SAN JOSE (dpa-AFX) - Der Stellenabbau beim US-Netzwerkausrüster Cisco Systems fällt weniger radikal aus als befürchtet. Weltweit würden 6.500 Arbeitsplätze gestrichen, teilte das Unternehmen am Montag in San Jose (US-Bundesstaat Kalifornien) mit. Cisco will jährlich durch Vereinfachung, Umgestaltung und Kostensenkung jährlich eine Milliarde US-Dollar einsparen. In Medienberichten war zuvor allerdings von rund 10.000 Stellen die Rede gewesen.
Vor dem Sparen muss Cisco allerdings erst einmal Geld in die Hand nehmen. Insgesamt dürfte es sich dabei aber um nicht mehr als 1,3 Milliarden Dollar handeln, hieß es in der Mitteilung. Den größten Teil davon will das Unternehmen im laufenden Geschäftsquartal, dass im Juli endet, verbuchen. Mit dem Geld sollen die Kosten für den freiwilligen Vorruhestand von etwa 2.100 Mitarbeitern und Abfindungen für ausscheidende Angestellte gedeckt werden. Im nachbörslichen Handel reagierten Cisco-Aktien nicht spürbar auf die Nachricht./he
Quelle: dpa-AFX Damit dürfte dann das Q2 etwas schwächer ausfallen. Zeigt aber auch die finanzielle Potenz von Cisco. Es dürfte also interessant werden, wie die Q2 Zahlen aufgenommen werden. In Q3 und 4 dürften dann eine deutliche Erhohlung folgen, weil die Straffung des Unternehmens Wirkung zeigen wird. Das könnte dann zusammen mit einer Jahresendralley den Turnaround ergeben. |