Milliardenregen AIG erhält Milliarden von Banken zurück - Waren als Sicherheiten für Wertpapier-Ausfälle ausgezahlt worden
29.10.2009
Der staatliche gestützte US-Versicherungskonzern AIG hat einer Zeitung zufolge in den vergangenen Monaten mehrere Milliarden Dollar an ausgezahlten Sicherheiten von Banken zurückerhalten. Um welche Summen es gehe, sei unklar, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch. Im zweiten Quartal habe AIG aber möglicherweise mehr als drei Milliarden Dollar (mehr als 2,03 Mrd. Euro) bekommen, hieß es unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen weiter. Allein Goldman Sachs habe AIG mindestens eine Milliarde Dollar zukommen lassen. Keines der beiden Unternehmen wollte sich zu dem Bericht äußern.
AIG war 2008 beinahe zusammengebrochen, nachdem der Versicherer Banken in den USA und Europa Milliarden Dollar an Garantien für Ausfälle bei strukturierten Wertpapieren auszahlen musste. Die US-Regierung stützte den Konzern daraufhin mit mehr als 180 Milliarden Dollar (121,7 Mrd. Euro). Während viele der Verpflichtungen von AIG im Zuge der Rettungsaktion gestrichen wurden, hat das Unternehmen einige davon weiterhin in den Büchern. |