Ich hab nicht bestritten, dass die CDU später unter Merkel in die Mitte wanderte. Sowas nennt man Fortschritt. :)
Indirekt bestätigst du aber meine Meinung ja noch. Denn ja klar gab es CDU Mitglieder und Wähler, die zur AFD gegangen sind (übrigens auch viele SPDer und Linke). Das bedeutet aber im Umkehrschluß genau das was ich vorhon geschrieben habe. Die CDU war immer in ihrem Kern schon konservativ, in teilen ausländerfeindlich und auf die Abschottung gegenüber Einflüssen aus südlichen Ländern aus, abgesehen von Vertragsarbeitern als Italien und der Türkei, wo man aber zu blöd war sie als Deutsche anzuerkennen, was erschwerte sie in 1.+2.Generation zu integrieren. Man hat sie immer als Arbeitskräfte auf Zeit verstanden, übrigens auch in der DDR.
Und klar hat Merkel dann 4 Jahre nach Beginn des Syrienkriegs mal eine humanitäre Geste zeigen müssen und die sich in Serbien und Ungarn anstauenden Flüchtlinge ins Land gelassen. Ungarn, Polen und Co aren dazu ja nicht bereit, deren Regierungen hier dann von Rechtspopulisten noch abgefeuert werden. Grotesk eigentlich, da gerade deshalb Österreich, Deutschland und Schweden mehr aufnehmen mussten. Aber das war ja nicht das Thema. Thema war, dass die CDU/CSU und im übrigen auch die FDP und SPD/Grünen, wenn sie an der Regierung waren, nie wirklich progressive, ausländerfreundliche Gesetze verabschiedet haben. In den 90er Jahren kann ich mich noch gut an die Worte von Kohl und Kinkel zur damaligen Flüchtlingskrise erinnern, die damit nicht ganz unschuldig an den Progromen der 90er Jahre mt vielen ermordeten Ausländern in Deutschland waren. Das Merkel da wenigstens ein bißchen dazu gelernt hat, würd ich mal fortschrittlich nennen. Nicht desto trotz betrieb auch sie jahrelang die europäische Abschottung mit Dublin2 und Frontex. ----------- the harder we fight the higher the wall |