WENG FINE ART (518160) Geld mit Kunst...

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neuester Beitrag:  17.04.26 05:05
eröffnet am: 11.04.12 11:36 von: Lalla-KR Anzahl Beiträge: 12383
neuester Beitrag: 17.04.26 05:05 von: jerobeam Leser gesamt: 4611240
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14.02.26 17:45 #12351 Schon schade,
dass die Meldung kaum Aufmerksamkeit erfährt.

Allerdings fällt mir derzeit auch nicht viel ein, was man diskutieren könnte.

ArtXX dürfte in 2025 ein etwa ausgeglichenes Ergebnis erzielen und WFA AG wurde 2025 durch den artnet deal geprägt.

Jetzt heisst es weiter warten auf neue Nachrichten zu den weiteren Plänen...  
16.02.26 16:41 #12352 Bogumil
Und sie bewegt sich doch ;-)  
16.02.26 17:13 #12353 Bis das
AI Disruption Narrativ auch den Kunstmarkt erreicht:-)
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The vision to see, the courage to buy and the patience to hold
16.02.26 18:02 #12354 AI
Ich sehe derzeit nicht, was die AI groß an den Verhältnissen im Kunstmarkt verändern könnte.  Informationsbeschaffung, Recherche und Marketing werden einfacher und billiger,  aber wo soll die AI negativ disruptieren? Ein sehr heterogenes, physisches und nur limitiert verfügbares Produkt ist generell nicht sonderlich gut für die Digitalisierung geeignet. Weder der 3-D-Druck, noch die Blockchain haben den Kunstmarkt nennenswert bewegt.

Mir macht die AI jedenfalls für unser Geschäft keine Angst - eher im Gegenteil. Wenn wir Serviceanbieter wären, würde ich mir vielleicht Sorgen machen.  
16.02.26 18:28 #12355 @CEOWengFine.
Ich gehe davon aus, das der heutige Kursanstieg mit steigenden Umsätzen kein Strohfeuer war.33607391  
16.02.26 23:50 #12356 Kursbewegung heute
Es zeigt erst einmal, dass auf dem Weg nach oben nicht so viel Material zur Verfügung steht.  Entscheidend für die Kursentwicklung in der Zukunft werden aber sicherlich operative Fortschritte sein.  
17.02.26 00:06 #12357 @CEO
Gibt es vielleicht etwas zu der Kooperation mit Sothebys zu berichten? Die PM klang ja sehr optimistisch.  
04.03.26 09:55 #12358 Abschluss 2025 zeigt bestes Jahresergebnis
der Unternehmensgeschichte.

Die Weng Fine Art AG (WFA) hat heute den Einzelabschluss (ungeprüft, weil nur der Konzernabschluss geprüft wird) für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Dieser weist einen Jahresüberschuss von 5,93 Mio. EUR (2024: - 1,26 Mio.) sowie einen Bilanzgewinn von 6,94 Mio. EUR (2024: 1,81 Mio.) aus. Damit erzielte die WFA das beste Jahresergebnis in ihrer Unternehmensgeschichte.

Der positive Ergebnisbeitrag resultiert ausschließlich aus dem Verkauf der 30-prozentigen Beteiligung an der Artnet AG. Diese wurde im Mai 2025 zum Preis von fast 20 Mio. EUR veräußert, wovon 15,2 Mio. EUR auf die WFA entfielen.

Durch den hohen Kapitalzufluss hat sich die Bilanzstruktur des WFA signifikant verbessert. Die Eigenkapitalquote liegt nun bei etwa 80 % und damit deutlich über den von den finanzierenden Banken als Covenant gesetzten 35 %. Die Bankverbindlichkeiten wurden während des letzten Geschäftsjahres von 16,8 Mio. EUR auf 4,7 Mio. EUR reduziert. Infolge des Mittelzuflusses im Juni 2025 sanken die Zinsaufwendungen von 746 TEUR (2024) auf 462 TEUR und werden im laufenden Geschäftsjahr nochmals spürbar zurückgehen.

Bereits im Sommer 2024 hatte das Management vor dem Hintergrund der seinerzeit schwachen Marktentwicklung beschlossen, die Verkaufsaktivitäten der WFA vorübergehend auszusetzen. Stattdessen konzentrierte sich der Vorstand auf den strategisch und operativ anspruchsvollen Verkauf der Artnet-Beteiligung sowie die Neuausrichtung des Unternehmens.

