Hartz IV Debatte, zweite Runde

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neuester Beitrag:  20.02.10 17:06
eröffnet am: 20.02.10 11:36 von: zombi17 Anzahl Beiträge: 24
neuester Beitrag: 20.02.10 17:06 von: Talisker Leser gesamt: 2541
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bewertet mit 3 Sternen

20.02.10 11:36 #1 Hartz IV Debatte, zweite Runde
So langsam schiessen sie sich ein, wie ich den deutschen Michel kenne ist das der Treffer zielmitte.

Alarmierend hoher Migrantenanteil bei Hartz IV

http://www.welt.de/politik/deutschland/...tenanteil-bei-Hartz-IV.html  
20.02.10 11:54 #2 H4 Debatte lenkt nur ab
wir brauchen eine Gesundheitsreform, Verwaltungsreform und Steuerreform.  

Wir müssen 25% aller Beamten rausschmeissen damit wir effektiv arbeiten.
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Dieses Posting wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.
Bei berechtigten Einwänden email an be@schwer.de
20.02.10 12:05 #3 wenn das Frau Böhmer schon sagt
und dieser kann man kaum Popolismus vorwerfen.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, hat die Quote der Migranten unter den Beziehern von Hartz IV als alarmierend bezeichnet: «Es ist alarmierend, dass Menschen aus Zuwandererfamilien doppelt so häufig Hartz IV beziehen wie Deutsche ohne Migrationshintergrund.»  
20.02.10 12:06 #4 Rechtschreibfehler sind beabsichtigt
20.02.10 12:09 #5 und dem Arno tritt man jetzt aufs Füßchen
Arno Dübel muss jetzt mit noch weniger Stütze auskommen. Die zuständige Agentur für Arbeit hat seine Leistungen um 30 Prozent reduziert.

Hintergrund der Kürzung ist, dass seine Teilnahme bei der Bügel-Maßnahme bisher nicht erfolgt ist und dies ohne Entschuldigung.


Quelle: www.bild.de  
20.02.10 12:11 #6 "Alarmierend hoher Migrantenanteil bei Hartz IV"
Geile ÜBerschrift für einen Sachverhalt, den man auch anders überschreiben könnte:

"Alarmierund hoher Anteil von Lohndumping und Ausbeutung bei Migranten"
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20.02.10 12:14 #7 sehr pikant
Nach Selbstmordversuch

Muss Amt Hartz-IV-Empfänger jetzt neue Einrichtung zahlen?

Der Mann wollte nicht mehr leben, plante seinen Tod. Und weil er nichts zurücklassen wollte, entsorgte der Hartz-IV-Empfänger vor seinem Selbstmordversuch alle Möbel auf dem Müll. Die geplante Selbsttötung scheiterte zum Glück. Doch nun gab es Streit mit der Arge.

Muss man einem Hartz-IV-Empfänger Geld würde neue Möbel zahlen, wenn er diese vorher selbst weggeschmissen hat?

http://www.express.de/news/vermischtes/...-/2192/1188856/-/index.html  
20.02.10 12:16 #8 Wenn jemand zu blöd ist, sich selbst
umzubringen, dann ist er auch zu blöd zum Arbeiten und soll auch nix kriegen. Soll er doch verhungern und abkratzen... Moment mal ... irgendwas stimmt jetzt nicht an der Argumentation???
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20.02.10 12:19 #9 Wenn man alle Leute
sterben lassen würde die es wollen, denen sogar dabei behilflich ist, würden die Kassen bestimmt Entlastung spüren. Aber das geht ja auch wieder nicht, ist ja nicht menschlich.  
20.02.10 12:21 #10 Du meinst also, bewußter Staatsbankrott und
das potentielle Verhungern von ALLEN ist menschlicher als Nachhilfe bei EINZELNEN?

Was ist denn das für ein asozialer Ansatz?
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20.02.10 12:23 #11 Laut Westerwelle
ist H4 zu hoch. Also wenn H4 um 20 % gesenkt wird soll sich das Arbeiten dann wieder lohnen?!? Da freut man sich doch als Facharbeiter mit 1000 Euro netto wenn der Nachbar der H4 bekommt plötzlich viel weniger Geld hat. Wieviel Geld hat er (als Lohnsklave) dann eigentlich mehr? Genau 0 Euro. Und da faktisch H4 der Mindestlohn ist ( siehe Aufstocker ) dauerts nicht lang bis sein Lohn nach unten angepasst wird. Tolle Aussichten! Da lohnt sich doch das täglichen frühe Aufstehen! Nur für wen? Mal die Löhne zu erhöhen um die Leute zum Arbeiten zu motivieren, damit sie auch wieder leben (statt zu Überleben)und vernünftig in die Rente einzahlen können (Altersarmut), darauf kommt Westerwelle natürlich nicht.

