Wirecard 2014 - 2025

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05.11.25 17:14 #186276 "Geldwäsche"
ist ein weiter Begriff
in arab Staat muß pxrn getarnt werden
in usa irgendwann mal poker
manche ehemänner möchten aktivitäten vor ehefrauen tarnen .
meiner Meinung nach fällt das unter Kundenservice , DISKRETION

in usa irgendwann mal eaze ...jetzt völlig legal
Staaten haben geheime TAs
Dienste haben geheime TAs
mmn fällt das unter "Beziehungen knüpfen " Sich als DIgitalvaccineID ZDL empfehlen

im internationalen geschäft muss man "glätten"
die einzelnen Vergehen  müssten eingestuft und einzelnen Personen zugeordnet werden.
mmn fällt das unter Graumarkt  

man kann nicht der EINFACHHEITHALBER sagen "Luftbude" "wegdamit"  
zum Beispiel weil einem Jan Marsalek als Geheimnisträger nicht mehr genehm ist ,
oder weil man Shorter schützen will


csfa.
@csFraudAnalysis
·
2 Std.
#wirecard #theweb

Ich schwanke zwischen begeisterung, Frust und Lachkrämpfen... Die FIU will ein geldwäschenetzwerk entdeckt haben?

Wer glaubt denn den Dreck???

[25.03.21 19:23:58]
@csFraudAnalysis
: Es ist die gleiche alte Geschichte: Wir haben so viel Wissen, aber niemand interessiert sich.
[25.03.21 19:24:48]
@csFraudAnalysis
: Als wären die Geldwäsche-Aspekte nicht interessant :(
[25.03.21 19:26:04] @[kundige Person, Untersuchungsausschuss]: Ich finde, das ist nicht fair. Die USA interessieren sich – das sage ich dir seit Anfang an … sie haben Akhavan, der an der Spitze der Nahrungskette stand, in einem klaren, einfachen, aber engen Fall verurteilt. Jetzt, da er schuldig gesprochen wurde, steht das gesamte Netzwerk unter Druck, und die Leute werden Angst haben und eher bereit sein, mit den Staatsanwälten zu kooperieren. Und die USA haben schon oft gesagt, dass das erst der Anfang ist.
[25.03.21 19:26:50]
@csFraudAnalysis
: Ja, sorry, ich rede von Deutschland.
[25.03.21 19:26:55] @[kundige Person, Untersuchungsausschuss]: Warum sich in Deutschland niemand dafür interessiert – das weißt du besser als ich. Sie wollen nicht einmal über den Akhavan-Fall berichten, weil sie Leerverkäufern oder vertraulichen Quellen oder Zeugen nicht trauen. Aber ich schätze, sie vertrauen Braun und Co.
[25.03.21 19:28:19]
@csFraudAnalysis
: Das ist verrückt … Unzer, ehemals Heidelberg Payment, wird als legitimer neuer Wirecard angesehen.
[25.03.21 19:28:56] @[kundige Person, Untersuchungsausschuss]: „Legitim“ hängt davon ab, wen man fragt.
[25.03.21 19:30:52] @[kundige Person, Untersuchungsausschuss]: All das wurde in Gang gesetzt, sobald sie wussten, dass der Hammer auf Akhavan/Wirecard niedergehen würde.
[25.03.21 19:30:58]
@csFraudAnalysis
: Zwei ehemalige Wirecard-Leute haben es gegründet, der CEO schrieb einen Brief an das Gericht zugunsten von Weigand, ihre Luxemburger Firma wurde von einem Anwalt gegründet, der auch Weigands Firma gegründet hat, Weigands Freundin arbeitet bei Unzer. Ich habe das verschiedenen deutschen Journalisten erzählt. Niemand interessiert sich.
[25.03.21 19:31:12] @[kundige Person, Untersuchungsausschuss]: Aber all diese Leute sind den US-Behörden bereits bekannt und als Mitverschwörer markiert.
[25.03.21 19:31:40] @[kundige Person, Untersuchungsausschuss]: Wenn ihr erster Erfolg Akhavan ist, stell dir vor, wie gut es noch werden wird.  
05.11.25 17:24 #186277 Zeit , Spiegel
das witzigste ist ja , dass es mir ziemlich genauso ergangen ist
mit den Probeabos , die ich wegen Fluchtchat bei Spiegel
und wegen irgendner anderen Wirecardschlagzeile bei der Zeit gemacht gemacht habe .