Vorstand und Aufsichtsrat haben nun vor dem Hintergrund des prognosegemäß im Herbst 2025 eingesetzten Turnarounds im Kunstmarkt entschieden, die Verkaufsaktivitäten wieder aufzunehmen und den Warenbestand der WFA in den kommenden Jahren sukzessive abzubauen. Das dadurch freiwerdende Kapital soll vor allem in den Ausbau des Editionsgeschäfts investiert werden. Das Segment limitierter Kunsteditionen gilt international als der wachstumsstärkste Bereich des Kunstmarktes.

Ungeachtet der weiterhin angespannten geopolitischen Lage – insbesondere der jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten im Zusammenhang mit dem US-amerikanischen Angriff auf den Iran – sieht sich die WFA aufgrund ihrer gestärkten Bilanzstruktur und strategischen Fokussierung robust aufgestellt.
 
06.03.26 08:30 #12359 Kursentwicklung
Mit einem Kursrückgang unter €5,- habe ich nicht gerechnet, aber ohne operative Fortschritte kann man nicht mehr erwarten.  
06.03.26 11:00 #12360 DagobertBull
Ich denke nicht, dass in dem aktuellen Umfeld nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran individuelle fundamentale Entwicklungen eine große Rolle spielen. Im Moment dominieren generell Vorsicht, Angst und damit eher Zufallsentwicklungen.  
06.03.26 16:02 #12361 @CEOWengFine.
Diese Zufallsentwicklung ist somit positiv für das aktuelle Rückkaufprogramm.  
07.03.26 11:17 #12362 DagobertBull
Sie müssen allerdings berücksichtigen, dass die WFA und ihre Organe, aufgrund der MAR, auch mal wochen- oder gar monatelang nicht am Markt tätig werden können (MAR - market abuse regulation).  
18.03.26 23:09 #12363 Frühling
der Kunstmarkt lässt aufhorchen. Ausstellungen/Messen, die sehenswert sind.
Köln Museum Ludwig Yayoi Kusuma (da standen die Besucher Schlange)
Frankfurt Ständel Monets Küste Étretat, Impressionismus pur
München Lenbach blaue Reiter
Maastricht Tefaf Haute Volaute 10 neue Galeristen deren größter Wunsch ist, bei der Tefaf auszustellen.
Das ist nur ein Teil. Alle Chefs der Museen oder Veranstalter sind recht optimistisch gestimmt. Das lässt hoffen.
Also Köln und Frankfurt muss sein.

Ansonsten die E-mail von WFA heute gibt kurzum eine recht gute Entwicklung bei WFA mit der Tochter ArtXX. Die weitere Entwicklung wird man sehen.

Auch bin ich in einem Heft von Coinfinity (da geht es um Bitcoin, was ich bisher trotzdem nicht so recht verstehe). Zudem stehen da in dem Heft interessante Zahlen (sh. Bild) was so vermtl. im Markt adressierbar ist. Da steht die Kunst mit 18 Bio (Dollar). Natürlich im Verhältnis gering, aber immerhin.  

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19.03.26 16:24 #12365 @CEOWengFine.
Dann hoffe ich mal das bald gekauft werden kann....wenn nicht jetzt wann dann?33633670  
19.03.26 19:50 #12366 Kurs
Auch unsere Aktie kann sich von der aktuellen Börsensituation nicht abkoppeln und fällt auf das Niveau vor dem Artnet-Deal zurück.  
20.03.26 12:42 #12367 Bei den geringen Umsaetzen
sind das eher Zufallskurse.  
23.03.26 18:56 #12368 #12367
für mich sind das weniger "Zufallskurse", sondern eher Teil des jetzt seit ca. 2 Jahren  laufenden seitlichen Eiertanzes mit etwas Vola hin und wieder, wo aber auch der Artnet-Deal rückblickend nichts wirklich nachhaltig dem Aktienkurs bis heute gebracht hat. Siehe den unten beigefügten Chart. Wenn jemand als Grund für Kursrücksetzer schreibt schreibt "man kann sich von der aktuellen Börsensituation nicht abkoppeln" (siehe Posting #12366), dann ist  so eine Aussage in meinen Augen wenig schlüssig. Denn als die Märkte von Allzeithoch zu Allzeithoch geflogen sind, da kam die Aktie hier auch nicht wirklich aus dem Quark. Der Verlauf dieses Micro Caps  ist schon länger abgekoppelt vom Rest der großen Börse. Die Probleme die den Kurs davon abhalten wieder stärker zu steigen sind sehr individuell und schon angesprochen worden. Das hat weniger mit der Gesamtbörse zu tun.  