Wenns nach Schwesterwelles Nase gehen würde ,dann gibts Rente ab 72, kein Alg sondern Gutscheine, Arbeitszwang ohne Lohnuntergrenze, Abschaffung sämtlicher Arbeitnehmerrechte usw. Kurz es geht um die Abschaffung des Sozialstaates.

Meine Frage ist: Wer wählt denn so ein (feudalistische dp) Asoziales Pack?
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Zeit ist das ,
was man an der Uhr abliest
20.02.10 12:26 #12 Du hast mich falsch verstanden, Darky
Wenn man dem Töffel aus P7 fachmännisch zur Hand gegangen wäre hätte sich das Thema schon längst erledigt.
Eine einmalige Armenbestattung und ein Kostenfaktor weniger.

Wenn das dann Schule macht sind die Leistungsträger bestimmt rundum zufrieden.  
20.02.10 12:28 #13 Gibt doch Alkohol. Da fällt der Selbstmord wen.
auf. Geht schön langsam.  
20.02.10 12:31 #14 Ich denke, egal was ein Westerwelle sagt, dass
wir darauf vorbereitet werden, dass es wieder so wird, wie in den 60ern und wie ich es auch nur selbst kenne:

wer nix arbeitet, der hat nix. nicht  mal ne Wohnung. Wie in den USA.

So war das immer und so soll es auch sein.

Was mich persönlich betroffen macht: ich habe in letzter Zeit sehr viel Kontakt zu unter 30jährigen. Es gibt eine ausgesprochene Mentalität auf "Ich hab ein Recht auf ...."

Egal auf Was. Es ist eine Quasi-Selbstverständlichkeit für den täglichen Bedarf (Miete, Klamotten, Essen, Unterhaltung) ausgebrochen, wie ich sie nie erfahren habe und woran Leute aus meiner Generation nicht einmal gedahct haben.

Ich fragem ich ernsthaft, wann das entstanden ist, diese "Ich hab ein Recht auf..."-Mentalität. Das ist an mir vorbeigegangen.

Und jetzt mal ganz leidenschaftslos: wie reich kann ein Staat sein, um sowas durchzuschleppen? Da kenne ich keinen.
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20.02.10 12:39 #15 Wir werden sehen und
uns überraschen lassen müssen. So wie es in jüngster Vergangenheit oder der Gegenwart war wird es auf jeden Fall nicht bleiben und auch nicht zu finanzieren sein. Wer nur ein kleines bischen Grips in der Birne hat, wird es schon einige Zeit hat kommen sehen.

Aber solange es in unserer Gesellschaft eine Vielzahl von Leuten gibt, die sich auf Kosten der Masse dumm und dämlich verdienen, wird man Änderungen schlecht verkaufen können.  
20.02.10 13:56 #16 Unser aller Kanzlerin
hat in ihrer jüngsten Videobotschaft bereits reagiert und mahnt bessere Bildung insbesondere für Migrantenkinder an.
Sie war auch in der jüngsten Vergangenheit äußerst erfolgreich und effektiv, wenn es um Bildung ging.

Boah, was schlecht, da macht selbst fatalistischer Sarkasmus keinen echten Spaß mehr. Einfach nur ein Trauerspiel.
Gruß
Talisker
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
20.02.10 13:58 #17 Bundesmutti gibt Migrantennachhilfe
ist doch ein netter Zug von Ihr  
20.02.10 14:28 #18 Hallo Leute

Ich finde die Einstellung falsch der Staat ist doch nicht dazu da Leistung zu verteilen und zu verwaltet. Früher tat jeder etwas wollte leisten aber heute will jeder nur etwas bekommen. An die Mittelschicht denk keiner aber das sind die Hauptträger.

 

Das andere es wird immer neid auf die „besser gestellten“ geschürt es sagt aber keiner dazu was diese Menschen leisten.

 

Was wir brauchen sind Menschen die hier investieren und Arbeitsplätze schaffen.

 

Was wir nicht brauchen ist das züchten neuer Leistungsempfänger sondern wir brauchen Leistungsträger in der Gesellschaft. Alles wird gefördert außer Leistung die wird bestraft.

