Hertha BSC hat den Vertrag mit Jungstürmer Pierre-Michel Lasogga vorzeitig bis 2015 verlängert. Dies gab der Bundesliga-Aufsteiger auf der Mitgliederversammlung am Montagabend bekannt, die von Hertha-Manager Michael Preetz überbrachte Nachricht löste zusätzliche Jubelstürme aus. Ursprünglich hatte der Kontrakt des 19-jährigen Gipfelstürmers nur Gültigkeit bis 2013 gehabt. Auch dessen Mitspieler erlebten einen angenehmen Abend.  Die gute Nachricht verkündet: Manager Michael Preetz (li., mit Präsident Werner Gegenbauer) auf der Mitgliederversammlung der Hertha. © picture alliance  "Wir sind froh, dass wir Pierre so lange an Hertha binden konnten", so Preetz. Auch Lasogga freut sich auf die gemeinsame Zukunft: "Ich habe eine tolle Zeit bei Hertha und ich hoffe, dass ich meine Leistung auch in Zukunft bestätigen kann." Lasogga hatte im Saisonverlauf Stürmer Nummer eins Rob Friend verdrängt und 13 Zweitliga-Tore erzielt. 1573 der insgesamt 24 000 Hertha-Mitglieder ließen den Angreifer hochleben und feierten in der Messehalle 11.2 das Aufstiegsteam nochmals frenetisch. "Wir haben es geschafft, aus Schaden Nutzen zu ziehen", rief Trainer Markus Babbel in den Saal. Wie dramatisch für Hertha der Kampf um die Erstklassigkeit war, machte Aufsichtsratschef Bernd Schiphorst deutlich: "Es ging um Arbeitsplätze und ein Stück weit um die Zukunft von Hertha." Preetz rief als Ziel für die kommende Saison den Klassenerhalt aus. "Hertha tut gut daran, sich machbare und realistische Ziele zu setzen. Ich kann versprechen, dass sich die Bundesliga freuen kann", sagte der Manager, der weitere punktuelle Verstärkungen ankündigte. Verbindlichkeiten von 30 Millionen Euro - Zuschauerschnitt konstant Hertha BSC Berlin kehrt allerdings mit finanziellen Belastungen in die Eliteklasse zurück. Den Klub aus der Hauptstadt drücken Verbindlichkeiten von knapp über 30 Millionen Euro. Allerdings konnte der Zuschauerschnitt in der 2. Liga stabil gehalten werden. Hertha lockte in der abgelaufenen Saison im Schnitt 46.678 Zuschauer ins Olympiastadion und erzielte damit nahezu exakt das Vorjahresergebnis aus dem Oberhaus (46.681). |