Nenne mir Muse (Fillorkill), die Zeit, die vielbeschwor'ne, die vieles erduldet ...
Nur eines eben nicht: Kein zivilisatorischer Prozess (und schon gar kein zivilisierter) artikulierte sich jemals anders als über die Diskussion von Wortfeldern und dem, was darauf wächst und wuchs - ausgenommen einiger reaktionärer und vornehmlich linker Weltverbesserer, die ihrem ideologischen Zaubermythos erlegen, meinen, verbotene Begriffe könnten das Denken und seine Wortfelder nach Monsanto-Art homogenisieren.
Weit gefehlt!
"Unter Wortfeld versteht man in der Sprachwissenschaft allgemein eine Gruppe von bedeutungsähnlichen bzw. bedeutungsverwandten Wörtern.
Nahezu gleichbedeutend mit „Wortfeld“ sind: lexikalisches Feld, Bedeutungsfeld, Begriffsfeld, Sinnbezirk sowie semantisches Feld. Diese Begriffe bilden damit selbst ein Wortfeld. In der neueren Lexikologie wird in diesem Zusammenhang auch von „Synset“ gesprochen, falls es sich um bedeutungsähnliche Wörter handelt.
Den Begriff des „Wortfeldes“ hat Jost Trier 1931 in der Sprachwissenschaft etabliert. Er bezeichnete damit eine Gruppe von sinnverwandten Wörtern einer Sprache, deren Bedeutungen sich gegenseitig begrenzen und die lückenlos einen bestimmten begrifflichen Bereich abdecken sollen." https://de.wikipedia.org/wiki/Wortfeld |