"Ewige Rente" - Finanzplaner mit neuer Fondsvermögensverwaltung - Fondsnews


23.05.14 13:57
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Eine neue Möglichkeit, dem Dilemma extrem niedriger Zinsen zu entkommen und dennoch einen angemessenen Ertrag fürs angelegte Geld zu erwirtschaften, hat ein Finanzplaner aus Krefeld entwickelt, so die Experten von "FONDS professionell".

IncomeOptimizer heiße das System, das als attraktive Alternative zur Rentenversicherung dienen solle.

In einer Zeit extrem niedriger Zinsen würden die Erträge aus Sparbüchern oder Tages- und Festgelder nicht einmal ausreichen, um nach Steuern und Inflation die Kaufkraft des Geldes zu erhalten. Kein Wunder, dass Anleger verzweifelt auf der Suche nach sicheren Anlageformen seien, die ihnen zumindest diesen Substanzerhalt ermöglichen würden. Im Prinzip seien Geldanlagen gefragt, die eine Art Brücke zwischen Risikomanagement und Renditeerwartungen schlagen würden.

Eine neue Lösung für dieses Dilemma biete die NKB Neue Krefelder Beratungsgesellschaft mbH mit ihrer Fonds-Vermögensverwaltung namens "IncomeOptimizer" an. "Es geht um sichere Ertragsausschüttungen, ohne dass die Substanz des Investments über Anteilsverkäufe angetastet wird", erkläre Rolf Klein, Geschäftsführer der NKB Neue Krefelder Beratungsgesellschaft mbH, der das System entwickelt habe. Herauskommen solle damit eine Art "Ewige Rente".

Die Fondsvermögensverwaltung investiere in eine Reihe ausgesuchter Fonds, die mit ihrer Strategie auf das Erzielen einer hohen Ausschüttung ausgerichtet seien. Derzeit setze Klein auf eine Auswahl von aktuell sechs Fonds im Portfolio des IncomeOptimizer, darunter Produkte wie JPM Global Income (ISIN LU0395794307/ WKN A0RBX2), Schroder ISF Global Dividend Maximiser (ISIN LU0306806265/ WKN A0MWXM), Pioneer European Equity Target Income (ISIN LU0701926320/ WKN A1JPBJ) und Invesco Pan European High Income (ISIN LU0243957239/ WKN A0J20D).

Über ein vierteljährliches Rabalancing werde der Anteil der einzelnen Fonds regelmäßig wieder gleichgewichtet. "Das ist keine endgültige Liste, diese kann jederzeit erweitert werden, wenn sich entsprechende Fonds finden, die zum System des IncomeOptimizer passen", so Klein. Durch die Aufteilung des Anlagebetrags auf mehrere Fonds werde nicht nur die unterschiedliche Kursentwicklung der einzelnen Bestandteile im IncomeOptimizer, sondern auch unterschiedlich hohe Ausschüttungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausgeglichen beziehungsweise geglättet.

Das Ziel für den Anleger: "Er soll eine jährliche Ausschüttung erhalten, die zwischen drei und sechs Prozent liegt, ohne dass die Substanz seiner Anlage angegriffen wird", erkläre Klein, "wobei wir eine etwas andere Definition von Substanzerhalt haben als bei herkömmlichen anderen Modellen." Was Klein damit meine: Die meisten Modelle würden beim Thema Substanzerhalt davon ausgehen, dass der nominelle Depotwert der Anlage erhalten bleibe.

"Beim IncomeOptimizer kann der Depotwert zeitweise steigen oder eben auch sinken", erkläre Klein. "Das spielt für unser System aber keine Rolle, weil wir uns ausschließlich darauf konzentrieren, dass die Anzahl der erworbenen Fondsanteile immer gleich bleibt. Denn das ist unser Verständnis von Substanzerhalt."

Aus Sicht von Klein biete der IncomeOptimizer damit eine Reihe von wesentlichen Vorteilen gegenüber der Lösung einer herkömmlichen Rentenversicherung. Neben höheren Gesamterträgen trotz dem angesprochenen Substanzerhalt seien nicht nur zusätzliche Kursgewinne möglich, erkläre Klein. Auch die Aussicht von jederzeit möglichen Zuzahlungen oder auch Teilauszahlungen mache das System deutlich flexibler. (News vom 22.05.2014) (23.05.2014/fc/n/s)





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