ETFs mit physischer Abbildung des Index gelistet


13.12.10 15:09
db x-trackers

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - db X-trackers, die Plattform der Deutschen Bank für börsennotierte Indexfonds, hat auf Kundenwunsch erstmals zwei Exchange Traded Funds (ETFs) aufgelegt, die den jeweiligen unterliegenden Index direkt abbilden, so das Unternehmen in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Die ETFs zielen darauf ab, die Wertentwicklung des Index vor Gebühren und Aufwendungen abzubilden, indem sie in ein Portfolio liquider Wertpapiere investieren, das alle im Index enthaltenen Wertpapiere oder eine repräsentative Auswahl davon umfasst.

Die ersten beiden Exchange Traded Funds der Deutschen Bank mit direkter Indexabbildung werden heute an der Deutschen Börse auf Xetra gelistet. Der db xtrackers Global Fund Supporters ETF (DR) (ISIN IE00B46F7724 / WKN nich bekannt) bildet die Wertentwicklung des Dow Jones Global Fund 50 Index to Fight AIDS, Tuberculosis and MalariaSM ab. Der db x-trackers STOXX Europe Christian Index ETF (DR) (ISIN E00B3QWFQ10/ WKN nicht bekannt) bildet die Wertentwicklung des STOXX Europe Christian Index ab.

"Wir werden in Einzelfällen bei entsprechender Kundennachfrage voll replizierende ETFs anbieten, jedoch steht db X-trackers weiterhin ohne Einschränkungen hinter der synthetischen Replikation", sagt Thorsten Michalik, verantwortlich für db X-trackers. Beispielsweise werden voll replizierende ETFs nachgefragt, da durch Investments in bestehende Produkte die internen Anlagegrenzen des Investors bereits ausgeschöpft sein könnten. Voll replizierende ETFs können für bestimmte Anlegergruppen unter Umständen steuerliche Vorteile besitzen. Zudem gibt es einzelne Anlegergruppen, deren Anlagerichtlinien den Einsatz von Derivaten in Fonds nicht zulassen. ETFs von db X-trackers mit physischer Indexabbildung tragen die Abkürzung "DR" für "Direct Replication" im Namen.

Bei allen bisherigen 160 ETFs wendet db X-trackers die Methode der synthetischen Replikation an. Die Wertentwicklung des Index wird auf der Seite des Swap-Partners Deutsche Bank generiert. Über eine Swap-Vereinbarung wird die Indexrendite getauscht mit der Performance der Wertpapiere im ETF, so dass sich der ETF fast identisch zum unterliegenden Index entwickelt. Das mit dem Swap verbundene Kontrahentenrisiko wird minimiert, indem die Deutsche Bank deutlich unter dem maximalen Kontrahentenrisko von zehn Prozent bleibt oder bei einer Depotbank Wertpapiere als Sicherheit hinterlegt. Nach einer Analyse von Deutsche Bank Index Research, London, wenden rund zwei Drittel aller seit 2009 neu aufgelegten ETFs die Methode des synthetischen Indexreplikation an. (13.12.2010/fc/n/n)