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Fondsrating-Update September 2025 - Glänzender Monat für Minenfonds - Fondsnews
25.09.25 12:00
Scope Fund Analysis GmbH
Berlin (www.fondscheck.de) - Scope hat die Ratings für mehr als 7.000 Fonds aktualisiert, so die Experten der Scope Fund Analysis GmbH.
Bei 300 Produkten habe es ein Upgrade gegeben, bei 225 ein Downgrade. Im Zuge der Goldpreis-Rally würden Aktien von Minenbetreibern massiv zulegen und auch chinesische Titel würden Anlegern Freude bereiten.
Schritt für Schritt habe sich der First Eagle Amundi International Fund in die Spitzengruppe der dynamischen globalen Mischfonds gekämpft. Das Durchhaltevermögen werde nun mit Note A belohnt, der Bestnote für offene Investmentfonds. Bei der Rendite liege das Produkt auf mittlere und lange Sicht weit vor seiner Peergroup. In den vergangenen fünf Jahren etwa habe es um 9,1% p.a. zugelegt, während die Konkurrenz im Mittel nur auf 6,2% p.a. gekommen sei.
Nicht minder beeindruckend sei sein Risikoprofil über diesen Zeitraum. Der maximale Verlust (sechs Monate rollierend) habe in den vergangenen fünf Jahren bei nur -8,1% gelegen. In der Peergroup hingegen liege der Wert bei -13,8%. Einzig die Gebührenbelastung sei mit laufenden Kosten von 2,27% unerquicklich. Unterbewertete Aktien stünden im Zentrum der Anlagestrategie, typisch sei die Beimischung von Gold und entsprechenden Tracker-Wertpapieren, die im Regelfall rund zehn Prozent des Fondsvermögens ausmachen würden.
Den The Colchester Local Markets Bond bewerte Scope erst seit etwas mehr als einem Jahr. Zu Beginn habe der Fonds für Schwellenländeranleihen in Lokalwährung einige Monate ein A-Rating getragen, danach die meiste Zeit ein B-Rating. Jetzt habe er die Spitzennote zurückerobert. Aktuell würden Staatsanleihen aus Brasilien, Mexiko und Südafrika zu den wichtigsten Positionen im Portfolio zählen: Gegenüber der Benchmark des Fonds seien sie deutlich übergewichtet. An Zinspapieren aus China und Indien habe das Portfoliomanagement dagegen aktuell kein Interesse. In den vergangenen drei Jahren habe der Fonds seinen Wert um 5,1% p.a. gesteigert, die Peergroup habe ein Plus von nur 3,4% erzielt. Der "Preis" für die höhere Rendite: Der Anteilswert des Colchester-Portfolios habe deutlich stärker geschwankt als beim durchschnittlichen Konkurrenten.

Mit einem verwalteten Vermögen von fast 7 Mrd. Euro sei der Fundsmith SICAV-Fundsmith Equity ein echtes Schwergewicht. Ob es das große Volumen sei, das den globalen Aktienfonds nach unten ziehe, bleibe dahingestellt. Fakt sei, dass der Fonds seit dem Frühjahr 2023 beschleunigt Ratingpunkte verliere. Bis dahin habe er überwiegend mit einem A-Rating geglänzt. Jetzt sei der Fonds binnen zweieinhalb Jahren auf E abgestürzt. Ein Blick auf die Zehnjahresperformance verrate, wie außergewöhnlich der Fonds einst gewesen sei: 10,2% habe er im Mittel pro Jahr erwirtschaftet. In den vergangenen fünf Jahren seien es nur noch 5,8% p.a. gewesen - deutlich unter dem Durchschnitt der Peergroup, die 9,0% zugelegt habe. Auch alle betrachteten Risikokennzahlen seien höher als die Vergleichsgruppe.
Goldfans würden weiter auf der Erfolgswelle surfen. Um knapp 18% hätten Fonds im August im Mittel zugelegt, die Aktien von Goldminenbetreibern kaufen würden. Sorgen um die hohe Verschuldung einiger Staaten und wirtschaftspolitische Unsicherheiten würden den Goldpreis auf immer neue Höchststände treiben. Die Minengesellschaften würden davon unmittelbar profitieren. Davon werde auch die Peergroup Aktien Rohstoffe mitgerissen. Nicht minder prächtig laufe es derzeit für Fonds, die in chinesische Aktien investieren würden. Hauptgrund für den Börsenaufschwung im Reich der Mitte seien staatliche Stützungsmaßnahmen, die die Wirtschaft auf Trab halten würden. Viele Anleger würden erwarten, dass die Stimuli noch eine Weile anhalten würden. Doch die Risiken - etwa durch Unternehmen, die eigentlich bankrott seien, aber künstlich am Leben gehalten würden, oder durch die Schieflage am Immobilienmarkt - würden steigen.
Anders als der Vormonat sei der August kein Selbstläufer für Fondsanleger mehr gewesen. Peergroups, die den Monat im Plus beendet hätten, seien nur leicht in der Überzahl gewesen. Mit einer ganzen Reihe von Fonds hätten Anleger Verluste gemacht - so auch häufig mit deutschen Aktien, die zuvor im laufenden Jahr hervorragend performt hätten. Schwächste Peergroup seien indische Aktien gewesen: Anleger würden dem Land weiter mehrheitlich den Rücken kehren.

