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Fondsklassiker wagt Neustart unter anderem Namen - Fondsnews
30.05.22 14:00
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Der Deutschlandaktienfonds Oddo BHF Frankfurt-Effekten firmiert seit einigen Tagen als Oddo BHF Sustainable German Equities, so die Experten von "FONDS professionell".
Damit verschwinde einer der einst bekanntesten Namen vom deutschen Asset-Management-Markt.
Das Portfolio sei 1974 als FT Frankfurt-Effekten-Fonds aufgelegt worden. Nach der Verschmelzung des Vermögensverwalters auf Oddo BHF Asset Management im Jahr 2018 habe der Fonds die französisch-deutsche Privatbank im Namen getragen, die Marke "Frankfurt-Effekten" sei aber beibehalten worden - bis jetzt.
Mit der Umbenennung gehe eine Umstellung auf eine nachhaltige Anlagestrategie einher, erläutere der Anbieter auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE. Der Fonds, der gemäß Artikel 8 der EU-Offenlegungsverordnung eingestuft worden sei, berücksichtige bei der Analyse und Bewertung der Unternehmen nun auch ESG-Merkmale.
"Der Investmentprozess besteht aus zwei Stufen", erläutere die Gesellschaft. Zunächst würden Unternehmen aus umstrittenen Geschäftsfeldern und aufgrund "normbasierter Ausschlüsse" aussortiert. "Die zweite Stufe basiert auf einem internen Ratingprozess", so Oddo BHF AM. "Außerdem wurde im Zuge der Prospektänderung die Quote für Investitionen außerhalb Deutschlands erhöht."
Der Frankfurt-Effekten-Fonds habe einst zu den besten Sondervermögen für deutsche Aktien gezählt. Doch diese Zeiten seien lange vorbei. Auf Sicht von drei, fünf und zehn Jahren hinke der Fonds sowohl seiner Morningstar-Vergleichsgruppe "Aktien Deutschland" als auch dem DAX deutlich hinterher.
Dennoch verwalte der Fonds immer noch gut eine Milliarde Euro. Das liege auch daran, dass ein großer Teil seines Vermögens in fondsgebundenen Versicherungen stecke, deren Kunden ihr Portfolio erfahrungsgemäß sehr selten umschichten würden. Ende 2020 hätten rund 79 Prozent des Fondsvolumens von seinerzeit knapp 1,6 Milliarden Euro aus entsprechenden Versicherungen gestammt, zeige eine Auswertung von FONDS professionell Deutschland (siehe Ausgabe 3/2021, Seite 238). (30.05.2022/fc/n/s)
Damit verschwinde einer der einst bekanntesten Namen vom deutschen Asset-Management-Markt.
Das Portfolio sei 1974 als FT Frankfurt-Effekten-Fonds aufgelegt worden. Nach der Verschmelzung des Vermögensverwalters auf Oddo BHF Asset Management im Jahr 2018 habe der Fonds die französisch-deutsche Privatbank im Namen getragen, die Marke "Frankfurt-Effekten" sei aber beibehalten worden - bis jetzt.
"Der Investmentprozess besteht aus zwei Stufen", erläutere die Gesellschaft. Zunächst würden Unternehmen aus umstrittenen Geschäftsfeldern und aufgrund "normbasierter Ausschlüsse" aussortiert. "Die zweite Stufe basiert auf einem internen Ratingprozess", so Oddo BHF AM. "Außerdem wurde im Zuge der Prospektänderung die Quote für Investitionen außerhalb Deutschlands erhöht."
Der Frankfurt-Effekten-Fonds habe einst zu den besten Sondervermögen für deutsche Aktien gezählt. Doch diese Zeiten seien lange vorbei. Auf Sicht von drei, fünf und zehn Jahren hinke der Fonds sowohl seiner Morningstar-Vergleichsgruppe "Aktien Deutschland" als auch dem DAX deutlich hinterher.
Dennoch verwalte der Fonds immer noch gut eine Milliarde Euro. Das liege auch daran, dass ein großer Teil seines Vermögens in fondsgebundenen Versicherungen stecke, deren Kunden ihr Portfolio erfahrungsgemäß sehr selten umschichten würden. Ende 2020 hätten rund 79 Prozent des Fondsvolumens von seinerzeit knapp 1,6 Milliarden Euro aus entsprechenden Versicherungen gestammt, zeige eine Auswertung von FONDS professionell Deutschland (siehe Ausgabe 3/2021, Seite 238). (30.05.2022/fc/n/s)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 276,74 € | 279,387 € | -2,647 € | -0,95% | 17.04./12:17 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008478058 | 847805 | 295,18 € | 251,03 € | |


