über den zustand der eu. aber das wars dann auch....geändert wird nix.....
SPIEGEL ONLINE: Herr Schulz, bei unserem letzten Interview Anfang des Jahres sagten sie, Europa gehe es schlecht. Wie fällt Ihre Diagnose heute aus?
Schulz: Es ist noch schlimmer geworden - vor allem wegen der Brexit-Entscheidung. Mit Großbritannien will die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas die EU verlassen, ein G-7-Staat und Uno-Sicherheitsratsmitglied. Das schwächt uns. Und es schwächt die Briten.
SPIEGEL ONLINE: Das ist nicht das einzige Problem der EU.
Schulz: Wir haben weiterhin zu große ökonomische Unterschiede in der Union, die Jugendarbeitslosigkeit ist viel zu hoch, es gibt nur langsames Wachstum, notwendige Reformen sind nicht auf den Weg gebracht worden. Hinzu kommt die Renationalisierungsstrategie der Regierungen in Polen und Ungarn. Das alles bedroht die Zukunft der Gemeinschaft. Ich mache mir große Sorgen.
SPIEGEL ONLINE: Sie sind nicht als Schwarzmaler bekannt.
Schulz: Wir befinden uns in einem historischen Moment: Eine zunehmende Zahl von Menschen erklärt für falsch, was in den letzten Jahrzehnten in Europa erreicht wurde. Sie wollen zurück zum Nationalstaat. Dahinter steckt manchmal sogar eine Blut-und-Boden-Rhetorik, die mich stark an die Zwischenkriegszeit des vergangenen Jahrhunderts erinnert, deren Dämonen wir ja alle noch kennen. Diese Dämonen haben wir durch europäische Strukturen unter Kontrolle gebracht - zerstören wir aber diese Strukturen, kommen auch die Dämonen zurück. Das dürfen wir nicht zulassen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/...ie-ganze-welt-a-1112411.html
so, so......es ist schlimmer geworden. herzlichen glückwunsch, ihr nichtstuer und "weiter so" - strategen. |