben, die mit ihren Fondsbeteiligungen verbundenen Kohlenstoffemissionen zu kompensieren. Der 2021 lancierte und knapp 40 Millionen Euro schwere Fonds werde von Simon Webber und Isabella Hervey-Bathurst verwaltet und konzentriere sich auf Unternehmen, die eine Vorreiterrolle in Sachen Klimawandel einnehmen würden.
Wenn die Anteilsklasse beispielsweise ein Prozent eines Unternehmens halte, berechne Schroders nach eigenen Angaben ein Hundertstel der Scope-1- und Scope-2-Emissionen dieses Unternehmens. Die Summe aller äquivalenten Engagements in Bezug auf Kohlenstoffemissionen ergebe eine Schätzung der gesamten Kohlenstoffemissionen, die der Anteilsklasse zuzurechnen seien. Als Kompensation kaufe der Fonds CO2-Zertifikate, die Projekte zur Eindämmung von CO2 finanzieren würden.
"Um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, muss die Emissionsreduzierung weltweit massiv beschleunigt werden. Dieser Fonds zielt darauf ab, in jene Unternehmen zu investieren, die bei der notwendigen Emissionsreduzierung an vorderster Front stehen. Es war daher eine naheliegende Konsequenz für uns, diesen Fokus durch diese zukunftsweisenden Anteilsklassen direkt auf unsere Investoren in der Strategie auszuweiten", so Fondsmanager Webber. (21.06.2023/fc/n/s)


