„Kampfpreise“ von Konkurrenten, steigende Personalkosten und hohe Kapital-Anforderungen beim kostspieligen Bau von Windpakrs auf See machen Nordex Richterich zufolge zu schaffen. Bei den oft Milliarden-Investitionen erfordernden Offshore-Windparks wollten Kunden lieber mit „Großkonzernen wie Siemens“ kooperieren, beklagte Richterich. Der Nordex-Chef, der seinen im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag jüngst nicht verlängert hatte, will nun die Reißleine ziehen und kapitalstarke Partner ins Boot holen. Große europäische Baukonzerne könnten Nordex unterstützen, sagte Richterich - und Windanlagen auf See künftig von Gemeinschaftsunternehmen errichtet werden. Solche Partnerschaften schweben ihm auch für das Asien-Geschäft vor. Nordex werde dann nur noch in Europa und den USA eigenständig tätig sein. In Europa, wo Nordex rund 2100 Mitarbeiter beschäftigt, will Richterich unter anderem mit einem Stellenabbau rund 50 Millionen Euro einsparen. Er wolle vor seinem Weggang noch „die Pflöcke“ für den Umbau einschlagen.
solang der kerl noch am ruder ist zieh ich die reisleine unter 3,90 euronen. |