Keine ermordeten Putin-Freunde
Ob Putins Russland auf dem Weg in die Diktatur sei, hatte Günther Jauch in seiner Sendung wissen wollen. Die Tochter des ermordeten Boris Nemzow schildert Druck, Beschattung, Drohungen. Und auch die zweite Frau der Runde weiß an diesem Abend zu überzeugen. 09.03.2015, von Ann-Dorit Boy http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/...icle=true#pageIndex_2
"Und Platzeck war es, der einmal abgesehen der Tochter des Ermordeten, am aufgewühltesten wirkte in der Sendung: „Putins Russland – auf dem Weg zur Diktatur?“. Als Jauch ihn nach einem Einspieler über zehn politische Morde in Russland seit 2003, fragte, ob er es für möglich halte, dass rechte Extremisten Nemzow umgebracht hätten, platzte es aus Platzeck heraus: „Das ist mir alles zu suggestiv und zu schlicht!“ Er mahnte Differenzierung an „auch in schwierigen Zeiten“. Motive, Tathergänge und Schuldige seien sehr unterschiedlich in den genannten Fällen (die im Einspieler gezeigt worden waren; da musste man ihm recht geben). Doch dann sagte Jauch seinen besten Satz an diesem Abend: „Aber ermordete Putin-Freunde haben wir keine gefunden.“" ----------- Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht. |