Frankfurter Börsenbrief: Der Strategiewechsel von QSC trägt Früchte Früher war QSC vor allem ein Daten-Netzbetreiber, der über eines der größten Richtfunk-Zugangsnetze in Deutschland verfügt. Das Netz von QSC ist in etwa 200 Städten verfügbar, womit etwa 70 Prozent aller deutschen Unternehmensstandorte und grob 50 Prozent der Privathaushalte in Deutschland abgedeckt werden. Außerdem steht QSC für ein bundesweites Sprachnetz. Doch der Vorstand hat die Unternehmens-Strategie geändert und sucht die künftigen Chancen in der Sprach- und Datenkommunikation. Dabei richtet sich der Fokus besonders auf mittelständische Kunden. QSC vereint verschiedene Technologien in der Breitband-Technologie und kann den Kunden entsprechend ein breites Produktsortiment anbieten. Vor wenigen Tagen meldete QSC die Übernahme des IT-Spezialisten Info AG. Der Erfolg dieser Änderungen lässt sich nach Angaben der Experten des Frankfurter Börsenbriefes bereits an den Zahlen für das erste Quartal 2011 ablesen. Der Umsatz sank im Jahresvergleich zwar um 0,8 Prozent, doch die operative Marge hat sich von 3,7 auf 7,7 Prozent mehr als verdoppelt. Auch der Gewinn hat sich auf 6,5 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Mit einer Eigenkapitalquote von etwa 57,7 Prozent und einer Netto-Liquidität von 32,8 Millionen Euro macht auch die Bilanz einen guten Eindruck. Insgesamt dürfte QSC in der Lage sein, für das Jahr 2011 eine Dividende zu zahlen. Da QSC auf einem strategisch richtigen und guten Weg ist und auch die Charttechnik für einen Einstieg ab Notierungen von 2,86 Euro spricht, sollten Anleger die Aktie dann auch kaufen. Das Kursziel beträgt vier Euro und der Stoppkurs sollte bei 2,38 Euro gesetzt werden. |