1,5 Jahre später stellte ich fest , dass mirbeide Verlage, denen ich natürlich nicht das schwarze unter den Nägeln gönne,ca 300 Euro  Abogebühren über Paypal gezogen haben
jaa nicht ohne meine schuld "Kostenloses Probeabo" mit kleingedrucktem.

ich kontrolliere natürlich monatl meinen kontostand ,und überfliege die Abbuchungen , aber das habe ich während der damals bewegten Monate erst bemerkt , als ich Steuer gemacht habe und
die Abbuchugen zugeordnet habe  
05.11.25 19:15 #186278 Zeitverschwendung
dass du zu blöd bist, deine Abos zu managen ist das Eine, das aber gleichzusetzen mit Leuten, die betrogen worden sind, denen die Daten gestohlen wurden und für betrügerische Transaktionen missbraucht wurden, ist das andere

Du bist wirklich dümmer als jedes Huhn, ein Huhn mit Dir gleichzusetzen ist eine Beleidigung fürs Federvieh.
33403828  
05.11.25 19:41 #186279 @ all forum users
I kindly ask that every user participating in the "Wirecard Forum" be allowed to express their ideas without being showered with insults. Respect for the ideas of others is essential. It must always be present in every good person.  
05.11.25 23:08 #186280 ehrlichgesagt
ich denke es war ziemlich die gleiche masche ,
da stand nämlich nichts davon dass man kündigen muss.
kann jeder ausprobieren,
da steht nur 1 Monat probeabo 1 Euro

ich denke dass es ziemlich lief.
man wird sehen  
06.11.25 00:04 #186281 kompromittieren
durch eine Äußerung oder ein Verhalten jemandes, dem eigenen Ansehen schaden; bloßstellen
Beispiel
jemanden, sich durch etwas kompromittieren
unberechtigt in ein Computersystem eindringen und dort gespeicherte Daten ausspähen oder manipulieren

"Laut Staatsanwaltschaft und BKA besteht der Verdacht, dass die  Beschuldigten zur Abwicklung von Zahlungen vier große deutsche  Zahlungsdienstleister »kompromittierten«. Nach SPIEGEL-Informationen  geht es um die Firmen Payone, Unzer, Nexi Germany (früher Concardis)  sowie den 2020 insolvent gegangenen ehemaligen Dax-Konzern Wirecard."  
06.11.25 00:42 #186282 Insolvenz

Ich habe weiterhin die Position, dass zwar der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 25.06.2020 formal/legal korrekt war, aber nicht so zwingend, wie Chaecka es darstellt. Warum allerdings das Gackerhühnchen seine Schallplatte dumm wiederholt, obwohl es doch die Argumente kennt und sich nicht einmal bemüht, die Faktenlage klar darzustellen, muss wohl mit einer kognitziven Überschuldung erklärt werden. 

FAZ titelte damals "Banken überrascht: Von uns hat niemand den Stecker gezogen"
(Paywall, über Archiv zugänglich

Am frühen Nachmittag teilte Wirecard mit, dass es ohne eine Einigung mit den Kreditgebern „die Wahrscheinlichkeit der Kündigung und des Auslaufens von Krediten mit einem Volumen von 800 Millionen Euro zum 30. Juni und 500 Millionen Euro zum 1. Juli“ bestanden habe. Daher sei der Vorstand „zu der Überzeugung gelangt, dass in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit eine positive Going Concern Prognose nicht gestellt werden kann.“

Seit einigen Tagen verhandelte der neue Interimschef James Freis mit 15 Gläubigerbanken über die Verlängerung von Krediten über 1,85 Milliarden Euro. Nachdem Wirecard am 19. Juni keine testierte Bilanz vorlegen konnte, hatten die Banken das Recht, die Kredite zu kündigen.

