Julius Bär neuer Fonds


18.05.07 17:28
Euro fondsxpress

München (aktiencheck.de AG) - Der Goldstrand an Bulgariens Schwarzmeerküste lockt nicht mehr nur Sonnenanbeter, so die Experten von "Euro fondsxpress" zu dem Julius Bär Black Sea Fund.

Auch Europas Fondsmanager seien rund um das Schwarze Meer unterwegs. Die Region werde immer mehr zum Synonym für die nächste Welle der Erfolgsstory in Osteuropa.

Die Börsen in Polen, Tschechien und Ungarn halte Alexander Shalash von Julius Bär für abgegrast. Daher habe sich der in der Ukraine geborene Co-Fondsmanager (Alexander Shalash manage den Fonds zusammen mit seinem Kollegen Erdinc BenIi) des Julius Bär Black Sea Fund mit Aktien aus der Ukraine, Kasachstan, Bulgarien, Rumänien, Georgien, Turkmenistan, Russland sowie der Türkei beschäftigt. Seine Erkenntnis laute: "Die Region ist eine verborgene Perle. 330 Mio. Konsumenten warten nur darauf, ihre Bedürfnisse zu sättigen", sage Shalash. Daher bevorzuge der Julius-Bär-Manager Titel, die vom steigenden Wohlstand der Menschen profitieren würden. "Im Gegensatz zu den klassischen Osteuropa-Fonds haben wir fast keine Rohstoffwerte im Depot".

Als weiteres Ass führe Shalash den hohen technischen Standard etwa in der Ukraine an. "Das ist kein Schwellenland wie Indien. Die Leute sind sehr gut ausgebildet, die Alphabetisierungsrate liegt bei 99 Prozent". Daher sei es für Shalash kein Wunder, dass das weltgrößte Flugzeug, die Antonov AN 225, in der Ukraine entwickelt worden sei. "Boeing ist stark an einer Kooperation interessiert", wisse der Osteuropa-Experte.

Shalash setze in den neuen Transformationsländern aber nicht nur auf die Aushängeschilder, sondern zu 50 Prozent auf Mid Caps und zu 20 Prozent auf Small Caps. "Gerade bei diesen Titeln sind die Bewertungen noch sehr niedrig und das Kurspotenzial ist entsprechend hoch." (Ausgabe 20/2007 vom 18.05.2007) (18.05.2007/fc/n/n)