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24.03.26 04:48 #12369 @crunch time
Dass seit 2022 verstärkt auf liquide(re) und weniger auf Nebenwerte zurückgegriffen wird, ist doch nicht nur bei der WFA offensichtlich. Viele wollen offensichtlich kaum Risiken eingehen und flexibel bleiben. Und wenn es dann wie bei WFA noch ein etwas "schwierigeres" Geschäftsmodell ist (da man so gesehen nichts "produziert" bzw. auch nicht jeder Absatzmärkte und auch eventuelle Chancen etc. einschätzen kann) - woher soll dann in so einer Phase die große Kaufnachfrage kommen? Und ja, wenn es dann eine Börsenphase wie jetzt gibt, in der politische Unwägbarkeiten "morgen" gleich mal wieder die Welt untergehen lassen, dann drückt halt immer mal wieder einer auf den Verkaufsknopf. Und schon sind mit 1000 oder 2000 Stücken mal wieder minus 10 bis 20 Prozent drin. Obwohl sich fundamental nicht wirklich was geändert hat. Aber es ist halt einfach doch "die Gesamtsituation", die sich nach unten schneller und stärker auswirken kann als in die andere Richtung.

Mir persönlich ist das aber schlicht egal. Ich hatte immer mal wieder sukzessive nachgekauft und warte jetzt einfach ab. Denn ich bin der Auffassung, dass der Artnet-Deal und die sich dadurch ergebenen Veränderungen noch weit mehr bewirken können als man sich das heute vielleicht vorstellen mag. Und Herr Weng ist ja anzunehmend auch nicht ganz untätig geworden - ich vermute eher das Gegenteil ;-)  
24.03.26 19:50 #12370 Coinfinity
#12.363 Ich gehe davon aus, dass mit "Bio." trotz Deutschem Text Milliarden gemeint sind, weil es sich auf den Dollar bezieht. Wie kommen die dann bitte auf 10 Millionen pro Bitcoin bei der Rechnung? Verstehe die Sprache der Cryptobros irgendwie nicht. Aber kann auch sein dass ich mich hier um Faktor 1000 verrechnet habe. Kann ja mal passieren, seid nicht so spießig ,)  
24.03.26 22:01 #12371 Kurs...
sollte man derzeit nicht ernst nehmen.

Da spielt wohl jemand Spielchen und schiebt ein paar Aktien hin und her. Auf Tradegate zig order mit einstelligem Volumen, bei Kursen knapp über 4€. Das soll wohl verunsichern.. Denn wer würde sonst jeweils eine Aktie kaufen oder verkaufen?

Im orderbuch von Xetra gibt es hingegen ausser dem MM nur 5k Stücke im Brief zu 5,50. Weitere erst ab 7€.


 
25.03.26 11:30 #12372 @snug_hoodie
Das sind schon Billionen:  200*10^12/(21*10^6)=9523810
Natürlich ist es denkbar, dass sich 200 Billionen langfristig neu orientieren. Ob das dann alles in die 21 Millionen Bitcoin fließt finde ich sehr fraglich. Es gibt ja auch Rotationen innerhalb der bestehenden Assetklassen. Kunst hätte z.B. durch Tokenisierung, die gerade am Anfang steht viel Potential als Investment…  
25.03.26 14:57 #12373 Danke für die Aufklärung
Dann ist es einfach eine, sagen wir, sehr, sehr steile These die da in Sachen Marktpotential aufgemacht wird :)

Aber zumindest in sich schlüssig.
 
31.03.26 00:10 #12374 Perspektiven
Würde gerne mal in den Gedankenaustausch gehen (auch gerne mit CEO Weng) - was heißt denn die aktuelle Gemengelage für die WFA und den Kunstmarkt?

Szenario 1: Inflation zieht an, BTC zeigt das es nur Nasdaq auf Steroid ist und eben kein Wertspeicher, Kunden besinnen sich daher auf die Chancen von Kunst als Wertanlage

Szenario 2: Inflation frisst das freie Kapital der Kunden, Unsicherheit führt zu Kaufzurückhaltung, Kunden aus dem Nahen Osten fallen aus als Luxuskäufer

Was ist davon wohl der Weg nach vorne?  
03.04.26 11:31 #12375 ARP
wenn ich mich nicht täusche, ist das ARP am 31.03 ausgelaufen, ein neues/Verlängerung wurde nicht kommuniziert.  
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