Nach Informationen der F.A.Z. fanden diese Verhandlungen unter großem Zeitdruck statt. Die gesamte Liquidität des Konzerns liegt in der Wirecard-Bank, die von der Finanzaufsicht Bafin reguliert wird. Diese Liquidität stand dem Vernehmen nach dem Wirecard-Konzern nicht zur Verfügung, so dass er selbst seinen akuten  Zahlungsverpflichtungen, darunter die zum 30. Juni fälligen Gehälter für die rund 5000 Mitarbeiter, nicht nachkommen konnte.

Hier hätten die Gläubigerbanken einspringen müssen – und taten es nicht. Womöglich glaubten sie aber auch nicht, dass die Liquiditätslage so angespannt ist, dass sich der Vorstand veranlasst sehen würde, unmittelbar einen Insolvenzantrag zu stellen.

Das ist jedoch nicht die einzige Version, die aus dem Umfeld der Verhandlungen zu hören ist. „Von uns hat keiner den Stecker gezogen. Die Gespräche waren bis zuletzt konstruktiv“, hieß es aus dem Kreis der Gläubigerbanken, die sich vom Insolvenzantrag überrascht zeigten.



Handelsblatt, 25.06.2020


Bis zuletzt habe es konstruktive Verhandlungen mit dem Konzern gegeben, heißt es aus Kreisen des Bankkonsortiums, das einen milliardenschweren Kredit an Wirecard vergeben hatte. Aufgrund des fehlenden Testats für die 2019er Bilanz hatten Gläubigerbanken das Recht, Kredite über insgesamt zwei Milliarden Euro jederzeit zu kündigen. Diese hätten aber nicht „den Stecker gezogen“, heißt es in Finanzkreisen.

Vielmehr wurden die Gläubigerbanken vom Insolvenzantrag kalt erwischt, jetzt müssen sie sich wohl oder übel mit dem Gedanken anfreunden, dass ein Großteil der 1,75 Milliarden Euro, die sie dem Skandalkonzern geliehen haben, wahrscheinlich weg sind.


Also keine Dolchstoßlegende.

By the way: Markus Braun betrachtet die Insolvenz ebenfalls als unnötig, hat aber - ähnlich wie das gackernde Huhn - ganz offensichtlich ebenfalls keine Rechtsmittel eingelegt. Ich glaubte, er habe im Interview gesagt, dass die Insolvenz nicht nötig war, aber da finde ich es nicht. Vielleicht kann uns ja das Hühnchen gackern, wo Braun es gesagt hat. 

Die Liquiditätslage der Wirecard wurde über Monate in den Medien falsch dargestellt, auch noch im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Das basierte auf den Aussagen von Thorsten Holten und dem Insolvenzverwalter. So schrieb die Süddeutsche unter Beugung der Realitäten

Als der einstweilige Insolvenzverwalter Jaffé Ende Juni die Kontrolle übernahm, brannte es an allen Ecken und Enden: Im komplexen Unternehmensgeflecht von Wirecard waren etliche Tochter- und Enkelfirmen unmittelbar von der Zahlungsunfähigkeit bedroht. Ohne frisches Bargeld wären sie zusammengebrochen und hätten den Betrieb einstellen müssen. Immerhin gelang es Jaffé, auf den Geldspeicher Wirecards zuzugreifen - die konzerneigene Wirecard Bank.

Nicht gelogen - aber auch nicht wirklich die Wahrheit. Wirecard hatte über 200 Mio € auf der bank und das war eben nicht "die letzte Liquidität" in einer besonders prekären Liquiditätslage, sondern über die Jahre gesehen sogar ein durchaus ordentliches Polster. Wie so viele Details wurde auch hier eine Halbwahrheit erzählt. Wirecard war nicht aus eigenem verschulden illiquide, sondern weil Hufeld "um Anleger zu schützen", wie er schwachsinnig erklärte, die Gelder sperrte. Das war der Todesstoß und bei Wirecard war niemand da, der dagegen gekämpft hätte.




33403250  
06.11.25 00:59 #186283 Chaecka 2

"Wirecard WAR insolvent, nachdem aufgrund der Prüfung der KPMG festgestellt wurde, dass die bilanzierten Vermögensgegenstände in Höhe von 1,9 Mrd. Euro nicht vorhanden waren."


