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Gold deutlich fester, Silber legt kräftig zu
07.03.11 13:58
aktiencheck.de
New York (aktiencheck.de AG) - Der Goldpreis kann zu Beginn der neuen Handelswoche weiter zulegen.
Aktuell verteuert sich der März-Kontrakt an der Terminbörse NYMEX um 14,5 US-Dollar auf 1.442,7 US-Dollar je Feinunze. Hintergrund für den deutlichen Kursaufschlag bei dem als Krisenwährung geschätzten Edelmetall sind einmal mehr die Unruhen in Libyen. Am Wochenende war es Medienberichten zufolge erneut zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Diktators Gaddafi und Regimegegnern in dem nordafrikanischen Land gekommen. Derzeit bleibt die Lage in der Krisenregion allerdings weiterhin unübersichtlich. In der vergangenen Woche hatten die Regimegegner in Libyen Medienberichten zufolge wichtige Städte unter ihre Kontrolle bringen können. Nach den erbitterten Kämpfen der vergangenen Tage scheinen die regierungstreuen Anhänger jedoch wieder einige Gebiete zurückerobert zu haben. Libyen gilt als eines der wichtigsten erdölexportierenden Länder weltweit. Marktteilnehmer beobachten die Entwicklungen vor dem Hintergrund möglicher Engpässe bei der Ölversorgung mit Sorge.
Neben der weiterhin unsicheren Lage im Nahen Osten und Nordafrika kann der Goldpreis auch von wachsenden Inflationssorgen profitieren. EZB-Chef Trichet hatte bereits in der vergangenen Woche erklärt, dass die EZB im April vor dem Hintergrund steigender Konsumentenpreise eine Leitzinserhöhung durchführen könnte. Am heutigen Handelstag kann der Goldpreis auch von der Entwicklung am Devisenmarkt profitieren: Aktuell legt der Euro 0,26 Prozent auf 1,4025 US-Dollar zu. In der Vergangenheit hatte der Goldpreis eine überwiegend positive Korrelation zum Euro an den Tag gelegt.
Silber zeigt sich aktuell erneut deutlich fester. Aktuell kann der Terminkontrakt für das auch in der Industrie begehrte Edelmetall um 1,32 US-Dollar auf 36,64 US-Dollar je Feinunze zulegen.
Am Abend werden in den USA die Daten zur Entwicklung der US-Verbraucherkredite veröffentlicht. (07.03.2011/ac/n/m)
Aktuell verteuert sich der März-Kontrakt an der Terminbörse NYMEX um 14,5 US-Dollar auf 1.442,7 US-Dollar je Feinunze. Hintergrund für den deutlichen Kursaufschlag bei dem als Krisenwährung geschätzten Edelmetall sind einmal mehr die Unruhen in Libyen. Am Wochenende war es Medienberichten zufolge erneut zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Diktators Gaddafi und Regimegegnern in dem nordafrikanischen Land gekommen. Derzeit bleibt die Lage in der Krisenregion allerdings weiterhin unübersichtlich. In der vergangenen Woche hatten die Regimegegner in Libyen Medienberichten zufolge wichtige Städte unter ihre Kontrolle bringen können. Nach den erbitterten Kämpfen der vergangenen Tage scheinen die regierungstreuen Anhänger jedoch wieder einige Gebiete zurückerobert zu haben. Libyen gilt als eines der wichtigsten erdölexportierenden Länder weltweit. Marktteilnehmer beobachten die Entwicklungen vor dem Hintergrund möglicher Engpässe bei der Ölversorgung mit Sorge.
Silber zeigt sich aktuell erneut deutlich fester. Aktuell kann der Terminkontrakt für das auch in der Industrie begehrte Edelmetall um 1,32 US-Dollar auf 36,64 US-Dollar je Feinunze zulegen.
Am Abend werden in den USA die Daten zur Entwicklung der US-Verbraucherkredite veröffentlicht. (07.03.2011/ac/n/m)
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