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Fondsbarometer: Massive Erholung in China - Fondsnews
06.12.22 13:00
FONDS professionell
Wien (www.fondscheck.de) - Mit spektakulären Monatsrenditen meldeten sich im November Fonds zurück, die in China beziehungsweise Großchina investieren, so die Experten von "FONDS professionell".
Insgesamt hätten Aktienfonds im vorletzten Monat des Jahres kräftig zugelegt, zeige das aktuelle FONDS professionell Fondsbarometer.
Die bereits im Oktober beobachtbare Gegenbewegung der Aktienmärkte habe sich im November fortgesetzt und Aktienfondsinhabern eine Erholungsphase beschert. Besonders gut hätten sich dabei China-Fonds sowie alle anderen Kategorien entwickelt, die von einer günstigen Entwicklung in China profitieren würden.
Dass China noch im Oktober der Monatsverlierer gewesen sei, sei von Marktkommentatoren mit der ungelösten Corona-Problematik in dem 1,4-Milliarden-Einwohner-Land erklärt worden. Konsequenterweise habe zuletzt die Hoffnung, dass die chinesische Regierung einlenke und ihre konjunkturschädigende Null-Covid-Strategie lockere, eine Gegenbewegung bei China-Aktien ausgelöst. Die Erholung sei dabei beträchtlich ausgefallen, weil der Markt in den Monaten davor deutliche Verluste erlitten habe - etliche Fonds hätten zwischen Januar und Ende Oktober bis zu 40 Prozent an Wert eingebüßt. Die Frage, ob hier eine nachhaltige Trendwende eingeläutet worden sei, dürften sich derzeit Millionen Investoren in aller Welt stellen. Beantwortbar sei sie nicht, denn die zentralen Ursachen für den seit Anfang 2021 laufenden Abwärtstrend - ein vorläufiges Ende des Globalisierungstrends und Rezessionsängste im Westen - seien nicht beseitigt.
Sollten sich die politischen Spannungen zwischen China und den USA verschärfen, würden sich auch die Aussichten für China-Fonds nachhaltig eintrüben. China-Fonds würden somit brandgefährlich bleiben, dafür aber für den Fall einer günstigen Entwicklung beträchtliche Erholungspotenziale bieten. Top-Produkte wie der der JP Morgan Funds-China Fund (ISIN LU0210526637 / WKN A0DQHV) würden trotz der mehr als 20 Prozent Kursgewinn im November immer noch rund 50 Prozent unter ihren Höchstständen von Anfang 2021 notieren.
Am unteren Ende der Monats-Hitparade habe sich Ende November Brasilien gefunden. Dabei hätten Anfang des Monats noch Berichte darauf hingewiesen, dass der Ibovespa Stock Index während der ersten Amtszeit von Luiz Inácio Lula da Silva mehr als 1200 Prozent zugelegt habe. Und weil aktuell die Aussichten für Agrar- und Rohstoffinvestitionen günstig seien, wäre ein Wiederholung dieser Erfolgsgeschichte vorstellbar. Vorstellbar sei dies tatsächlich, wer allerdings nicht sofort eingestiegen sei, könne dies nun - vier Wochen später - in etwa zehn Prozent billiger tun. Sinnvoll sei eine Diversifikation in Lateinamerika- beziehungsweise Brasilienfonds in jedem Fall, denn dass ihre Wertentwicklung nicht mit jener der etablierten Märkte korreliere, sei mit freiem Auge erkennbar.
Die ersten Dezembertage hätten keinen Hinweis darauf geliefert, dass die - statistisch - erwartbare Jahresendrally in den Startlöchern stehe. Sollte sie aber stattfinden, wäre es theoretisch sogar möglich, dass der MSCI Weltaktienindex das Jahr ohne Verlust beende. Selbst dem DAX, der Ende September noch 25 Prozent unter der Wasserlinie gelegen habe, würden nur mehr etwas mehr als zehn Prozent fehlen, um das Jahr 2022 mit einer schwarzen Null zu beenden. Noch dürfe man hoffen.
"FONDS professionell" bringe seit Juli 2014 monatlich das FONDS professionell Fondsbarometer - eine Performanceübersicht der FIAP-Aktienfondsindices gereiht nach ihrer Monatsperformance. Daraus werde ersichtlich, welche Fonds gerade "Rückenwind" hätten und welche unter Kursverlusten leiden würden. Damit daraus eine brauchbare Information werde, zeige die Darstellung auch, wie diese Fondskategorien (Länder, Regionen, Branchen und Themen) über andere Zeiträume abgeschnitten hätten - ein Monat, drei Monate, sechs Monate, ein Jahr, drei Jahre sowie über fünf und zehn Jahre. Die jeweils zehn stärksten und zehn schwächsten Ergebnisse seien farblich hervorgehoben.