Falsch. KPMG hatte das niemals festgestellt. Sag mal Chaecka, Du warst aber schon Aktionär, oder?
Der GB 2019 lag fertig da, es fehlte nur die Unterschrift. es wäre einer der schlechtesten GB der Geschichte der Wirecard geworden, am unteren Rand der Schätzung...


Weder EY noch KPMG haben das Fehlen der 1,9 Mrd € festgestellt, auch nicht die Staatsanwaltschaft. Selbst nach der Meldung, die Kontoauszüge seien "spurious", war Bühring noch nicht sicher.


Protokoll Bühring PUA, S. 59f
Meiner Erinnerung nach hat sie [HBH] mir am 17. morgens etwas mitgeteilt. Die Mitteilung, die sie erhalten hat, oder die Information, die sie erhalten hat, war aber nicht, dass die Gelder „spurious“ sind, sondern dass die Bankbestätigungen „spurious“ sind. Das ist ein Unterschied. (...)

Das Problem bei diesen Bankbestätigungen ist: Die wurden als „spurious“ bezeichnet. Das lässt eine Reihe von möglichen Schlüssen zu. Aus unserer Sicht, wenn ich mir den Rest des KPMG-Be richts mit der saumäßigen Dokumentationslage bei Wirecard ansehe, hinzugenommen die bisherigen Berichte aus der Presse, wenn man das komplett zusammensieht, dann ist für uns am wahrscheinlichsten gewesen, dass es um Bilanzmanipulation geht. Ob es zu diesem Zeitpunkt das Geld jemals gegeben hat oder nie gegeben hat oder ob möglicherweise Teile des Geldes verschwunden sind, war völlig unklar. Man konnte darauf nichts stützen. (...)

S.19
Konkrete Kenntnis, ob die Konten jetzt existieren, in welcher Höhe sie existieren oder ob sie nicht exis tieren, war damals nicht gegeben. Das konnte man allein diesen Bestätigungsschreiben, die „spurious“ sind, nicht entnehmen.

stick to the facts, baby :)

Erst James Freis, bei der Wirecard "Schweinchen Schlau" genannt, brachte dann aus Manila die Sicherheit: Das geld kann nie in Manila gewesen sein. Und am 22.06.2020 gab Wirecard bekannt: "In Singapur ist es auch nicht". Von Insolvenz war am 22.06.2020 nicht die Rede, sondern von "konstruktiven Gesprächen". Das hat sich am 25.06.2020 auch nicht geändert. Aber bei der Wirecard hat sich etwas geändert - und zwar muss das zwischen James Freis, Dr. Michael Jaffe und Thomas Eichelmann gelaufen sein. 

33403250  
06.11.25 01:15 #186284 Vorsicht, nicht so schnell...
Lass Dich doch nicht von den Medien vergackeiern... Was die da heute vom BKA als ach-gottchen-wie-gigantisch-furchtbare-Erkenntnis bringen, ist kalter Kaffee. das gab es genauso seit 30 Jahren und noch nie wurde ein Zahlungsdienstleister wegen so was bestraft. Never.
Die Telekom wurde in den Dialerzeiten auch angezeifgt wegen Geldwäsche mit der Begründung, sie hätten wissen können, dass die Dialer illegal waren. Hätten sie. Na und? Urteil gab es nie, nicht mal ein Ermittlungsverfahren.

Das muss erst einmal so heiß gegessen werden, wie es heute aufgekocht wurde.

Wenn Wirecard nichts weiß, ist das keine geldwäsche, es fehlt die Vortat, dazu muss man die Gauner erst einmal verurteilen.
Das ist beschissenes deutsches Recht, was mich seit 30 Jahren ärgert, aber Kathryn kann nicht mal eben das Geldwäscherecht umschreiben, wenn es ihr passt.

Der Kurs von Worldline & Co ist gefallen, weil die Umsätze weggebrochen sind, weil die BaFin strenger hinschaut seit Wirecard. Das heißt aber noch nicht, dass die Gewinne aus den zahlungen zu Unrecht verbucht waren - und auf den Treuhandkonten lag genug Geld, um Zahlungsausfälle auszugleichen.