 

Banken verspekulieren sich Die Automobilindustrie hat seit Jahren Überproduktion Griechenland betrügt sich in die EU und alle bekommen dafür noch eine Belohnung

 

Gesundheitsreform ( ich nenne es subventionierte Misswirtschaft )ist auch so die schlechten bekommen mehr Geld  ist eigentlich ganz einfach

 

1. Jede Kasse ist ein unternehmen und kann pleite gehen

 

2 .Jede Kasse muss jeden der möchte aufnehmen

 

3 .Jede Kasse ist verpflichtet alle Grundleistungen anzubieten und weiter anbieten

 
20.02.10 15:33 #19 Es muss am Wertewandel innerhalb der
Gesellschaft liegen. Es gab da mal Zeiten, als der Normalbürger, als er noch umgerechnet so wenig wie ein Hartz-Empfänger hatte, auf die Straße ging, einfach nur um seine Situation zu verbessern. Es soll sogar mal Parteien gegeben haben, die für sowas politisch kämpften. Heute lebt ein Hartz-Empfänger mit so wenig Geld in Saus und Braus. Ich kann dies Phänomen genauso wenig erklären, wie all die vielen Experten, aber ich hab schwer die Vermutung, dass das an den billigen Chinaimporten liegt.
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Jetzt auch wissenschaftlich erwiesen:
Stress muss nicht krank machen
20.02.10 15:40 #20 in saus und braus? naja
warum führt man nicht eine
vermögenssteuer ein
und bekämpft die schwarzarbeit akribisch?

im gegenzug könnte man die sozialversicherungsbeiträge senken,
und einen mindestlohn einführen ( 12€)!

dann lohnt sich arbeit
und die hartzer sind motivierter bei der jobsuche,
die wirtschaft kommt in schwung,
und die vermögenden profitieren auch.  
20.02.10 15:43 #21 @ Juto
"und die hartzer sind motivierter bei der jobsuche,"

Wer sagt eigentlich, dass die Hartzer unmotiviert wären?

"Nach einer aktuellen Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) bemüht sich fast jeder Hartz-IV-Empfänger ernsthaft um eine Arbeitsstelle. 90 Prozent aller Langzeit-Arbeitslosen unter 54 Jahre sind der Studie zu Folge bereit für den Arbeitsmarkt.

Die Arbeitsmoral stelle bei Hartz-IV-Empfängern kein Problem dar, so die Wirtschaftsfachleute. Erst ab einem Alter über 54 Jahren, sinkt die Motivation zu einer geregelten Arbeit dramatisch. Bei Arbeitslosen über 56 Jahre sind nur noch rund 42 Prozent bereit eine Arbeit zu suchen.

Das DIW kommt zu dem Schluss, dass die Hartz-IV-Reformen keinerlei Auswirkungen auf die Arbeitsbereitschaft und Motivation von Langzeitarbeitslosen gehabt haben. Die Arbeitsbereitschaft, insbesondere in den neuen Bundesländern sei schon vor der Arbeitsmarktreform kaum zu steigern gewesen. "

Quelle: http://www.shortnews.de/start.cfm?id=814502  
20.02.10 15:50 #22 nicht falsch verstehn
war missverständlich ausgedrückt!
sollte nicht im umkehrschluss bedeuten,
dass hartz 4 bezieher faul sind.
dieses wäre sehr dümmlich!  
20.02.10 17:00 #23 Das Armutsrisiko steigt rasant
Armutsrisiko in Deutschland rasant gestiegen
17. Februar 2010, 12:44 Uhr

In Deutschland sind über elf Millionen Menschen armutsgefährdet. Das ist ein Drittel mehr als noch vor zehn Jahren. Besonders betroffen sind Kinder.
[...]
http://www.abendblatt.de/politik/article1386983/...ant-gestiegen.html
Dabei auch ein paar lustige Grafiken.

Auch die (wie auch #21) zeigen, wie Recht der Herr Westerwelle hat.
Es muss sich was tun im Niedriglohnbereich.

Gruß
Talisker
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
20.02.10 17:06 #24 Die Diskussion geht an der Realität vorbei.
Die Pressemitteilung zu der Studie bzgl. Arbeitsmoral:
http://www.diw.de/sixcms/detail.php?id=diw_01.c.347055.de

Das wird dem Stammtisch aber so gar nicht gefallen.
Gruß
Talisker
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
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