Maßnahmen gegen Spielsucht beschlossen
Mit einer in Stuttgart unterzeichneten Kooperationsvereinbarung will der deutsche Lotto- und Totoblock gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Bürger künftig besser vor Spielsucht schützen. Neben weiteren Maßnahmen wurde eine bundeseinheitliche Telefon-Hotline eingerichtet.
Geplant sind zudem eine bundesweit angelegte Aufklärungskampagne und Beratungsangebote im Internet, die von Lotto finanziell unterstützt werden, teilte die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg mit. Baden-Württemberg hat 2007 die Federführung der Lotteriegesellschaften der Länder übernommen.
Mit dem Aufbau der nationalen Dachkampagne reagiert Lotto auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom März vergangenen Jahres. Derartige Maßnahmen waren diese als Voraussetzung für die Aufrechterhaltung des staatlichen Wettmonopols eingefordert worden.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), sprach sich für die Fortführung des Glücksspielmonopols aus: "Jede auch nur teilweise Öffnung des Glücksspielmarktes würde zu einer Ausweitung der Spielaktivitäten und damit zu Problemspielern führen."
Quelle: www.swr1.de |