Dass ich mal so argumentieren würde, hätte ich mir auch niemals träumen lassen... Früher hätte ich über jemanden Gift und Galle verspritzt, der so etwas geschrieben hätte...

Aber Kathryn muss schon die Kirche im Dorf lassen... Wenn Garroni plötzlich 100 Mio € zurückzahlen muss, dann wird halt auf den Ttreuhandkonten etwas umgebucht. Was aber insofern Quatsch ist, weil die Wirecard doch eigentlich wissen musste, dass keiner überhaupt so viel Geld hat. Hier liegen eher noch Argumente gegen Braun, aber dahin kommt diese dusselige Anklage ja nicht einmal.

Ich muss erst noch Erkundigungen einholen zu dieser #operationchargeback Geschichte. Erst war ich begeistert, aber mittlerweile glaube ich, dass das alles ein Bluff der FIU ist und da gar nichts passiert...

Interessant ist, wie man Wirecard aus den medlungen rausgestrichen hat, damit keiner die Frage stellt "Ja  wie jetzt, frühere Kunden der Wirecard? da gab es doch keine?"

Jetzt muss man es so framen "War alles Betrug" - und Kathryn fällt prompt darauf rein :)
Bellenhaus ist der Kronzeuge und der einzige Beweis - und er hat nicht gesagt "Da war nur Betrug", er hat gesagt "Da war NICHTS" - und so hat es die Anklage geschrieben. Daraus Geldwäsche zu machen, ist rechtlich nicht zulässig.

§264 StPO

33403613  
06.11.25 01:25 #186285 Die belämmerte Staatsanwältin???
Die war für zatarra zuständig damals und hat bis heute nicht gerafft, dass es nicht 1 Bericht war sondern 9 (oder 10, je nach Zählweise).

Berichte, in denen zatarra das ganze Modell haarklein erklärt haben, um das es heute geht.

Aus der, Kathryn, willst Du jetzt aber nicht eine Heldin machen?

Ich war mit Zatarra-Fan-T-Shirt in Stadelheim, der junge StA sagte "cooles Shirt", ich antwortete "Naja, ist schon aus 2016" und Inga sagte "Na, da kann es auch bleiben".

Dein letzter satz, DER trifft es!!!

"und wie groß ist das Versagen der Ermittler, die behaupten, dass es solche Geschäfte gar nicht gab? Mindestens moralisch machen sie sich mitschuldig. Ich bin gespannt, was da noch alles raus kommt"

Zu solchen geschäften (ich habe ja weiß Gott nicht nur wirecard gemacht) habe ich mehrere fertige Ermittlungsakten erstellt. Ich habe ja oft keine Strafanzeigen erstattet, sondern den Ermittlern quasi fertige Akten geliefert mit allen Informationen, als "Sachstandsbericht" mit der Bitte, doch zu ermitteln (da ich meist kein Geschädigter war).

Die Münchener Staatsanwaltschaft hätte das heutige Spektakel nie ausgelöst, eben, wie Du sagst, weil diese Blindmulle es ja nicht einmal sehen, wenn man es ihnen auf den Schreibtisch legt.

DAS ist doch die sache, diese StA DECKT das seit 20 Jahren und ohne die Ermittlungsanreize VON AUSSERHALB hätte man bei der belämmerten StA München nix gerafft. 33403507  
06.11.25 02:42 #186286 auf treuhand konnten lag genug Geld...
... natürlich nur in der Theorie, so war es gedacht...
nicht dass jetzt jemand meint,, ich hätte das treuhand Guthaben gefunden
kicher kicher  
06.11.25 07:41 #186288 "du warst aber
schon Aktionär?"
"die staatsanwaltschaft versteht nicht mal, wenn mans ihr vorkaut"
"dummes Hühnchen wiederholt faktenresistent"
"james  freis  durfte  Gelder nicht suchen"  
06.11.25 08:04 #186289 wer genau hat
aus der existenz von fakeshops geschlossen ,dass Wirecard eine luftbude sein müsste?  mc crum?
hinter Blumenläden wurde aber zb eaze abgerechnet , mmn relativ leicht zu erkennen
fakeshops dienten nicht der vorspiegelung von geschäft

musste man wegen  "Einzeldelikten"  den ganzen Konzern einstampfen ?
oder war das primärziel ?