(25.09.2025/fc/n/s)
Bei 300 Produkten habe es ein Upgrade gegeben, bei 225 ein Downgrade. Im Zuge der Goldpreis-Rally würden Aktien von Minenbetreibern massiv zulegen und auch chinesische Titel würden Anlegern Freude bereiten.
Die zehn größten Fonds-Upgrades
Schritt für Schritt habe sich der First Eagle Amundi International Fund in die Spitzengruppe der dynamischen globalen Mischfonds gekämpft. Das Durchhaltevermögen werde nun mit Note A belohnt, der Bestnote für offene Investmentfonds. Bei der Rendite liege das Produkt auf mittlere und lange Sicht weit vor seiner Peergroup. In den vergangenen fünf Jahren etwa habe es um 9,1% p.a. zugelegt, während die Konkurrenz im Mittel nur auf 6,2% p.a. gekommen sei.
Nicht minder beeindruckend sei sein Risikoprofil über diesen Zeitraum. Der maximale Verlust (sechs Monate rollierend) habe in den vergangenen fünf Jahren bei nur -8,1% gelegen. In der Peergroup hingegen liege der Wert bei -13,8%. Einzig die Gebührenbelastung sei mit laufenden Kosten von 2,27% unerquicklich. Unterbewertete Aktien stünden im Zentrum der Anlagestrategie, typisch sei die Beimischung von Gold und entsprechenden Tracker-Wertpapieren, die im Regelfall rund zehn Prozent des Fondsvermögens ausmachen würden.
Den The Colchester Local Markets Bond bewerte Scope erst seit etwas mehr als einem Jahr. Zu Beginn habe der Fonds für Schwellenländeranleihen in Lokalwährung einige Monate ein A-Rating getragen, danach die meiste Zeit ein B-Rating. Jetzt habe er die Spitzennote zurückerobert. Aktuell würden Staatsanleihen aus Brasilien, Mexiko und Südafrika zu den wichtigsten Positionen im Portfolio zählen: Gegenüber der Benchmark des Fonds seien sie deutlich übergewichtet. An Zinspapieren aus China und Indien habe das Portfoliomanagement dagegen aktuell kein Interesse. In den vergangenen drei Jahren habe der Fonds seinen Wert um 5,1% p.a. gesteigert, die Peergroup habe ein Plus von nur 3,4% erzielt. Der "Preis" für die höhere Rendite: Der Anteilswert des Colchester-Portfolios habe deutlich stärker geschwankt als beim durchschnittlichen Konkurrenten.

Die zehn größten Fonds-Downgrades
Mit einem verwalteten Vermögen von fast 7 Mrd. Euro sei der Fundsmith SICAV-Fundsmith Equity ein echtes Schwergewicht. Ob es das große Volumen sei, das den globalen Aktienfonds nach unten ziehe, bleibe dahingestellt. Fakt sei, dass der Fonds seit dem Frühjahr 2023 beschleunigt Ratingpunkte verliere. Bis dahin habe er überwiegend mit einem A-Rating geglänzt. Jetzt sei der Fonds binnen zweieinhalb Jahren auf E abgestürzt. Ein Blick auf die Zehnjahresperformance verrate, wie außergewöhnlich der Fonds einst gewesen sei: 10,2% habe er im Mittel pro Jahr erwirtschaftet. In den vergangenen fünf Jahren seien es nur noch 5,8% p.a. gewesen - deutlich unter dem Durchschnitt der Peergroup, die 9,0% zugelegt habe. Auch alle betrachteten Risikokennzahlen seien höher als die Vergleichsgruppe.
Goldfans würden weiter auf der Erfolgswelle surfen. Um knapp 18% hätten Fonds im August im Mittel zugelegt, die Aktien von Goldminenbetreibern kaufen würden. Sorgen um die hohe Verschuldung einiger Staaten und wirtschaftspolitische Unsicherheiten würden den Goldpreis auf immer neue Höchststände treiben. Die Minengesellschaften würden davon unmittelbar profitieren. Davon werde auch die Peergroup Aktien Rohstoffe mitgerissen. Nicht minder prächtig laufe es derzeit für Fonds, die in chinesische Aktien investieren würden. Hauptgrund für den Börsenaufschwung im Reich der Mitte seien staatliche Stützungsmaßnahmen, die die Wirtschaft auf Trab halten würden. Viele Anleger würden erwarten, dass die Stimuli noch eine Weile anhalten würden. Doch die Risiken - etwa durch Unternehmen, die eigentlich bankrott seien, aber künstlich am Leben gehalten würden, oder durch die Schieflage am Immobilienmarkt - würden steigen.
Anders als der Vormonat sei der August kein Selbstläufer für Fondsanleger mehr gewesen. Peergroups, die den Monat im Plus beendet hätten, seien nur leicht in der Überzahl gewesen. Mit einer ganzen Reihe von Fonds hätten Anleger Verluste gemacht - so auch häufig mit deutschen Aktien, die zuvor im laufenden Jahr hervorragend performt hätten. Schwächste Peergroup seien indische Aktien gewesen: Anleger würden dem Land weiter mehrheitlich den Rücken kehren.

(25.09.2025/fc/n/s)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 295,773 € | 293,636 € | 2,137 € | +0,73% | 17.04./17:15 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0565135745 | A1JQVV | 311,63 € | 239,85 € | |


