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Gold behauptet, Silber schwächer
23.05.11 13:05
aktiencheck.de
New York (aktiencheck.de AG) - Der Goldpreis zeigt sich am Montag weiter behauptet.
Aktuell verbilligt sich der Mai-Terminkontrakt an der Terminbörse NYMEX um 0,8 US-Dollar auf 1.508,76 US-Dollar je Feinunze. In den vergangenen Wochen hatte der Goldpreis vor allem unter dem wieder erstarkten US-Dollar zu leiden gehabt. Angesichts der weiter schwelenden Schuldenkrise in der Eurozone hatte der "Greenback" in der Vergangenheit deutlich Boden gutgemacht. Auch aktuell zeigt sich der Euro gegenüber seinem US-Pendant deutlich leichter und gibt derzeit 0,77 Prozent auf 1,40007 US-Dollar ab, In der Vergangenheit hatte der Goldpreis eine deutlich positive Korrelation gegenüber dem Euro an den Tag gelegt.
Das sich Gold aktuell trotz der negativen Vorgaben vom Devisenmarkt verhältnismäßig stabil behaupten kann, ist wohl auf die zuletzt wieder ins Rampenlicht gerückte Schuldenkrise in der EU zurückzuführen. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Ratingagentur Fitch die Bonitätsnote von Griechenland gesenkt. Damit verdichten sich die Befürchtungen, dass Griechenland über kurz oder lang nicht um eine Umschuldung herumkommen dürfte. In diesem Falle müssten die Gläubiger nach Einschätzung von Experten auf einen Großteil ihrer Forderungen verzichten. Im vergangenen Jahr hatten die EU und der IWF Griechenland mit milliardenschweren Hilfspaketen vor der Pleite bewahrt.
Für weitere Verunsicherung sorgt die Ankündigung der US-Ratingagentur Standard & Poor´s, die Bonität Italiens auf eine mögliche Abstufung überprüfen zu wollen. In der Nacht zum Samstag hatte S&P den Ausblick für die Bonitätsnote für die drittgrößte europäische Volkswirtschaft auf "negativ" gesenkt. Gold kann derzeit als "sicherer Hafen" von der erneut aufkeimenden Schuldenkrise in der EU profitieren.
Silber muss aktuell 51 Cents auf 34,58 US-Dollar abgeben.
Am Nachmittag dürfte sich das Interesse der Marktteilnehmer auf den in den USA zur Veröffentlichung anstehenden Chicago Fed National Activity-Index richten. (23.05.2011/ac/n/m)
Aktuell verbilligt sich der Mai-Terminkontrakt an der Terminbörse NYMEX um 0,8 US-Dollar auf 1.508,76 US-Dollar je Feinunze. In den vergangenen Wochen hatte der Goldpreis vor allem unter dem wieder erstarkten US-Dollar zu leiden gehabt. Angesichts der weiter schwelenden Schuldenkrise in der Eurozone hatte der "Greenback" in der Vergangenheit deutlich Boden gutgemacht. Auch aktuell zeigt sich der Euro gegenüber seinem US-Pendant deutlich leichter und gibt derzeit 0,77 Prozent auf 1,40007 US-Dollar ab, In der Vergangenheit hatte der Goldpreis eine deutlich positive Korrelation gegenüber dem Euro an den Tag gelegt.
Für weitere Verunsicherung sorgt die Ankündigung der US-Ratingagentur Standard & Poor´s, die Bonität Italiens auf eine mögliche Abstufung überprüfen zu wollen. In der Nacht zum Samstag hatte S&P den Ausblick für die Bonitätsnote für die drittgrößte europäische Volkswirtschaft auf "negativ" gesenkt. Gold kann derzeit als "sicherer Hafen" von der erneut aufkeimenden Schuldenkrise in der EU profitieren.
Silber muss aktuell 51 Cents auf 34,58 US-Dollar abgeben.
Am Nachmittag dürfte sich das Interesse der Marktteilnehmer auf den in den USA zur Veröffentlichung anstehenden Chicago Fed National Activity-Index richten. (23.05.2011/ac/n/m)
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