“Spiegel Online” kommentiert den Umstand, dass der der Amokläufer offenbar nicht bei “Facebook, Twitter, irgendein Social Network herkömmlicher Strickart” angemeldet war, dann auch entsprechend so:
Bei den Fahndern wirft das Fragen auf, während es bei jüngeren Internetnutzern für Fassungslosigkeit sorgt. Ihnen erscheint Holmes wie ein Geist. Wie kann das sein, dass ein 24 Jahre junger amerikanischer Akademiker nicht vernetzt ist? Mit niemandem kommuniziert, Bilder tauscht, Status-Aktualisierungen veröffentlicht, sich selbst öffentlich macht?
Man hätte es also wieder einmal kommen sehen müssen:
Dass Holmes im Web nicht präsent ist, macht ihn heute genauso verdächtig, wie er es als exzessiver Nutzer wäre. Im Januar 2011 veröffentlichte ein Team um den Jugendpsychologen Richard E. Bélanger eine Studie, die exzessive Internetnutzung genau wie Internet- und Vernetzungs-Abstinenz bei jungen Leuten zu einem Warnsignal für mentale Erkrankungen erklärte.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/...uren-hinterlassen-a-845762.html |