Die Verpflichtung des Unternehmens, den Geschäftsbericht innerhalb der gesetzlichen Fristen den Aktioären zur Einsicht vorzulegen, hat NICHTS (aber auch gar nichts) mit irgendwelchen Auflagen der Handelsplätze zu tun. Die HV (und zwar die "ordentliche") hat binnen sechs Monaten nach Ende des Geschäftsjahres zu erfolgen; mindestens drei Wochen vorher (!) ist die Bilanz am Geschäftssitz auszulegen. Da macht es sich besser, wenn sie fertiggestellt ist. Was Raptor da seit Jahren abzieht bewegt sich nicht im Bereich des legalen. Wer nun allerdings bei den Handelsplätzen anfragt, ob von dort Druck ausgeübt werden kann, der muss sich im Klaren darüber sein, dass dies das Ende des Handels bedeuten kann. Raptor ist wegen der niedigen Umsätze ohnehin nur ein Klotz am Bein; jeder Grund zur Kündigung (Stuttgart hat das ja schon exerziert) wird dort sicher gerne zur Kenntnis genommen. Fliegt Raptor in Wien oder auch "nur" in Berlin, können wir alle und die Anteilsscheine schön anstelle von Tapete an die Wand kleben, zu etwas anderem taugen sie dann nicht mehr. Bei allem Verständnis für den Unmut: Bitte denkt darüber nach, was ihr tut, wohlgemeiner Aktionismus hilft an der Stelle nicht weiter, wenn der mögliche Schaden den möglichen "Gewinn" bei weitem übersteigt. |