Schäuble, neuerdings ein Verharmloser?
01. März 2008 Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat in der Debatte über die Integration von Muslimen in Deutschland davor gewarnt, zuviel Furcht zu schüren. „Der Islam ist längst ein Teil unseres Landes“, sagte Schäuble der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.). Zwar hätten die Probleme mit der Integration zugenommen. „Aber wenn wir zuviel Furcht schüren, ist das nicht richtig“, sagte der Minister. Die überwiegende Zahl der Zuwanderer in Deutschland sei „gut integriert“.
Der Publizist Ralph Giordano warf Schäuble vor, die Probleme zu verharmlosen. „Die türkisch dominierte muslimische Gesellschaft in Deutschland ist kollektiv nicht integrierbar“, sagte Giordano im Streitgespräch mit dem Innenminister. Der Islam selbst sei „das Problem“. Der Koran erlaube es Muslimen, sich in der Auseinandersetzung mit Ungläubigen zu verstellen. Der politische Islam sei „ein gefährlicher Gegner“ und bedrohe „die liberalste Gesellschaft der Welt, die Bundesrepublik Deutschland“. Giordano sagte, er bestehe auf seiner „kulturellen Selbstbehauptung“. Er wolle deshalb „keine Kopftuch-, Tschador- oder Burka-Verhüllten auf deutschen Straßen sehen.“
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