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ETF-Flows: Zurückhaltung im August
12.09.14 14:02
FundResearch
München (www.fondscheck.de) - 175,5 Milliarden US-Dollar steckten Anleger von Januar bis Ende August weltweit in Exchange Traded Funds (ETFs), so die Experten von "FundResearch".
Knapp 50 Milliarden US-Dollar davon seien nach Europa geflossen. Eine aktuelle Statistik der Deutschen Bank zeige jedoch, dass die Netto-Zuflüsse leicht rückläufig seien: Im Juli hätten ETFs weltweit noch 29,8 Milliarden US-Dollar generiert, im August seien es 25,1 Milliarden gewesen. Der Trend mache sich auch in Europa bemerkbar: Dort investierende Indexfonds hätten in den ersten acht Monaten 2014 insgesamt 36,5 Milliarden Euro eingesammelt. Die Zuflüsse seien von 7,6 Milliarden Euro im Juli auf knapp sechs Milliarden Euro im August zurückgegangen.
Die Anzahl der Passivprodukte nehme im Jahresverlauf zu. Weltweit seien 155 neue ETFs aufgelegt worden. Im August habe es 2.511 Aktien-ETFs gegeben, die einen Marktanteil von 64,1 Prozent ausmachen würden. Bei Renten-ETFs könnten Anleger aus 652 Produkten wählen. Der Marktanteil betrage 16,7 Prozent.
Weltweiter Marktführer im Bereich ETFs bleibe BlackRock mit seiner Tochter iShares. Die New Yorker Gesellschaft verwalte per Ende August ein globales Vermögen von 958,5 Milliarden US-Dollar in Indexfonds und habe damit einen Marktanteil von 38,8 Prozent. Dieser habe Ende 2013 mit 39,4 Prozent noch höher gelegen. Die Konkurrenz hole also auf. Zweitgrößter ETF-Anbieter sei Vanguard mit einem verwalteten Vermögen von 412,2 Milliarden US-Dollar. Der Marktanteil sei von 15,6 Prozent Ende 2013 auf jetzt 16,7 Prozent gestiegen. Platz drei gehe an State Street. Die Gesellschaft habe 399,6 Milliarden US-Dollar Assets under Management. Der Marktanteil sei allerdings rückläufig - von 17,6 Prozent Ende des vergangenen Jahres auf jetzt 16,2 Prozent. Der größte deutsche ETF-Anbieter erreiche im weltweiten Vergleich Platz fünf: Die Deutsche Asset und Wealth Management (DeAWM) verwalte global 57,3 Milliarden US-Dollar, was einen Marktanteil von 2,3 Prozent ausmache. Im Jahresverlauf habe dieser sich nicht verändert.
Auch in Europa liege BlackRock vorne. Die Gesellschaft habe ihre Assets im Jahresverlauf um etwa 14,3 Milliarden Euro auf insgesamt 169,6 Milliarden Euro steigern können. Das Volumen sei in 258 ETFs angelegt. Das seien zwei weniger als Ende 2013. Erster Verfolger des Marktführers sei die DeAWM. Die Deutsche-Bank-Tochter habe ihr verwaltetes Vermögen in Indexfonds 2014 um rund 3,1 Milliarden Euro auf 41,9 Milliarden Euro gesteigert. Auch die Produktpalette hätten die Frankfurter auf 244 ETFs ausgebaut - nach 231 Ende 2013. Auf Platz drei lande Lyxor. Die Franzosen würden aktuell 37,2 Milliarden Euro verwalten - ein Jahreszuwachs von gut 3,2 Milliarden Euro. Die Anzahl ihrer ETFs habe die Gesellschaft von 180 auf 209 gesteigert. (News vom 11.09.2014)
(12.09.2014/fc/n/e)
Knapp 50 Milliarden US-Dollar davon seien nach Europa geflossen. Eine aktuelle Statistik der Deutschen Bank zeige jedoch, dass die Netto-Zuflüsse leicht rückläufig seien: Im Juli hätten ETFs weltweit noch 29,8 Milliarden US-Dollar generiert, im August seien es 25,1 Milliarden gewesen. Der Trend mache sich auch in Europa bemerkbar: Dort investierende Indexfonds hätten in den ersten acht Monaten 2014 insgesamt 36,5 Milliarden Euro eingesammelt. Die Zuflüsse seien von 7,6 Milliarden Euro im Juli auf knapp sechs Milliarden Euro im August zurückgegangen.
Weltweiter Marktführer im Bereich ETFs bleibe BlackRock mit seiner Tochter iShares. Die New Yorker Gesellschaft verwalte per Ende August ein globales Vermögen von 958,5 Milliarden US-Dollar in Indexfonds und habe damit einen Marktanteil von 38,8 Prozent. Dieser habe Ende 2013 mit 39,4 Prozent noch höher gelegen. Die Konkurrenz hole also auf. Zweitgrößter ETF-Anbieter sei Vanguard mit einem verwalteten Vermögen von 412,2 Milliarden US-Dollar. Der Marktanteil sei von 15,6 Prozent Ende 2013 auf jetzt 16,7 Prozent gestiegen. Platz drei gehe an State Street. Die Gesellschaft habe 399,6 Milliarden US-Dollar Assets under Management. Der Marktanteil sei allerdings rückläufig - von 17,6 Prozent Ende des vergangenen Jahres auf jetzt 16,2 Prozent. Der größte deutsche ETF-Anbieter erreiche im weltweiten Vergleich Platz fünf: Die Deutsche Asset und Wealth Management (DeAWM) verwalte global 57,3 Milliarden US-Dollar, was einen Marktanteil von 2,3 Prozent ausmache. Im Jahresverlauf habe dieser sich nicht verändert.
Auch in Europa liege BlackRock vorne. Die Gesellschaft habe ihre Assets im Jahresverlauf um etwa 14,3 Milliarden Euro auf insgesamt 169,6 Milliarden Euro steigern können. Das Volumen sei in 258 ETFs angelegt. Das seien zwei weniger als Ende 2013. Erster Verfolger des Marktführers sei die DeAWM. Die Deutsche-Bank-Tochter habe ihr verwaltetes Vermögen in Indexfonds 2014 um rund 3,1 Milliarden Euro auf 41,9 Milliarden Euro gesteigert. Auch die Produktpalette hätten die Frankfurter auf 244 ETFs ausgebaut - nach 231 Ende 2013. Auf Platz drei lande Lyxor. Die Franzosen würden aktuell 37,2 Milliarden Euro verwalten - ein Jahreszuwachs von gut 3,2 Milliarden Euro. Die Anzahl ihrer ETFs habe die Gesellschaft von 180 auf 209 gesteigert. (News vom 11.09.2014)
(12.09.2014/fc/n/e)


