gibt auf boersengefluester.de ein Update zur Prior-Konferenz:
Nicht zu bremsen war auf der Kapitalmarktkonferenz von Egbert Prior einmal mehr der CEO von Publity, Thomas Olek. Operativ scheint es bei dem Asset-Manager für Gewerbeimmobilien also zu brummen. Nur mit der Kursentwicklung des Small Caps hadert der Manager. An die Hedgefonds, die auf fallende Kurse bei den Leipzigern wetten, richtet er eine klare Botschaft: „Die werden sich bei uns eine blutige Nase holen.“ Das bereits Mitte August avisierte Dividendenziel von 2,80 Euro je Aktie für 2016 gilt nach wie vor. Bezogen auf die aktuelle Notiz von 33,75 Euro käme der Anteilschein damit auf eine weit überdurchschnittliche Rendite von 8,3 Prozent. Einen konkreten HV-Termin gibt es freilich noch nicht, doch Olek geht davon aus, dass die Publity-Aktie bis zum nächsten Aktionärstreffen zurück in den Bereich um 42 Euro kehren wird. Auf etwa diesem Niveau notierte der Titel zur Hauptversammlung von Mitte März 2016. Heftige Diskussionen gab es in der Vergangenheit häufig dafür, dass Publity zwar attraktive Dividenden ausschüttet – diese aber nur schwer in Einklang zu bringen sind mit den beiden „Zehn-Prozent“-Kapitalerhöhungen vom April 2015 und März 2016. Die Kritik ist angekommen bei Großaktionär Olek. „Solche Kapitalmaßnahmen wird es unter meiner Führung nicht mehr geben“, verspricht der Manager auf der Prior-Konferenz. Nun kommt es darauf an, dass Publity auch mit den harten Zahlen punkten kann. Die Veröffentlichung der vorläufigen Resultate für 2016 dürfte vermutlich schon Ende Januar/Anfang Februar erfolgen. Sollte Olek die erhofften Ergebnisse liefern, kann die Anlageeinschätzung eigentlich nur lauten: Kaufen. Das Kursziel der Baader Bank beträgt 51 Euro.
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