"Im Fall von Sayn-Wittgenstein hatten WELT-Recherchen aufgedeckt, dass sie im Dezember 2014 in einem Internettext für den vom Verfassungsschutz beobachteten Verein Gedächtnisstätte geworben hatte, der im thüringischen Guthmannshausen ein von Rechtsextremisten frequentiertes Tagungszentrum betreibt und von der mehrfach verurteilten Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck mitgegründet wurde. „Geben Sie der Gedächtnisstätte die verdiente Unterstützung“, schrieb von Sayn-Wittgenstein 2014 wenige Monate nach der Eröffnung jenes Tagungszentrums und appellierte: „Werden Sie Mitglied!“Der Text lässt darauf schließen, dass sie den Verein gut kannte. Schrieb sie doch, dass die Gedächtnisstätte mit „großem privatem Aufwand aus unseren Reihen“ aufgebaut worden sei....Strittig blieb dabei zwischen ihr und Fraktionschef Jörg Nobis, ob sie Mitglied im Verein war. Nobis sagte, sie habe eine Mitgliedschaft gegenüber Fraktionskollegen zugegeben. Von Sayn-Wittgenstein verneinte, dem Verein jemals angehört zu haben."
https://www.welt.de/politik/deutschland/...amann-geht-freiwillig.html
ob diese Reaktion noch angemessen war aus Angst vor dem Verfassungsschutz, der das sicher auch gut alleine überwachen kann ? waren hier vielleicht persönliche Animositäten auch im Spiel? die TAZ offenbart weitere Connections
"Von Sayn-Wittgenstein versendete E-Mails offenbaren, dass sie nicht nur zu einem rechtsextremen Verein Kontakte hatte. Ihre Vernetzung reicht von rechtsextremen Kulturvereinen, Freunden der Waffen-SS, Holocaust-Leugnern und Verfechtern einer Reichsideologie bis zum internationalen Rechtsextremismus. Knapp 80 gedruckte Seiten liegen der taz vor. „Es gibt und gab keine Kontakte in irgendeine, auch keine rechtsextreme Szene“, antwortete Sayn-Wittgenstein auf Nachfrage der taz. Sie behalte sich vor, gegen solche Behauptungen gerichtlich vorzugehen...." http://www.taz.de/!5556671/ |