Das nächste Fondsbarometer erscheine Anfang Januar 2023. (06.12.2022/fc/n/s)
Insgesamt hätten Aktienfonds im vorletzten Monat des Jahres kräftig zugelegt, zeige das aktuelle FONDS professionell Fondsbarometer.
Die bereits im Oktober beobachtbare Gegenbewegung der Aktienmärkte habe sich im November fortgesetzt und Aktienfondsinhabern eine Erholungsphase beschert. Besonders gut hätten sich dabei China-Fonds sowie alle anderen Kategorien entwickelt, die von einer günstigen Entwicklung in China profitieren würden.
Dass China noch im Oktober der Monatsverlierer gewesen sei, sei von Marktkommentatoren mit der ungelösten Corona-Problematik in dem 1,4-Milliarden-Einwohner-Land erklärt worden. Konsequenterweise habe zuletzt die Hoffnung, dass die chinesische Regierung einlenke und ihre konjunkturschädigende Null-Covid-Strategie lockere, eine Gegenbewegung bei China-Aktien ausgelöst. Die Erholung sei dabei beträchtlich ausgefallen, weil der Markt in den Monaten davor deutliche Verluste erlitten habe - etliche Fonds hätten zwischen Januar und Ende Oktober bis zu 40 Prozent an Wert eingebüßt. Die Frage, ob hier eine nachhaltige Trendwende eingeläutet worden sei, dürften sich derzeit Millionen Investoren in aller Welt stellen. Beantwortbar sei sie nicht, denn die zentralen Ursachen für den seit Anfang 2021 laufenden Abwärtstrend - ein vorläufiges Ende des Globalisierungstrends und Rezessionsängste im Westen - seien nicht beseitigt.
Am unteren Ende der Monats-Hitparade habe sich Ende November Brasilien gefunden. Dabei hätten Anfang des Monats noch Berichte darauf hingewiesen, dass der Ibovespa Stock Index während der ersten Amtszeit von Luiz Inácio Lula da Silva mehr als 1200 Prozent zugelegt habe. Und weil aktuell die Aussichten für Agrar- und Rohstoffinvestitionen günstig seien, wäre ein Wiederholung dieser Erfolgsgeschichte vorstellbar. Vorstellbar sei dies tatsächlich, wer allerdings nicht sofort eingestiegen sei, könne dies nun - vier Wochen später - in etwa zehn Prozent billiger tun. Sinnvoll sei eine Diversifikation in Lateinamerika- beziehungsweise Brasilienfonds in jedem Fall, denn dass ihre Wertentwicklung nicht mit jener der etablierten Märkte korreliere, sei mit freiem Auge erkennbar.
Die ersten Dezembertage hätten keinen Hinweis darauf geliefert, dass die - statistisch - erwartbare Jahresendrally in den Startlöchern stehe. Sollte sie aber stattfinden, wäre es theoretisch sogar möglich, dass der MSCI Weltaktienindex das Jahr ohne Verlust beende. Selbst dem DAX, der Ende September noch 25 Prozent unter der Wasserlinie gelegen habe, würden nur mehr etwas mehr als zehn Prozent fehlen, um das Jahr 2022 mit einer schwarzen Null zu beenden. Noch dürfe man hoffen.
"FONDS professionell" bringe seit Juli 2014 monatlich das FONDS professionell Fondsbarometer - eine Performanceübersicht der FIAP-Aktienfondsindices gereiht nach ihrer Monatsperformance. Daraus werde ersichtlich, welche Fonds gerade "Rückenwind" hätten und welche unter Kursverlusten leiden würden. Damit daraus eine brauchbare Information werde, zeige die Darstellung auch, wie diese Fondskategorien (Länder, Regionen, Branchen und Themen) über andere Zeiträume abgeschnitten hätten - ein Monat, drei Monate, sechs Monate, ein Jahr, drei Jahre sowie über fünf und zehn Jahre. Die jeweils zehn stärksten und zehn schwächsten Ergebnisse seien farblich hervorgehoben.
Das nächste Fondsbarometer erscheine Anfang Januar 2023. (06.12.2022/fc/n/s)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 41,912 € | 43,702 € | -1,79 € | -4,10% | 17.04./07:34 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0210526637 | A0DQHV | 47,06 € | 35,49 € | |