wie kann es 5 jahre dauern solche kreditkartentransaktionen nachzuvollziehen?
von meiner kreditkarte aus fliessen gelder ohne meine Absicht auf ein konto ,
von dort aus weiter ,solange das geld nicht als bargeld abgehoben wird , kann es nicht "verlorengehen",
und die kontoinhaber müssen identifizierbar sein  
nur bargeld kann intransparent sein , niemals zahlungsdienstleister .
das sollte man sich vor täglich bewusst machen .

bei zahlungsdienstleistern ist wenn, dann die nachvollziehbarkeit das problem

deswegen denke ich , dass auch der Weg der 1,9 milliarden nachvollziehbar sein muß .
sowie die Kredite , die an OCAP gegeben wurden  
06.11.25 08:15 #186290 vielleicht ging es garnicht
darum  4 mio menschen 400 mio euro zu stehlen
vielleicht wäre dafür der Aufwand viel zu groß ,
man kann die ja viel unverfänglicher  direkt in Abofallen locken

vll waren es 4 mio   anonyme kreditkarten ,
die als waschmaschine installiert waren
einer der 44 verhafteten wird hoffentlich  zur Aufklärung beitragen  
06.11.25 08:27 #186291 einfach von der Logik her
Ein Zahlungsdienstleistungsunternehmen mit  Kunden ist wie  eine Mautbude an fertigem Tunnel
Man kassiert ohne viel Aufwand immer mit
sowas riskiert man nicht wegen ein paar kleinkriminellen kreditkartenbetrügern

genauso wie Brauns Theorie, dass  Marsalek und Bellenhaus die 1.9 milliarden gestohlen hätten und sich draufverlassen haben, dass sie nie einer wkl sehen will mmn nicht nachzuvollziehen ist.

 
06.11.25 12:52 #186292 Wirecard
If I commit a serious crime, and everyone's looking for me to confess, what's the surest way to make everyone stop looking for me? Pretend I'm dead.  
06.11.25 13:11 #186293 Wirecard Singapore
Wirecard entered the Singapore market by acquiring an existing company already licensed by the MAS, rather than applying for a new license from scratch.  
06.11.25 13:15 #186294 Wirecard Singapore
2006-2007: Wirecard decides to expand in Asia and chooses Singapore as its regional hub. It opens a small office (Wirecard Asia Pacific Pte Ltd), but initially operates only as a commercial office, without a MAS payment processing license.
December 2009 – January 2010: Wirecard acquires 100% of E-Credit Plus Pte. Ltd., a Singaporean company founded in 2005 and already holder of a Major Payment Institution License issued by the Monetary Authority of Singapore (MAS) since 2006.  
06.11.25 13:20 #186295 Wirecard Singapore
Wirecard did not submit a new application to the MAS. It acquired an already licensed company (E-Credit Plus) specifically to immediately begin its payment business in Singapore without the lengthy approval process.  
06.11.25 13:22 #186296 Wirecard Singapore
E-Credit Plus Pte. Ltd. was founded and owned by James Henry O'Sullivan (often referred to as Henry O'Sullivan), a British entrepreneur in the high-risk payments industry, before being acquired by Wirecard in December 2009/January 2010.  
06.11.25 13:26 #186297 Wirecard Singapore
Wirecard acquired E-Credit Plus to quickly enter the Asian market by leveraging its existing MAS license (since 2006).
After the purchase, it was renamed Wirecard Singapore Pte. Ltd.
Subsequently (2015), parts were sold to Senjo Group, an entity still linked to O'Sullivan (who is considered its hidden owner or key advisor).  
06.11.25 13:30 #186298 Wirecard
Wirecard
The whole game revolves around a dead man and Henry O'Sullivan.  
06.11.25 13:35 #186299 Wirecard Singapore
Singapore's central bank says received license application from Wirecard
Reuters
Updated June 23, 2020 Why? To throw Henry O'Sullivan out?  
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